Blaulicht-Blog

Friedrichshain: 14-Jähriger am Ostbahnhof sexuell belästigt

| Lesedauer: 6 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 9. Juni 2022.

Friedrichshain: 14-Jähriger am Ostbahnhof sexuell belästigt

Bundespolizisten haben am Mittwochabend einen 32-Jährigen am Berliner Ostbahnhof vorläufig festgenommen. Der Mann soll zuvor einen Jungen im Bahnhof auf anstößige Weise angesprochen haben. Wie der 14-Jährige aussagte, soll ihn der Mann gegen 20.50 Uhr auf sexuell anzügliche Weise angesprochen haben. Die Gruppe informierte daraufhin eine Streife der Bundespolizei und führte die Beamten zu dem Tatverdächtigen. Gegen den bereits einschlägig polizeibekannten Mann aus Steglitz-Zehlendorf lag bereits ein Hausverbot für den Ostbahnhof vor. Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts der Beleidigung sowie wegen Hausfriedensbruchs.

Verdächtiger Gegenstand im Bahnhof Lichtenberg - Räumung

Die Haupthalle des Bahnhofs Lichtenberg ist am Donnerstagnachmittag wegen eines unbekannten Gegenstandes geräumt worden. Bei dem verdächtigen Gegenstand, der um kurz vor 16 Uhr vor einem Buchladen im Erdgeschoss gefunden wurde, habe es sich um einen harmlosen Pappkarton gehandelt, wie ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin sagte. Gegen 17.30 Uhr wurde der Bahnhof wieder freigegeben.

„Wir werten nun die Videoaufzeichnungen aus und prüfen, ob er fahrlässig oder vorsätzlich dort zurückgelassen wurde.“ Im zweiten Fall könnten dem Verursacher die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden.

Mitte: Bekennerschreiben nach Angriff auf sächsische Landesvertretung

Nach der Zerstörung mehrerer Glasscheiben der sächsischen Landesvertretung in Mitte ist ein Bekennerschreiben aus der linksextremen Szene aufgetaucht. Darauf machte am Donnerstag der Leiter der Landesvertretung, Conrad Clemens, aufmerksam. Die Polizei in Berlin war am Donnerstag zunächst nicht zu erreichen.

„Wer rohe Gewalt einsetzt, um Positionen in den politischen Diskurs einzubringen, hat das demokratische Spektrum verlassen“, so Clemens. Das Bekennerschreiben der Linksextremen zeige, dass es sich um einen „bewussten Angriff“ auf Staat und Justiz gehandelt habe. „Dieses Verhalten ist durch nichts zu entschuldigen.“ Der Rechtsstaat werde die Tat verfolgen, die Täter müssten sich ihrer Verantwortung stellen, erklärte Clemens.

Das Bekennerschreiben legt nahe, dass die Tat im Zusammenhang mit dem Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder einer Gruppe militanter Linksextremisten am Oberlandesgericht Dresden steht. In dem Brief wird unter anderem Solidarität mit der Hauptangeklagten gefordert.

Unbekannte hatten in der Nacht zum Sonntag mehrere Glasscheiben der Landesvertretung zerstört und die Fassade großflächig mit schwarzer Farbe besprüht. Zeugen alarmierten die Polizei. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Neukölln: Auto kollidiert mit Glascontainern - Fahrer schwer verletzt

In der Nacht zu Donnerstag erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Britz schwere Verletzungen. Bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen zufolge fuhr der 36-Jährige gegen 1.50 Uhr mit seinem Auto auf dem Buckower Damm und kam von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte er mit Glascontainern auf dem Gehweg. Das Auto drehte sich um 90 Grad auf die Seite und stieß mit zwei weiteren geparkten Fahrzeugen zusammen, so die Polizei Berlin. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwerverletzten Mann mit Kopf- und Schnittverletzungen in ein Krankenhaus. Der Buckower Damm war zwischen 2.10 Uhr und 3.20 Uhr in Richtung Karl-Marx-Straße voll gesperrt, wovon auch die Buslinie M44 betroffen war.

Pankow: Streit eskaliert mit Messer und Glasflasche - vier Verletzte

In Pankow eskalierte am Mittwochabend ein Streit zwischen einer Jugendgruppe und drei Erwachsenen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gerieten gegen 18.20 Uhr in der Breite Straße eine circa fünfköpfige Jugendgruppe und drei Erwachsene aus bisher unbekannten Gründen in eine körperliche Auseinandersetzung. Hierbei soll ein 15-Jähriger der Gruppe nach einem Schlag mit einer Bierflasche eine Schwellung am Kopf erlitten haben. Er wurde in einem Krankenhaus ambulant versorgt. Die drei Erwachsenen erlitten ebenfalls Verletzungen, darunter eine 27-jährige Frau eine Verletzung am rechten Auge. Ein 36-jähriger Mann wurde durch Messerstiche am Rücken verletzt und ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Sein 34-jähriger Bekannter erlitt Schnittverletzungen an der rechten Hand und wurde im Krankenhaus operiert. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Männer brechen in Polizeiauto ein

In Neukölln sind am Mittwoch zwei Männer nach einem Einbruch in ein Polizeiauto festgenommen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, schlugen die Männer im Alter von 28 und 35 Jahren während einer Razzia mit einem Nothammer die Scheibe des an der Erlanger Straße / Flughafenstraße abgestellten Autos ein. Als die Alarmanlage losging, entfernten sich die Männer zunächst, kamen aber später zurück. In der Folge sollen sie versucht haben, durch die gebrochene Fensterscheibe Gegenstände zu fassen. Ohne Diebesgut sollen die beiden Männer vom Tatort geflüchtet sein. Polizisten, welche in der Zwischenzeit zu dem Auto zurückgekehrt waren, nahmen die zwei Tatverdächtigen anhand von Zeugenbeobachtungen an der Flughafenstraße fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Mitte: Rucksack im Hauptbahnhof geklaut - Video hilft bei Überführung der Täter

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag zwei Männer vorläufig fest, die im Hauptbahnhof in Mitte einem Reisenden den Rucksack geklaut hatten. Der 23 Jahre alte Bestohlene war auf einer Sitzbank eingeschlafen. Als er nach dem Aufwachen den Verlust des Rucksacks bemerkte, meldete er den Diebstahl der Bundespolizei im Bahnhof. Anhand von Videoaufzeichnungen konnten die beiden 33 und 34 Jahre alten mutmaßlichen Diebe noch im Bahnhof gestellt werden.

Elbe-Elster: Autofahrer stirbt nach Unfall

Ein Autofahrer ist nach einem Unfall in Falkenberg/Elster im Landkreis Elbe-Elster seinen Verletzungen erlegen. Der 72 Jahre alte Schwerverletzte starb am Mittwochmittag im Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann hatte am vergangenen Freitag im Ortsteil Beyern die Kontrolle über sein Auto verloren. Daraufhin war er von der Straße abgekommen und gegen drei Strommasten und einen Zaun gestoßen. Ursache sei vermutlich ein akutes gesundheitliches Problem gewesen.

( BM/dpa )