Die East Side Gallery sei „für Menschen aus aller Welt zu einem Symbol der Hoffnung auf den friedlichen Fall der Mauern geworden“, heißt es in dem Antrag der Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg in der Bezirksverordnetensammlung. Das Land Berlin solle deshalb das Denkmal East Side Gallery für die Anerkennung als Weltkulturerbe vorschlagen und einen entsprechenden Antrag einreichen.

Es wäre nicht der erste Vorschlag dieser Art. Bereits 2013 hatte der Denkmalschützer Leo Schmidt vorgeschlagen, der Berliner Senat solle einen Aufnahmeantrag für die Unesco-Liste stellen, um das Denkmal dauerhaft zu schützen. Schmidt zufolge hätte die East Side Gallery gute Chancen ins Weltkulturerbe aufgenommen zu werden, weil die Unesco mehr politische Denkmäler mit einer Aufnahme auszeichnen wolle.

Die East Side Gallery ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer. Die Mauerstücke wurden 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern auf einer Länge von 1316 Metern bemalt.

Mehr zum Thema:

BM