Blaulicht-Blog

Pankow: Polizei stürmt wegen chemischer Gerüche Wohnung

| Lesedauer: 9 Minuten

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 30. Dezember 2021.

Pankow: Polizei stürmt wegen chemischer Gerüche Wohnung - Renovierung

Berlin. Wegen chemischer Gerüche in einem Mehrfamilienhaus haben Polizisten eine Wohnung in Pankow gestürmt. Besorgte Bewohner hatten in der Nacht zum Donnerstag die Polizei informiert, wie ein Behördensprecher sagte. Die rückte mit einem Großaufgebot an: Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes machten Messungen in dem Haus, Beamte sicherten das Gebäude ab, die Staatsanwaltschaft erließ laut Polizei einen Durchsuchungsbeschluss. Nach einem Bericht der „B.Z.“ bestand der Verdacht, in der Wohnung werde eine Drogenküche betrieben.

Als die Polizisten schließlich die Wohnung stürmten, trafen sie niemanden an - stießen aber auf Renovierungsarbeiten. Die waren nach Einschätzung der Polizei Auslöser der Gerüche. Nach dem Ergebnis der Messungen habe keine Gefahr für die Hausbewohner bestanden, so der Polizeisprecher.

Köpenick: Seniorin bei Unfall schwer verletzt

Am Donnerstagvormittag wurde eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Köpenick schwer verletzt. Die 82-Jährige hatte gerade zu Fuß die Wendenschloßstraße überquert, als ein 57-jähriger Autofahrer vom Parkplatz eines Supermarktes nach links in den Verkehr in Richtung Straße Zur Nachtheide einfuhr und sie mit dem Fahrzeug erfasste. Die Frau stürzte zu Boden und erlitt schwere Verletzungen an einem Bein und der Schulter. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Der Autofahrer und seine 57 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt.

Zehlendorf: Seniorin nach Verkehrsunfall gestorben

Nach einem Verkehrsunfall in Zehlendorf am Donnerstagmorgen ist eine Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr ein 39-jähriger Lkw-Fahrer 8 Uhr die Ladezone eines Supermarktes in der Sundgauer Straße. Er erfasste die 80-jährige Fußgängerin, die auf dem Weg in das Geschäft gewesen sein soll. Die Seniorin stürzte, geriet vor den linken Vorderreifen des Fahrzeugs und wurde mitgeschliffen. Dabei erlitt die Passantin sehr schwere Verletzungen, an denen sie später in einem Krankenhaus verstarb. Der Fahrer des Lieferfahrzeugs erlitt einen schweren Schock und wurde von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Die Sundgauer Straße war in Höhe des Unfallortes während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme gesperrt.

Prenzlauer Berg: Einbrecher festgenommen

Zivilkräfte nahmen Mittwochmittag in Prenzlauer Berg einen mutmaßlichen Einbrecher fest. Die Spezialkräfte des Einbruchskommissariats hatten den polizeibekannten Mann in der Husemannstraße festgestellt und kurz darauf am U-Bahnhof Senefelderplatz festgenommen. Bei einer Durchsuchung fanden die Fahnder in seinem Rucksack mutmaßliches Diebesgut und Einbruchswerkzeuge, die sie beschlagnahmten. Das Diebesgut wurde einem kurz zuvor begangenen Wohnungseinbruch in der Dunckerstraße zugeordnet. Der noch unter Bewährung stehende 49-Jährige kam in einen Polizeigewahrsam und soll heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden. Ein Fachkommissariat prüft, ob dem Tatverdächtigen weitere Taten zugeordnet werden können.

Betrunkener droht mit Schreckschusspistole - SEK-Einsatz

Ein Betrunkener mit einer Schreckschusspistole hat in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) einen Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos ausgelöst. Der 53 Jahre alte Verdächtige soll am Mittwochabend Pyrotechnik aus der Pistole vom Balkon eines Mehrfamilienhauses geschossen und laute Drohungen gerufen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach bedrohte der Mann auch die alarmierten Polizisten.

Die Polizei sperrte die Umgebung ab und überwältigte den Mann in seiner Wohnung. Der 53-Jährige wurde festgenommen, seine Schreckschusspistole sichergestellt. Ein Alkoholtest ergab 1,3 Promille Atemalkohol. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen. Durch die Sperrungen kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Kreuzberg: Trio überfällt Späti in der Körtestraße

Drei junge Männer beraubten am Mittwochabend den Angestellten eines Spätkaufs in Kreuzberg. Nach Angaben des 47 Jahre alten Verkäufers betraten gegen 21 Uhr zwei maskierte junge Männer das Geschäft in der Körtestraße. Während einer ihn mit einem Messer bedrohte, gegen den Kopf schlug und Geld forderte, soll der andere den 47-Jährigen mit Wasserflaschen beworfen haben. Ein Komplize soll währenddessen vor dem Spätkauf sitzende Kunden ebenfalls mit einem Messer bedroht und aufgefordert haben, sich ruhig zu verhalten. Nachdem der Mitarbeiter den Räubern Geld aus der Kasse gab, flüchtete das Trio in Richtung Südstern. Der 47-Jährige wurde leicht am Kopf und an einer Hand verletzt.

