Umweltschutz

Einkauf im Rheingauviertel soll plastikfrei werden

Die Initiative „Netzwerk Süd-West Berlin“ erklärt in einer Broschüre, wo man im Rheingauviertel in Wilmersdorf plastikfrei einkaufen kann.

Matthias Jung-Kipsch, Desirée Gianella ,Tanja Fügener und Marion Klose von der Initiative „Netzwerk Süd-West Berlin.“

Matthias Jung-Kipsch, Desirée Gianella ,Tanja Fügener und Marion Klose von der Initiative „Netzwerk Süd-West Berlin.“

Foto: Tanja Fügener

Wie man beim Einkauf auf Plastik verzichten kann, will die Initiative Netzwerk Süd-West Berlin e.V. zeigen. Sie hat einen „Wegweiser für nachhaltiges Einkaufen“ im Rheingauviertel in Wilmersdorf entwickelt. In dem Katalog zeigt sie, welche Händler im Viertel auf Umweltschutz achten und wie Kunden möglichst umweltschonend einkaufen können.

Die 44-seitige Broschüre stellt 17 Unternehmen und ihren Beitrag zum Umweltschutz vor. Sie soll Anwohner des Viertels laut Initiative dazu motivieren, ein „anderes Einkaufen“ auszuprobieren. Die Händler wurden anhand eines strengen Kriterienkatalogs ausgewählt. In der Broschüre wird im Einzelnen aufgeführt, welcher Händler etwa den Einkauf mit eigenen Verpackungen ermöglicht, Nachfüll-Stationen bereitstellt, Müll trennt oder mit Zulieferern nachhaltige Systeme entwickelt. Unter anderem sind dort der Rewe an der Schlangenbader Straße, das Fisch Taxi an der Wiesbadener Straße und die Fleischerei Kluge an der Rüdesheimer Straße aufgeführt.

Vorstellung der Broschüre am 9. Dezember vor dem Rewe

Noch befindet sich der Wegweiser im Druck. Ab dem 5. Dezember soll er in verschiedenen Geschäften im Viertel ausliegen. Zudem soll eine digitale Version auf der Website der Initiative zu finden sein. Am 9. Dezember ab 10 Uhr wird die Initiative ihren Wegweiser auf dem Parkplatz des Rewe an der Schlangenbader Straße vorstellen.

Dort soll auch der „Beutelbaum“ vorgestellt werden. An dem Baum hängen Jutebeutel, die für den Einkauf mitgenommen und für die nächsten Kunden wiedergebracht werden können. Die Initiative finanzierte den Wegweiser mit Fördermittel des Wettbewerbs „MittendrIn Berlin!“, bei dem sie 2019/2020 den ersten Preis gewann. Die Schirmherrschaft für das Projekt übernahm Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD).