Für Oliver Schruoffeneger muss sich grundsätzlich die Definition der touristischen Zentren in Berlin ändern, eine der Thesen des Charlottenburg-Wilmersdorfer Baustadtrats bei der Mai-Gesprächsrunde des Kurfürstendamm-Vereins. „Wir können Berlin nicht als einheitliche Marke verkaufen, wie Berlin Tourismus Marketing das macht“, sagt Schruoffeneger. Die Zielgruppen, die sich Prenzlauer Berg und Friedrichshain als Ziel aussuchten, seien völlig andere, als die für Potsdamer Platz und Friedrichsstraße oder die, die sich für die City West interessierten. Das sollte auch das Stadt-Marketing herausarbeiten.
„Ich glaube, dass der Kudamm am besten dabei fährt, wenn er sich statt auf Easyjet-Touristen eher auf Messe- und Kongressbesucher und den Bereich des hochpreisigen Einkaufens konzentriert. Mit dieser Zielgruppe arbeiten wir noch nicht genug“, so der Grünen-Politiker. Doch während diese Theorien eher noch künftiger Natur sind, passiert auch real viel Wandel in der City West.


