Blaulicht-Blog

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hellersdorf

| Lesedauer: 4 Minuten

Foto: Peise

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 17. Juli 2022.

Hellersdorf: Brand in einem Mehrfamilienhaus

Die Berliner Feuerwehr rückte am Sonntagnachmittag zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenrettung nach Hellersdorf aus. Gegen 16 Uhr wählten Anwohner der Teupitzer Straße den Notruf, nachdem sie feststellten, dass aus einer aus Wohnung im vierten Obergeschoss schwarzer Rauch aufstieg. Da die Anrufer nicht wussten, ob sich noch Menschen in der Wohnung befanden, wurde auf "Feuer mit Menschenrettung" alarmiert. Laut Einsatzleiter brannten Einrichtungsgegenstände der Küche. Die Bewohner der Wohnung konnten sich selbst in Sicherheit begeben. Verletzt wurde niemand. Wie es zum Brand kommen konnte und ob ein technischer Defekt die Ursache des Brandes ist, ermittelt die Kriminalpolizei. Die Berliner Feuerwehr war mit rund 30 Einsatzkräften im Einsatz

Streit vor Restaurant in Lichtenberg - Mann schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor einem Restaurant in Lichtenberg hat sich mindestens einer von ihnen gefährliche Verletzungen zugezogen. Bei den Streitenden habe es sich um Tatverdächtige gehandelt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Sie wurden vor Ort von Kräften einer Hundertschaft festgenommen. Ob die Tat am Samstagabend im Zusammenhang mit einer Feier in dem benachbarten Restaurant steht, war Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch die Ursache der Auseinandersetzung ist bislang unklar.

Mitte: Autofahrer erfasst Fußgänger

Ein schwerverletztes Kind und ein leichtverletzter Jugendlicher sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles vergangene Nacht in Mitte. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 28-Jähriger gegen 21.45 Uhr mit einem Auto auf der Grunerstraße in Richtung Otto-Braun-Straße unterwegs. Kurz vor der Einfahrt in den Grunertunnel sollen von rechts kommend zwei Fußgänger, ein 14-jähriger Junge und ein 17-Jähriger, durch die Baustellenabsicherung hindurch die Fahrbahn überquert haben. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung erfasste der 28-Jährige die beiden mit dem Wagen, wodurch der Junge schwere Verletzungen und der Jugendliche leichte Verletzungen erlitt. Rettungskräfte brachten den 14-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 17-Jährige konnte ambulant am Ort behandelt werden. Der 28-Jährige blieb unverletzt.

Hellersdorf: Kind läuft auf Straße und wird angefahren

Ein elfjähriger Junge ist in Hellersdorf von einem Auto erfasst und am Kopf sowie an der Schulter verletzt worden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Kind am Samstagabend in Höhe des Cottbusser Platzes auf die Hellersdorfer Straße gerannt, auf der eine 46-Jährige mit ihrem Wagen fuhr. Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt.

Adlershof: Polizei nimmt Neonazis fest

Polizisten haben am Samstagabend in Adlershof drei Rechtsextreme festgenommen. Kurz vor 19 Uhr alarmierten mehrere Zeugen die Polizei zur Dörpfeldstraße, da dort drei Männer mehrfach und lautstark nationalsozialistische Parolen gebrüllt haben sollen. Einer der Männer soll zudem den sogenannten Hitlergruß gezeigt haben. Die Einsatzkräfte nahmen die drei Männer im Alter von 18, 21 und 22 Jahren fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie die drei Tatverdächtigen am Ort wieder auf freien Fuß. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Lichtenrade: Autofahrerin kracht in Baustelle

Eine 71-Jährige ist in Lichtenrade mit dem Auto in eine Baustellenabsicherung mit einer Warnbake gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Mit Verdacht auf ein Polytrauma brachten Rettungskräfte die Frau in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Lebensgefahr soll jedoch nicht bestehen. Nach bisherigen Informationen war die Seniorin am Samstagabend auf der Lessingstraße gefahren und hatte dann aus noch nicht bekannter Ursache die Kontrolle über den Wagen verloren.

Grünheide: Autofahrerin hatte mehr als vier Promille

Die Brandenburger Polizei hat eine betrunkene Autofahrerin mit mehr als 4 Promille aus dem Verkehr gezogen. Ein Bürger habe die Polizei am Samstagabend darauf aufmerksam gemacht, dass die 47-Jährige trotz erheblicher Trunkenheit mit ihrem Auto losgefahren sei, berichtete die Polizeidirektion Ost am Sonntag.

Beamte hätten die Fahrerin wenig später im Ortsteil Kagel-Möllensee der Gemeinde Grünheide (Oder-Spree) gestoppt. Ein Atemalkoholtest habe den hohen Wert von mehr als 4 Promille ergeben. Die Frau habe keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen können, hieß es weiter. Da die 47-Jährige bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten sei, wurde ihr Auto beschlagnahmt.

( BM/dpa )