Raub

Schließfächer aufgebrochen – Versicherung ermittelt Schaden

Die Kriminaltechnik sicherte am Wochenende nach dem Einbruch in der Fasanenstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf Spuren.

Die Kriminaltechnik sicherte am Wochenende nach dem Einbruch in der Fasanenstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf Spuren.

Foto: Norman Börner

Am Sonnabend sind in Charlottenburg Schließfächer aufgebrochen worden. Der Schaden wird nun ermittelt und Kunden informiert.

Berlin.  Die Polizei ermittelt weiterhin im Fall der am vergangenen Wochenende aufgebrochenen Schließfächer. Wer diese aufgebrochen und den vermutlich wertvollen Inhalt gestohlen hat, ist nach wie vor unklar. Mittlerweile hat die Versicherung des Anbieters aber mit der Aufnahme des Schadens begonnen.

Nach Angaben der Polizei sind am Sonnabend gegen 19.40 Uhr unbekannte Täter in das Gebäude an der Fasanenstraße in Charlottenburg eingedrungen und haben einige Schließfächer leer geräumt. Eine private Sicherheitsfirma hatte daraufhin die Polizei verständigt.

In Schließfächern werden Bargeld, Wertpapiere und Erbstücke gelagert

Auf was es die Täter abgesehen haben und welcher Schaden bei dem Einbruch entstanden ist, müssen Landeskriminalamt und Versicherung nun herausfinden. Es wird sich sehr wahrscheinlich um eine hohe Schadenssumme handeln. Die Firma selbst wirbt damit, dass im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf öfter eingebrochen werde und man demnach Bargeld, Wertpapiere, aber auch Erbstücke oder wichtige Dokumente in den Schließfächern schützen könne. Auch Sammlerstücke oder Datensicherungen auf USB-Sticks werden als Beispiele genannt.

Mehr als 1200 Schließfächer in drei verschiedenen Größen gibt es in der Filiale. Wie viele aufgebrochen wurden und was entwendet wurde, geben weder die Polizei noch der Anbieter preis. Auf der Internetseite der Firma an der Fasanenstraße ist nur zu lesen, dass sie umgehend Bescheid geben wollen, sobald neue Informationen bekannt sind. Unabhängig sollen in den nächsten Tagen alle Kunden über die weiteren Schritte informiert werden.

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