Blaulicht-Blog

Pilot von Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet

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Ein Polizeihubschrauber

Ein Polizeihubschrauber

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 2. November 2021.

Johannisthal: Besatzung eines Polizeihubschraubers geblendet

Der Pilot eines Polizeihubschraubers ist im Südosten Berlins von einem Laserstrahl geblendet worden. Der Pilot gab an, dass er wegen der starken Beeinträchtigung durch den grünen Lichtstrahl am Montagabend mehrmals seine Fluglage wechseln musste, teilte die Polizei mit. Die dreiköpfige Besatzung des Hubschraubers stellte als Ursprungsort des Laserpointerstrahls einen Balkon eines Mietshauses in der Trützschlerstraße in Johannisthal (Treptow-Köpenick) fest. Alarmierte Polizisten trafen in der Wohnung einen 41-jährigen Mann, der erst leugnete, dann aber den Gebrauch des Laserpointers zugab und das Gerät der Polizei übergab. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.

Polizeieinsatz beendet: S-Bahnen am BER fahren wieder

Wegen eins verdächtigen Gegenstandes war am Dienstagvormittag der S-Bahnverkehr am Flughafen BER unterbrochen. Das teilte die Bundespolizei via Twitter mit. Gegen 11.50 Uhr war der Polizeieinsatz beendet. Der S-Bahn-Verkehr konnte wieder aufgenommen werden.

Glienicke/Nordbahn: Gasexplosion zerstört Einfamilienhaus

Bei einer Gasexplosion ist ein Einfamilienhaus in Glienicke/Nordbahn (Oberhavel) am Montagabend völlig zerstört worden. Die Bewohner konnten sich ins Freie retten und blieben bei dem Unglück am Montagabend unverletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Da aus den stark beschädigten Leitungen weiterhin Gas ausströmte, drohte in den späten Abendstunden zunächst weiter Explosionsgefahr. Die Feuerwehr richtete vorübergehend einen Sperrkreis ein, der den Umkreis des Hauses bis zum Eintreffen von Experten sichern sollte. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Grunewald: Leiterin und Mitarbeiter eines jüdischen Kindergartens antisemitisch beleidigt

Am Sonntagnachmittag wurde eine bereits am 29. Oktober stattgefundene Straftat in Grunewald angezeigt. Am vergangenen Freitag soll eine unbekannt gebliebene Frau gegen 14 Uhr sowohl die 47-jährige Leiterin als auch einen ebenfalls 47 Jahre alten Mitarbeiter eines Jüdischen Kindergartens in der Delbrückstraße in russischer Sprache beleidigt haben. Darüber hinaus soll sie sich antisemitisch geäußert und damit gedroht haben, Tabletten auf das Grundstück der Einrichtung zu werfen, bevor sie sich von der Kita entfernte. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Friedrichshain: Vespa-Fahrer fährt Fußgänger an

Sonntagvormittag wurden in Friedrichshain zwei Männer bei einem Verkehrsunfall verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der 69-jährige Fußgänger gegen 9.20 Uhr die Frankfurter Allee in Richtung Rigaer Straße überquert haben. Auf dem Mittelstreifen angekommen, soll ihm ein auf dem mittleren Fahrstreifen verkehrsbedingt wartender LKW-Fahrer signalisiert haben, dass er gehen könne. Beim Überqueren wurde der Fußgänger auf dem äußerst rechten Fahrstreifen von der Vespa eines 55-Jährigen erfasst, der in Richtung Frankfurter Tor unterwegs war. Beide Männer stürzten, wurden verletzt und kamen mit alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr in Krankenhäuser, wo sie stationär aufgenommen wurden.

Niederschöneweide: Autofahrer verletzt Fußgängerin schwer

In Niederschöneweide (Treptow-Köpenick) hat ein Autofahrer am Montag eine 38 Jahre alte Fußgängerin angefahren und schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wollte die Frau die Schnellerstraße auf dem Fußgängerüberweg überqueren, als der 54-jährige Autofahrer sie mit seinem Wagen traf. Sie prallte auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Lehnin: Brennendes Kinderheim löst Großeinsatz aus

Ein brennendes Kinder- und Jugendheim in Lehnin (Kreis Potsdam-Mittelmark) hat am Montagabend für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Die Bewohner blieben unverletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Neun Kinder wurden demnach vor Ort betreut.

Der Brand sei in der Küche einer separaten Wohnung im Obergeschoss ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Die genaue Ursache des Brandes ist aber weiter unklar. Das zweite Obergeschoss des Gebäudes brannte den Angaben zufolge aus, sodass das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist.

Fast zwei Dutzend Fahrzeuge der Feuerwehr, mehrere Rettungswägen und die Notfallseelsorge waren zunächst kurz nach 18.00 Uhr zu dem Brand ausgerückt. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Abend an.

Vetschau: Auto prallt gegen Findling - Fahrer und Beifahrer sterben

Wieder sind bei einem schweren Verkehrsunfall in Brandenburg zwei Menschen ums Leben gekommen: Die beiden Männer starben, als sie mit ihrem Wagen im Vetschauer Ortsteil Ogrosen zunächst einen Baum streiften und dann gegen einen Findlingsstein prallten. Das Auto war in Leipzig gemeldet. Wie ein Sprecher des Lagezentrums sagte, passierte der Unfall im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Montagnachmittag. Nach Angaben der Polizeidirektion Süd war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und verlor die Kontrolle über das Auto. Der Fahrer war den Angaben zufolge 36 Jahre alt, der Beifahrer 29.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( dpa/BM )