Blaulicht-Blog

Sieben Brände in Charlottenburg: Polizei ermittelt

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Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 25. April 2022.

Sieben Brände in Charlottenburg: Polizei ermittelt

In der Nacht zu Montag hat es in Charlottenburg, Halensee und Wilmersdorf an insgesamt sieben Orten gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, rückte die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr in die Gervinusstraße aus, um dort in Flammen stehendes Baumaterial zu löschen. Etwa 20 Minuten später brannten Plakate an einer Brücke in der Holtzendorffstraße. Diese wurden – ebenso wie ein brennender Blumenkübel am Kurfürstendamm sowie ein angezündeter Sonnenschirm an der Pestalozzistraße – gelöscht. Darauf folgten kurz vor und kurz nach drei Uhr zwei Einsätze am Stuttgarter Platz und an der Joachim-Friedrich-Straße. Gegen 5 Uhr – nachdem der letzte Brand einer Mülltonne an der Albrecht-Achilles-Straße gelöscht worden war – kehrte wieder Ruhe ein. In allen Fällen wurde niemand verletzt. Die noch laufenden Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernahm ein Brandkommissariat der Berliner Polizei.

Grünau: Frau in S-Bahn sexuell belästigt - Untersuchungshaft

Gegen einen 25-Jährigen, der in einer S-Bahn eine Frau sexuell belästigte, hat ein Richter am Sonntag Untersuchungshaft angeordnet. Der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Der 25-Jährige hatte am Samstagmorgen unter Alkoholeinfluss in einem Zug der Linie S 46 eine 30 Jahre alte Frau begrapscht und einem Augenzeugen, der einschritt, gegen das Schienbein getreten. Sicherheitskräfte hielten den polizeibekannten Mann bis zum Eintreffen von Bundespolizisten am S-Bahnhof Grünau fest. Gegen den 25-Jährigen laufen Ermittlungen wegen sexueller Belästigung.

Johannisthal: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Johannisthal ist am Montagvormittag ein 71 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt worden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand befuhr ein Autofahrer gegen 10.45 Uhr mit seinem Audi die Louis-Blériot-Straße. Als der 61-Jährige nach rechts in den Groß-Berliner Damm abbiegen wollte, stieß er mit dem von rechts auf dem Radweg kommenden Senior zusammen, der dadurch mit dem Rad stürzte und sich schwere Verletzungen am Kopf und Rumpf zuzog. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Pkw-Fahrer ergab einen Wert von 0 Promille.

Charlottenburg: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Sonntagabend ist ein Motorradfahrer in Charlottenburg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 71-Jähriger gegen 18 Uhr in einem Auto die Pestalozzistraße in Fahrtrichtung Windscheidstraße. An der Kreuzung zur Fritschestraße erfasste er einen 18-jährigen Motorradfahrer, der auf der Fritschestraße in Richtung Kantstraße unterwegs war. Durch den Unfall wurde der junge Mann von seinem Zweirad geschleudert und prallte gegen eine Straßenlaterne, wodurch er mehrere Knochenbrüche und eine Verletzung am Kopf erlitt. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nicht.

"Enkeltrick": Polizei warnt vor Abzocke über WhatsApp

Die Polizei warnt aktuell vor einer neuen Variante des sogenannten "Enkeltricks". Betrügerinnen und Betrüger nutzten neuerdings den Nachrichtendienst WhatsApp, um an Geld zu kommen. Sie geben sich in der formulierten Nachricht als vermeintliche Angehörige aus, die dringend Hilfe benötigen. Die Nachrichten kommen von einer für den Kontaktierten unbekannten Telefonnummer, mit der Begründung, dass das eigene Smartphone beispielsweise kaputt sei und daher ein Rückruf aktuell nicht möglich ist. Um die erfundene Notlage schnell beheben zu können, bitten die Täter oder Täterinnen in der Nachricht um eine schnelle Überweisung von Geld. Die Polizei rät, niemals Geld zu überweisen, auf die Nachrichten nicht zu antworten und bei der bekannten Person unter der alten Nummer nachzufragen. Die angeblich neue Nummer sollte nicht automatisch abgespeichert werden.

Lichtenberg: Mann aus rassistischen Gründen mit Bierflaschen beworfen

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt im Fall einer versuchten gefährlichen Körperverletzung in Fennpfuhl. Ein 27-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit zeigte über die Internetwache der Polizei Berlin an, gegen 17.50 Uhr auf einer Parkbank in der Karl-Lade-Straße von einem unbekannten Mann nach seiner Herkunft gefragt worden zu sein. Nachdem er diese Frage beantwortet habe, soll ihm der offensichtlich alkoholisierte Mann zu verstehen gegeben haben, dass diese Bank ausschließlich den Deutschen gehöre. Anschließend habe der Tatverdächtige zunächst eine volle Bierflasche auf die benachbarte Bank geschmissen, dann habe er versucht, ihn zu treten und habe eine weitere Bierflasche in Richtung seines Kopfes geworfen, die ihn nur knapp verfehlt habe.

Zossen: Sechs Patienten aus brennender Pflegeeinrichtung gebracht

Sechs Intensivpflegepatienten sind in Zossen (Teltow-Fläming) aus einer brennenden Pflegeeinrichtung in Sicherheit gebracht worden. Wie die Polizei mitteilte, stand am Sonntagabend zunächst der Dachstuhl in Flammen, im weiteren Verlauf entwickelte sich das Feuer zu einem Vollbrand. Die Pflegeeinrichtung ist nicht mehr bewohnbar. Die Patienten und das Pflegepersonal wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es wurde niemand verletzt. Die genaueren Untersuchungen zur Brandursache standen noch aus.

A100: Feuerwehr löscht Brand unter Autobahnbrücke

An der Berliner Stadtautobahn A100 in Charlottenburg ist es am Montagvormittag zu einem Feuer unter einer Autobahnbrücke gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, kam es zu dem Brand von Müll auf Höhe des Internationalen Congress Centrums (ICC). Der Verkehr sei nicht beeinträchtigt gewesen. Die Feuerwehr rückte mit 18 Einsatzkräften an und löschte den Brand.

Neukölln: Autos durch Feuer erheblich beschädigt

Zwei Autos sind in der Nacht zu Montag in Neukölln durch einen Brand beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein Anwohner der Innstraße gegen 3.30 Uhr Feuer an einem dort geparkten Auto, das auf ein daneben abgestelltes Fahrzeug übergriff. Er alarmierte Feuerwehr und Polizei. Der Brand wurde durch die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr gelöscht. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Brandkommissariat ermittelt wegen Brandstiftung.

Herzberg (Elster): Streit zwischen Paar eskaliert auf der Straße

In Herzberg (Elster) ist ein Streit zwischen einem betrunkenen Paar eskaliert. Ein 37-Jähriger soll seine neun Jahre ältere Freundin am späten Sonntagabend auf der Straße mit Schlägen und Tritten traktiert haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Passanten gingen demnach dazwischen, worauf der Mann von der Frau abließ. Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen in einem nahe gelegenen Mehrfamilienhaus fest, wo er gewaltsam versucht haben soll, in eine fremde Wohnung einzudringen. Bei seiner Festnahme soll der Betrunkene Widerstand geleistet haben. Ein Test ergab 1,9 Promille Atemalkohol. Ihm wurde Blut abgenommen. Seine ebenfalls betrunkene Frau wurde verletzt und benötigte medizinische Hilfe.

( dpa/BM )