Zwischen den Koalitionsparteien ist ein Streit darüber entbrannt, wie mit dem Dragonerareal in Kreuzberg umgegangen werden soll. Genauer gesagt, wie schnell: Uneinigkeit herrscht zwischen den Beteiligten über den Zeitrahmen des Projekts. Die von Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) mitentwickelte Kooperationsvereinbarung für das Modellprojekt sieht vor, die Planreife für den Bau im September 2021 zu erreichen. Erst danach kann der erste Spatenstich erfolgen. Zu spät, findet die SPD.
„Wir wollen die Verdrängung aus der Innenstadt an den Stadtrand verhindern, da müssen wir das zügiger vorantreiben“, sagt Iris Spranger, baupolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und stellvertretende Landesvorsitzende der Partei. Es sei nicht neu, dass an dieser Stelle gebaut werden solle, so Spranger. „Wir haben ja im Vorhinein schon einen sehr langen Prozess zu dem Thema gehabt. Deshalb kann man da durchaus noch engere Zeiträume setzen.“
![Das Dragonerareal am Mehringdamm wartet seit Jahren auf eine städtebauliche Entwicklung.o] Das Dragonerareal am Mehringdamm wartet seit Jahren auf eine städtebauliche Entwicklung.o]](https://img.sparknews.funkemedien.de/226658345/226658345_1564688784_v16_9_1200.jpeg)

