Charlottenburg

Bündnis fordert Pop-up-Radweg an Kaiser-Friedrich-Straße

An der Kreuzung von Kant- und Kaiser-Friedrich-Straße soll die Demonstration stattfinden.

An der Kreuzung von Kant- und Kaiser-Friedrich-Straße soll die Demonstration stattfinden.

Foto: Lea Verstl

„Fahrradfreundliches Charlottenburg-Wilmersdorf“ will kommende Woche dafür demonstrieren, dass die Straße eine Radspur bekommt.

Berlin. Nicht nur an der Kant-, sondern auch an der Kaiser-Friedrich-Straße soll es einen Pop-up-Radweg geben – das zumindest fordert das Bündnis „Fahrradfreundliches Charlottenburg-Wilmersdorf.“ Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, will die Initiative demonstrieren.

Der Protest findet kommende Woche Freitag zwischen 16 und 18 Uhr an der Kreuzung von Kant- und Kaiser-Friedrich-Straße statt. In ihrer Einladung schreibt die Initiative: „Erst die Einrichtung eines Radwegs auf der Kaiser-Friedrich-Straße wird es ermöglichen, dass nicht nur unerschrockene Radfahrende diese Nord-Süd-Verbindung im Bezirk nutzen, sondern auch Menschen, die sichere Infrastrukturen verlangen.“ Ein Pop-up-Radweg könne die Straße sicherer machen und einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten, heißt es weiter.

Initiative bietet Bezirk gemeinsame Planung an

Sie habe bereits im Oktober 2020 einen eigenen Plan für den Radweg erstellt und dem Bezirksamt Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens angeboten, schreibt die Initiative. Seitdem sei nichts passiert, weshalb die Initiative die Demonstration angemeldet habe.

( lv )