Kreuzberg

Bericht: Investor gibt Pläne für Cuvry-Brache auf

Nach jahrelangem Hin und Her sollten die Cuvryhöfe entstehen. Doch einem Bericht zufolge macht der Investor jetzt einen Rückzieher.

Die Cuvry-Brache im Jahr 2014

Die Cuvry-Brache im Jahr 2014

Foto: Uwe Geisler / picture alliance / Geisler Fotop

Alles wieder auf Anfang an der Cuvry-Brache in Kreuzberg: Wie "Der Tagesspiegel" am Ostersonntag berichtet, hat der Investor sich jetzt von dem Projekt der geplanten Cuvryhöfe zurückgezogen.

Das Gelände wurde im September 2014 geräumt und wird seitdem bewacht. Terra Contor von Artur Süßkind wollte auf dem 11.000 Quadratmeter großen Areal 250 hochwertige Wohnungen bauen, dazu Büros und Einzelhandel. Der Senat hatte Zugeständnisse verlangt, neben einem Uferweg und breiten Grünflächen zur Spree auch einen Anteil von 25 Prozent an Sozialwohnungen mit einer Miete von 6,50 Euro pro Quadratmeter. Davon will der Investor offenbar inzwischen nichts mehr wissen, er habe das Vorhaben in einem Schreiben an Senatsbauverwaltung und Bezirk aufgekündigt, heißt es in dem Bericht.

Dem Bericht zufolge könnte der Investor das Grundstück mit Gewinn weiterverkaufen, wolle aber wohl eine bestehende Baugenehmigung für gewerbliche Nutzungen umsetzen. Damit würden überhaupt keine Wohnungen mehr gebaut werden. Weder die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung noch der Investor wollten sich demnach äußern.

Auf der Cuvry-Brache hatten sich vor der räumung Obdachlose und Aussteiger getummelt und in Holzhüttenn gewohnt. Bekannt ist die Ecke nahe dem Schlesischen Tor auch für die riesigen Graffiti.