Der Baustadtrat musste seine einführenden Sätze mehrfach unterbrechen. Denn an der Friesenstraße ist es wieder laut. Nach 14-monatigen Sanierungsarbeiten eröffnete Grünen-Politiker Florian Schmidt Freitagfrüh die Durchgangstangente zwischen Columbiadamm und Bergmannstraße.

Im Vergleich zum alten Zustand ist der Lärmpegel allerdings gesunken. Die Strecke war ab März 2018 saniert worden. Das umfasste vor allem den Ersatz des Kopfsteinpflasters durch eine Asphaltdecke. Ab April wurde die Straße vollständig gesperrt, womit wenigstens für einige Stunden täglich jene Ruhe einkehrte, die sich verkehrsgeplagte Anwohner, etwa von der Initiative leiser-bergmannkiez.de lange gewünscht hatten. Die Wasserbetriebe nahmen bei der Gelegenheit Leitungsarbeiten vor. Am Ende kostete der Umbau 1,6 Millionen Euro, bestritten aus Mitteln von Europäischer Union und Land Berlin.