Geschichte

Karl-Marx-Allee als Welterbe

Blick in die Karl-Marx-Allee.

Blick in die Karl-Marx-Allee.

Foto: Reto Klar / FUNKE Foto Services

Die Referentin für Unesco-Welterbe spricht über Bewerbung, Geschichte und Ausblicke des Projekts.

Berlin.  Berlin will die Karl-Max-Allee in Friedrichshain und Mitte zum Unesco-Welterbe erklären lassen. Über Vorgeschichte und Hintergründe der Straße können sich Anwohner und andere Interessierte in einem Vortrag der Pablo-Neuruda-Bibliothek informieren.

Die Hauptstadt hat für die deutsche Vorauswahl einer Bewerbung als gemeinsames Welterbe zwei herausragende Bauensembles vorgeschlagen, eines im Osten, eines im Westen. Neben der Karl-Marx-Allee sind dies die Gebäude, die für die West-Berliner Interbau 1957 errichtet wurden.

Unesco-Welterbe: Senatsbeschluss

Ein erster Berliner Anlauf von 2012 bis 2014 war am Votum des Fachbeirats der Kultusministerkonferenz gescheitert. In Berlin wurde die neuerliche Bewerbung 2016 und 2021 in die Koalitionsverträge der Regierungsparteien hineingeschrieben. Einen Senatsbeschluss gab es am 6. Juli vergangenen Jahres.

Bei ihrem Vortrag spricht Sabine Ambrosius, Referentin für Unesco-Welterbe, am heutigen Freitag um 19 Uhr zum Thema „Ost-West-Ost: Der Berliner Vorschlag für die UNESCO-Welterbeliste”. Der Eintritt ist frei. Ort: Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14A.

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