„Warte – ich muss kurz Pause machen“, sagt Mussa zu seinem Teamkollegen und streift sich sein gelbes Trikot ab. „Guinea-Bissau“ steht in schwarzen Lettern darauf – das Heimatland des 27-Jährigen. Kurz zuvor wurde das torlose Fußballspiel gegen die Mannschaft „224 Guinea“ auf dem Bolzplatz im Görlitzer Park in Kreuzberg abgepfiffen. Mindestens drei 20-minütige Partien stehen für Mussa an diesem spätsommerlichen Sonnabendnachmittag noch an. „Ich bin noch fit“, sagt er.

Sieben Mannschaften traten ab dem Vormittag unter den Augen von knapp 30 Schaulustigen gegeneinander an. Den Namen der Teams nach zu urteilen, kamen die meisten Spieler aus Westafrika – neben Guinea und Guinea-Bissau aus dem Senegal, Mali oder Gambia. Wie jede Mannschaft hatte auch Mussas sieben Spieler. „Das sind alles meine Freunde.“