Blaulicht-Blog

Späti-Betreiber verkaufte Drogen an Jugendliche - Festnahme

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.

Ein Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 13. Mai 2022.

Neukölln: Späti-Betreiber verkaufte Drogen an Jugendliche - Festnahme

Polizisten haben am Donnerstagnachmittag einen 43 Jahre alten Späti-Betreiber in Neukölln festgenommen. Er soll in seinem Kiosk an der Karl-Marx-Straße handelsübliche sogenannte Liquids zum Bestücken von E-Zigaretten mit synthetischen Cannabinoiden vermengt und an Jugendliche verkauft haben. Die Ermittler durchsuchten Geschäftsräume und die Wohnung des Tatverdächtigen. Dort fanden sie umfangreiche Beweismittel, darunter Bargeld in unterer fünfstelliger Höhe, mehrere Hundert Fläschchen mit schon vermengtem Liquid, ungefähr 200 Gramm synthetisches Cannabinoid sowie eine Schreckschusswaffe. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll er noch am Freitag einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Untersuchungshaftbefehles vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Mariendorf: Polizist stellt Sprayer nach Verfolgung mit Fahrrad

Einen 27 Jahre alten mutmaßlichen Sprayer fasste die Polizei in der Nacht zu Freitag in Mariendorf. Gegen 0.45 Uhr bemerkten die zwei Polizisten in Zivil auf der Prüßstraße einen Mann, der mit seinem Fahrrad an einem Stromverteilerkasten hielt und diesen mit Farbe besprühte. Als sie ihn ansprachen, flüchtete er und ließ sein Fahrrad zurück. Ein Polizist nahm die Verfolgung mit dem Fahrrad auf und konnte den mutmaßlichen Sprayer fassen. Er muss sich wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten.

Mariendorf: Kreuzungsunfall mit mehreren Verletzten

Zu einem schweren Unfall mit mehreren Verletzten ist es am Donnerstagabend in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) gekommen. Ein 20-Jähriger war gegen 19 Uhr mit seinem Auto auf der Friedenstraße unterwegs. An der Kreuzung Mariendorfer Damm kollidierte er mit dem von links kommenden Fahrzeug einer 37-Jährigen. Der Wagen der Frau schleuderte gegen das Fahrrad eines 44-Jährigen, der ebenfalls an der Frieden- in Richtung Reißeckstraße fuhr. Der Mann stürzte auf die Fahrbahn. Außerdem wurde eine 14-Jährige von umherfliegenden Fahrzeugteilen am Kopf getroffen. Sie kam in eine Klinik. Der gestürzte Radfahrer wurde am Bein verletzt und wurde ebenfalls in einem Krankenhaus aufgenommen.

Die Autofahrerin kam mit Schmerzen am Oberkörper zur Beobachtung in eine Klinik. Bei ihrem einjährigen Sohn, der mit im Auto saß, wurde ein Bluterguss am Hals festgestellt, so dass auch er zur ärztlichen Kontrolle in eine Klinik kam Der Autofahrer klagte über Kopfschmerzen, lehnte aber eine Behandlung ab. Dessen 18 Jahre alter Beifahrer blieb hingegen unverletzt.

Für die Aufräumarbeiten und die Unfallaufnahme war die Kreuzung rund eine Stunde gesperrt, auch diverse Buslinien waren davon betroffen. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeid hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Situation der Ampelregelung zum Unfallzeitpunkt, übernommen.

Vermisst - lesen Sie auch: 53-Jährige vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Friedenau: Frau rammt beim Wenden Motorradfahrer

Ein Motorradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag in Friedenau (Tempelhof-Schöneberg) schwer verletzt worden. Eine 58 Jahre alte Autofahrerin wendete gegen 13.30 Uhr an der Saarstraße und fuhr dabei den 39 Jahre alten Motorradfahrer an, der in Richtung Knausstraße unterwegs war. Der Motorradfahrer wurde bei dem Aufprall am Kopf verletzt und erlitt mehrere Knochenbrüche. Er kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Die Polizeidirektion ermittelt zum Unfallhergang.

