Einkaufszentrum

Wilmersdorfer Arcaden in Charlottenburg heißen jetzt „Wilma“

Mit dem neuen Namen bekommen die einstigen „Wilmersdorfer Arcaden“ auch ein neues Konzept mit einer Markthalle im Untergeschoss.

Das Einkaufszentrum an der Wilmersdorfer Straße heißt nun „Wilma.“

Das Einkaufszentrum an der Wilmersdorfer Straße heißt nun „Wilma.“

Foto: ERIC-KEMNITZ.com

Berlin. „Wilma“ steht nun in weißen Lettern über dem Einkaufszentrum an der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg. Mit dem neuen Namen bekommen die einstigen „Wilmersdorfer Arcaden“ auch ein neues Konzept. Dazu gehören eine Markthalle im Untergeschoss, neue Läden und Gastronomiebetriebe.

Zwei Jahre dauerte der Umbau nach Angaben des Einkaufszentrums. Der Eigentümer Ivanhoé Cambridge investierte dafür insgesamt 40 Millionen Euro.

Wegen Corona konnten noch nicht alle Mieter einziehen

Ein großer Teil der Millionensumme floss in den Ausbau des Untergeschosses. Dort ist auf insgesamt 1000 Quadratmetern eine Markthalle mit Gastronomiebetrieben, Lebensmittelverkäufern und Kiosken eröffnet worden. Ständig sollen die Angebote dort wechseln, dabei vom Edel-Marzipan bis zur modernen Bierstube reichen. Die Größe der einzelnen Verkaufsflächen kann je nach Bedarf verändert werden.

„Wegen der Corona-Pandemie haben bislang nur drei von insgesamt 15 Mietern ihre Verkaufsflächen in der Markthalle öffnen können,“ sagt Centermanager Felix Niecke. Diese könnten nun lediglich Essen zum Mitnehmen anbieten. Ab dem 1. Dezember 2020 sollen weitere Anbieter in das Untergeschoss einziehen.

Bürgeramt im Obergeschoss öffnet wieder im Frühjahr 2021

Neben der Markthalle sind auch neue Geschäfte in die Wilma eingezogen, darunter Filialen von Decathlon, Müller, Olymp & Hades und Tamaris. Zudem gibt es einen neuen Friseursalon. Eine Filiale von Loris Parfum soll Ende November eingeweiht werden. Im ersten Obergeschoss gibt es nun ein „Community Café", dass allerdings noch geschlossen hat.

Geschlossen sind die Tanzschule, das Reisebüro, das Fitnessstudio, die Theaterkasse und zwei Schönheitssalons im Einkaufszentrum. Das Bürgeramt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf im ersten Obergeschoss kann voraussichtlich im Frühjahr 2021 wieder öffnen.

Wilma positioniert sich als „Nahversorger“

„Es ist schade, dass wir nun wegen Corona den Gästen nicht das Bild bieten können, das wir ursprünglich geplant hatten“, sagt Niecke. Begonnen hatten die Planungen des Umbaus 2016. Auf der Suche nach einem neuen Namen habe man sich schließlich für Wilma entschieden, um „Menschlichkeit auszudrücken“ und sich als „Nahversorger“ zu positionieren, so Niecke.

„Die Charlottenburger nennen die Wilmersdorfer Straße ja auch liebevoll Wilmi, da lag der Name nah“, sagt er. Damit wolle man die Individualität des neuen Einkaufscenters vermitteln – nach Nieckes Meinung „genau das, was Kunden heute möchten.“