„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“, hatte Bundespräsident Roman Herzog 1997 in seiner berühmten „Berliner Rede“ gefordert. Es war ein Aufruf an die Gesellschaft, zu Eigeninitiative und bürgerlichem Engagement, zu Innovation und Unternehmertum. Zu Ehren des 2017 verstorbenen Bundespräsidenten verleiht die Berliner Sparkasse seit acht Jahren den Roman Herzog Preis an Berliner Projekte und Initiativen, die sich in besonderer Weise für den Zusammenhalt in der Gesellschaft stark machen. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

Roman Herzog Preis 2024
Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse mit Jonas Deußer, dem Gründer des Vereins Sonay, der den Roman Herzog Preis 2024 erhalten hat.© Berliner Sparkasse | E.A.Jung-Wolff

Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro

In diesem Jahr wurde Sonay Soziales Leben e.V. mit dem Roman Herzog Preis und einem Preisgeld von 10.000 Euro ausgezeichnet. Der Verein bringt Senioren und Jugendliche zusammen, damit sie sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Die anderen beiden Finalisten, das Projekt KlimaVisionen, das Schulen hilft, ihren Weg zu einer klimaneutralen Zukunft zu finden und der Verein Xenion, der Flüchtlinge mit Mentoren unterstützt, erhalten je 5000 Euro von der .

„Alle drei Finalisten gehen mit Mut und Menschlichkeit voran, übernehmen Verantwortung für unsere Stadt und leisten damit Großartiges“, erklärte Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse bei der Preisverleihung im Max-Liebermann-Haus neben dem Brandenburger Tor am Pariser Platz.