Tempelhof: E-Bike-Fahrer bei Unfall schwer verletzt

In Tempelhof erlitt am Mittwochabend der Fahrer eines E-Bikes bei einem Verkehrsunfall schwere Kopfverletzungen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 65-Jährige gegen 18.45 Uhr mit seinem Rad den Radweg des Columbiadammes in Richtung Platz der Luftbrücke. Auf dem Stück zwischen Golßener Straße und Friesenstraße soll der E-Bike-Fahrer einen anderen Radfahrer auf dessen linker Seite überholt haben. Dabei prallte der 65-jährige gegen die Metallstange eines Verkehrszeichens und stürzte. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Marzahn: Pkw-Fahrer fährt 12-jähriges Kind an

Ein Kind musste am Mittwoch nach einem Verkehrsunfall in Marzahn schwer verletzt in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Den Informationen der Polizei zufolge fuhr der Junge gegen 13.45 Uhr auf einem Tretroller auf die Fahrbahn der Golliner Straße, um sie in Richtung einer Kindertagesstätte zu überqueren. Dort fuhr ihn ein 74-Jähriger mit seinem Pkw an. Der 12-Jährige wurde schwer am Kopf verletzt.

Lichtenrade / Kreuzberg: Zwei Tankstellen überfallen

In Lichtenrade und Kreuzberg wurden am Mittwochabend Mitarbeitende von zwei Tankstellen überfallen. In Lichtenrade betrat nach den Angaben des 21-jährigen Kassierers gegen 18.50 Uhr ein maskierter Mann den Verkaufsraum der Tankstelle an der Barnetstraße, hielt ihm ein Messer vor und forderte das Öffnen der Kasse. Nachdem der Mitarbeiter die Lade geöffnet hatte, griff der Unbekannte hinein, entnahm Geld und flüchtete anschließend in Richtung Lichtenrader Damm. Der 21-Jährige erlitt einen leichten Schock. In der Prinzenstraße in Kreuzberg betraten gegen 21.30 Uhr drei junge Männer die Filiale einer Tankstelle, bedrohten die 26-jährige Angestellte mit einem Messer und forderten von ihr Geld. Als die junge Frau dies ablehnte, soll einer der Tatverdächtigen ihr ins Gesicht geschlagen haben. Ohne Beute soll das Trio zunächst zu Fuß von der Tankstelle zur Prinzenstraße geflohen sein. Dort sollen die Tatverdächtigen in ein Taxi eingestiegen und in Richtung U-Bahnhof Prinzenstraße davongefahren sein. Die Mitarbeiterin erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.

Wilmersdorf: Rassistische Beleidigung in Supermarkt

In einem Supermarkt in Wilmersdorf soll am Mittwochabend ein Kunde den Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma rassistisch beleidigt und geschlagen haben. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen gerieten in der Filiale in der Berliner Straße gegen 18.10 Uhr der 55-Jährige mit dem 43 Jahre alten Mitarbeiter in einen Streit, in dessen Folge der Ältere den Jüngeren rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen haben soll. Alarmierte Rettungskräfte behandelten das Nasenbluten des 43-Jährigen ambulant am Ort.

Marzahn: Schwerste Verletzungen nach Verkehrsunfall

In Marzahn wurde am Mittwochnachmittag eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzt. Den vorliegenden Informationen zufolge betrat die 81-Jährige gegen 17 Uhr vom Mittelstreifen auf die Fahrbahn der Märkischen Allee. Dort wurde sie von einem 59-Jährigen mit seinem PKW erfasst, der im linken Fahrstreifen in Richtung Allee der Kosmonauten unterwegs war. Die Fußgängerin wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt multiple Knochenbrüche und Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte in ein Krankenhaus.

Neukölln: Fassadenteile stürzen auf Gehweg

Schwere Fassadenteile stürzten am Mittwochnachmittag auf den Gehweg der Okerstraße in Neukölln. Die Teile lösten sich unter dem Dach. Es handelte sich dabei unter anderem auch um Steine. Vor Ort wird nun die Bauaufsicht erwartet, die entscheiden muss, inwieweit Wohnungen oder im schlimmsten Fall das gesamte Haus gesperrt werden müssen. Fassadenteile stürzen auf Gehweg der Okerstraße - Hier geht es zum Artikel.

Gesundbrunnen: Wohnung brennt - zwei Verletzte

Wegen eines Wohnungsbrands in Gesundbrunnen hat die Feuerwehr am Mittwochabend sechs Menschen in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte.

Das Feuer im dritten Obergeschoss eines fünfstöckigen Hinterhauses in der Soldiner Straße war aus bisher nicht geklärter Ursache am Mittwochabend ausgebrochen. Durch die geöffnete Wohnungstür war das Feuer auch ins Treppenhaus gelangt. Das Haus wurde baupolizeilich gesperrt, es ist laut Feuerwehr derzeit nicht zu bewohnen.

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Drogendelikte, Straßenkriminalität und Clans: Die Hermannstraße in Neukölln ist ein Kriminalitätsschwerpunkt.

( BM/dpa )