Johannisthal: BVG-Busfahrer geschlagen und antisemitisch beleidigt - Staatsschutz ermittelt

Wegen eines Vorfalls in einem BVG-Bus in Johannisthal (Treptow-Köpenick) am Donnerstagvormittag hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand und der Aussage eines Zeugen hielt der 32 Jahre alte Fahrer eines Linienbusses gegen 11.20 Uhr verkehrsbedingt etwa 50 Meter vor der Endhaltestelle am Sterndamm, um seinen Fahrgästen dort das Aussteigen zu ermöglichen.

Darüber soll ein unbekannt gebliebener Passagier derart verärgert gewesen sein, dass er den Busfahrer zunächst beleidigt, angespuckt und ihm dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Der Fahrer soll sich daraufhin gewehrt, den Tatverdächtigen weggeschubst und mit seinen Fäusten in dessen Richtung geschlagen haben. Anschließend soll der Unbekannte den Busfahrer antisemitisch beleidigt haben. Dann habe er sich unerkannt vom Ort des Geschehens in Richtung S-Bahnhof Schöneweide entfernt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der antisemitischen Beleidigung, Volksverhetzung und Körperverletzung laufen.

Pankow: Auto nimmt Radfahrer Vorfahrt

Ein Radfahrer ist am Donnerstag bei einem Unfall in Pankow schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte eine 32-Jährige auf der Kreuzung Schlosspark/Ossietzkystraße/Parkstraße einem Radfahrer die Vorfahrt genommen und ihn erfasst. Der 48-Jährige prallte auf die Motorhaube des Autos und schlug auf der Straße auf. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus.

Uckermark: Bäckerei explodiert - ein Schwerverletzter

In einer Bäckerei in Lychen (Uckermark) hat es eine heftige Explosion gegeben, dabei wurde ein Mensch schwer verletzt. Das Gebäude im Stadtzentrum sei am Freitagmorgen völlig zerstört worden, es gebe nur noch einen Schuttberg, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordost. Einen ausführlichen Artikel über die Explosion lesen Sie hier.

Kreuzberg und Moabit: Zwei Autos in Flammen - Brandstiftung vermutet

In Berlin haben in der Nacht zum Freitag zwei Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Gegen 2.20 Uhr hatte eine Anwohnerin der Schleiermacherstraße in Kreuzberg ein lautes Klirren gehört und dann einen in Flammen stehenden Wagen gesehen. Nur wenige Minuten später wurde eine Anwohnerin der Emdener Straße in Moabit (Mitte) von einem Knall geweckt. Auch hier brannte ein Auto. Durch die Hitze wurden zwei nebenstehende Fahrzeuge beschädigt. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung übernommen.

Friedrichshain: Auto erfasst beim Wenden Motorradfahrer

Ein Motorradfahrer ist am Donnerstagabend bei einem Unfall in Friedrichshain schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, erfasste ein 37 Jahre alter Autofahrer den Motorradfahrer, als er unmittelbar hinter der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Ebertystraße wendete. Bei dem Sturz erlitt der Motorradfahrer schwere Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Ebertystraße zwischen der Landsberger Allee und Heidenfeldstraße für knapp zwei Stunden gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte in der Polizeidirektion 5 (Süd).

Hasenheide: Frau mit Schnittverletzung an der Hand

Eine Frau hat in der vergangenen Nacht im Volkspark Hasenheide in Neukölln eine Schnittverletzung an der Hand erlitten. Ersten Informationen von vor Ort zufolge soll die Frau, die mit einer anderen Frau unterwegs war, zuvor mit mehreren Personen in eine Auseinandersetzung geraten sein. Die Verletzte kam in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.

Spree-Neiße: Pony stirbt bei Feuer

Bei einem Feuer im Landkreis Spree-Neiße sind zwei Ställe abgebrannt und in einem davon ist ein Pony gestorben. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, fingen die Ställe in Drebkau in der Nacht zu Freitag aus zunächst ungeklärter Ursache Feuer. Bei den Löscharbeiten wurde das tote Tier in einem Stall gefunden. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst noch unbekannt.

( BM/dpa )