Das Restaurant „Heising“ an der Rankestraße 32 in Charlottenburg bleibt erhalten. Wie die Inhaber Bernhard und Edelgard Heising der Berliner Morgenpost sagten, hat es am Freitag ein einvernehmliches Gespräch mit dem Vermieter, der Firma Becker & Kries, über den Weiterbestand des Restaurants gegeben. „Der öffentliche Zuspruch war der entscheidende Anlass, uns zu empfangen und das Gespräch zu führen“, sagte Edelgard Heising.

Das „Heising“, eine Berliner Institution ganz in der Nähe des Kurfürstendamms, wird nun auch weiterhin jeden Tag von 19 Uhr an geöffnet sein. Geplant ist, dass die Tochter des Paares, Franziska Heising, das Restaurant demnächst übernimmt. Am Stil – der familiären Atmosphäre und der klassischen französischen Küche – soll sich aber nichts ändern. „Mein Mann und ich werden weiterhin dabei sein und unsere Tochter unterstützen“, sagte Edelgard Heising.

Der Entscheidung von Becker & Kries war ein Streit vor Gericht vorausgegangen. Die Vermieter hatten den Restaurantbesitzern gekündigt, weil diese vor vier Jahren kurzzeitig die Miete nicht zahlen konnten. Die Schulden waren aber bereits 2012 beglichen worden.

Das „Heising“ eröffnete im Oktober 1979. Edelgard und Bernhard Heising, beide Urberliner, kamen zwar nicht aus der Branche, hatten aber Lust, ein Restaurant zu führen. „Wir wollten unsere Gäste so bedienen, wie wir das zu Hause auch machen“, sagt die Chefin. Für die französische Küche hätten sie sich entschieden, weil sie diese selbst besonders mögen.

kö