Bei Durchsuchungen in Charlottenburg haben Ermittler „umfangreiche Mengen unerlaubter Doping- und Arzneimittel“ sowie Bargeld in Höhe von knapp 42.000 Euro sichergestellt. 50 Einsatzkräfte vollstreckten am Mittwoch sechs Durchsuchungsbeschlüsse an Wohn-, Aufenthalts- und Geschäftsanschriften, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Dabei wurden auch mehrere Datenträger gefunden.
Hintergrund ist eine Meldung der französischen Anti-Doping-Agentur an die Nationale Anti-Doping-Agentur Deutschland. Dabei ging es um einen in Frankreich lebenden Sportler, der 2024 positiv auf das verbotene Dopingmittel Ostarin getestet worden war. Dieser habe angegeben, das Dopingmittel in einem Fitness-Shop in Berlin gekauft zu haben, hieß es.
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Die Ermittlungen hätten ergeben, dass zwei Tatverdächtige im Alter von 47 und 45 Jahren zwei Fitness-Shops in Berlin betreiben. Ein 25-Jähriger soll zudem „als untergeordneter Händler für die von ihnen vertriebenen, unerlaubten Substanzen fungiert haben“.
dpa/BMO


