Bereits früh am Morgen ist die Polizei präsent im Park. Auf einem Hügel stehen zwei Fahrzeuge, ein halbes Dutzend Beamte ist ausgestiegen. Im Wagen sitzt ein Afrikaner. Er ist der einzige weit und breit. Ein paar Stunden später aber werden Besucher keinen Eingang passieren können, ohne von Dealern angesprochen zu werden. Wie dramatisch das ist, hängt davon ab, ob man mit Anwohnern, Spaziergängern oder den mit Leidenschaft Aktiven des Parkrats spricht. Aber einig sind alle: Die Lage ist verfahren.
An einem normalen Vormittag sieht diese so aus: Wer die Zugänge nimmt, etwa an der Falckensteinstraße, wird von Afrikanern angesprochen, die entlang des Weges stehen. „You need something?“, fragen sie leise. „Brauchst Du ‘was?“, fragt der letzte auf Deutsch.


