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Udo Walz schließt sein Bistro am Kudamm

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Caroline Brühl
Im ehemaligen Bistro von Udo Walz soll ein Herrensalon entstehen

Im ehemaligen Bistro von Udo Walz soll ein Herrensalon entstehen

Foto: Carolin Brühl / BM

Erst im November hatte Star-Friseur Udo Walz das Lokal am Kudamm Ecke Uhlandstraße eröffnet. Nun soll dort ein Herrensalon entstehen.

Berlin. Verlassen stehen noch zwei prunkvolle goldene Stühle mit lila Bezügen im ehemaligen Bistro „Q32“ am Kurfürstendamm 32 Ecke Uhlandstraße. Erst im November hatte Star-Friseur Udo Walz das Lokal als Ergänzung zu seinem benachbarten Salon im Sockel des „White & Case“-Hauses eröffnet. „Ich habe mir damit einen Jugendtraum erfüllt“, erzählte Walz damals. Im „Q32“ schenkte er sogar eigens für ihn in der Stuttgarter Brauerei seine Bruders abgefülltes Bier mit seinem Konterfei auf den Etiketten aus. Nun scheint der Traum ausgeträumt.

Doch nicht eine zu geringe Zahl von Gästen im Bistro sind der Grund für das Aus für Udo Walz’ Ausflug in die Berliner Gastronomie, sondern die zu hohe Zahl von männlichen Besuchern in seinem „House of Beauty“. Für die soll nun in den ehemaligen Bistroräumen Platz geschaffen werden. „Wir haben das Bistro geschlossen und machen daraus jetzt einen Herrensalon“, erklärt Walz’ Ehemann Carsten Thamm-Walz. „Wir haben im Salon einfach nicht genug Plätze und wollten die Herren ein wenig von den Damen separieren.“

Geöffnet werden soll der neue Salon bereits Mitte bis Ende nächsten Monats, sagt Thamm-Walz. „Das wird dann aber ein ganz normaler, klassischer Herrensalon und kein Barbershop, wie sie gerade so modern und üblich sind“, sagt der Walz-Manager weiter. Auch wenn dort neben dem klassischen Angebot, einer Abteilung für Maniküre und Pediküre natürlich auch rasiert werde und Bärte geschnitten würden.

Drei Salons gehören in Berlin zum Imperium von Udo Walz, einen weiteren gibt es in Potsdam und zwei auf Mallorca. Ans Aufhören denkt der 73-Jährige noch nicht: „Ich sag immer, das Leben ist keine Generalprobe, man erlebt alles nur einmal.“

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