Bergmannstraße

Parklets sollen für Bergmannstraßenfest abgebaut werden

Forderung: Weil das Musikfestival 2019 keinen Veranstaltungsort hat, soll das Straßenmobiliar fortgeräumt werden.

Das Bergmannstraßenfest in Kreuzberg (Archivbild).

Das Bergmannstraßenfest in Kreuzberg (Archivbild).

Foto: Christian Hahn

Berlin. Das Bergmannstraßenfest ist in Gefahr. Weil die Straße mit 15 Parklets, Überwegungen und Fahrradständern zur Begegnungszone umgewandelt wird, ist kein Platz für Bühnen, Buden und Sicherheitswegungen. Gleichzeitig hat sich der veranstaltende Verein aufgelöst. Ein Nachfolgeverein ist noch in Gründung und ein alternativer Ort, die Kreuzbergstraße, noch nicht angemeldet. In dieser Situation meldet sich jetzt Kurt Wansner, CDU-Abgeordneter aus Friedrichshain-Kreuzberg zu Wort: „Das seit 15 Jahren bestehende Bergmannstraßenfest wurde durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Anwohner ermöglicht. Schon deshalb ist die mögliche Absage nicht hinnehmbar."

Wansner appeliert an den Senat, mit den Betroffenen eine Lösung zu finden. "Ein möglicher Ausweg wäre der vorübergehende, vielleicht sogar dauerhafte Abbau der Parklets, die den Haupthinderungsgrund für die Kiez-Veranstaltung darstellen."

Der Versuch einer Begegnungszone sei im höchsten Maß umstritten. Senat und Bezirk seien daher gut beraten, "diesen gescheiterten Versuch aufzugeben, statt ihn gegen den Willen der Anlieger mit aller Macht weiter zu betreiben", so Wansner.

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