Im Görlitzer Park ist nun ein privater Sicherheitsdienst im Einsatz. Das berichtet die „BZ“. Seit zwei Wochen laufe der Wachschutz jeden Tag zwischen Mitternacht und 10 Uhr Streife, schreibt das Blatt. Diese Maßnahme sei zunächst bis Mitte November finanziert.
„Sie sollen die Nachtruhe durchsetzen und gegen das aggressive Ansprechen von Besuchern durch Dealer vorgehen“, zitiert die „BZ“ Bezirkssprecherin Sara Lühmann, die die Security-Mitarbeiter „Nachtläufer“ nenne.
Zudem seien vier Scheinwerfer im Park installiert worden, um in der Dunkelheit für mehr Licht zu sorgen.
Grünen-Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann hatte kürzlich der „Welt“ gesagt, ihr sei es als Frau zu gefährlich, nachts durch Berliner Parks zu gehen. Konkret war sie nach dem Görlitzer Park gefragt worden. Die Lage dort sei „nicht besser geworden“, hatte Herrmann erklärt. Zugleich verteidigte sie das vom sogenannten „Parkrat“ formulierte Konzept, Dealer in den Görlitzer Park „integrieren“ zu wollen.
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