Blaulicht-Blog

Feueralarm am Flughafen BER - Teilräumung des Marktplatzes

| Lesedauer: 15 Minuten
Ein Feuerwehrauto im Einsatz.

Ein Feuerwehrauto im Einsatz.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 28. Oktober 2021.

Flughafen BER: Feueralarm am Abend - Teilräumung

Feueralarm am BER: Im Bereich des Markplatzes am Flughafen Berlin Brandenburg fand am Donnerstagabend gegen 18 Uhr eine Teilräumung statt, weil der Feueralarm ausgelöst wurde. „Der Grund ist unbekannt und wird deswegen als Fehlalarm gewertet“, erklärt Jan-Peter Haack, Sprecher der Flughafengesellschaft. Die Sicherheitsspuren wurden für die Zeit der Evakuierung stillgelegt, wodurch längere Warteschlangen im Terminal entstanden. „Das ist nichts Außergewöhnliches und gehört zum Tagesgeschäft eines Flughafens dazu.“ Haack geht davon aus, dass es zu Verspätungen bei den Flugzeugen kommen könne, da auf die bereits eingecheckten aber nicht durch die Sicherheitsspur gelassenen Passagiere gewartet werde. Die Räumungsaktion dauerte eine halbe Stunde und wurde mittlerweile wieder beendet.

Tempelhof: Mit Drogen im Auto vor Polizei geflüchtet

Vergeblich flüchteten in der Nacht zu Donnerstag zwei Männer vor einer Polizeikontrolle. Eine Zivilstreife hatte laut Polizei gegen 22.20 Uhr auf dem Mariendorfer Damm einen 35-Jährigen am Steuer eines BMW gesehen. Allerdings kannten die Beamten den Mann und wussten, dass er keinen gültigen Führerschein hatte. Die Beamten folgten dem Wagen und verständigten weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung. An der Kreuzung Tempelhofer Damm / Ordensmeisterstraße in Tempelhof sollte der Mann angehalten werden. Allerdings missachtete er die Signale, fuhr bei Rot über die Kreuzung Friedrich-Karl-Straße und Werderstraße, fuhr in der Manteuffelstraße über die Gegenfahrbahn, sodass ein anderer Autofahrer einen Unfall nur durch eine Vollbremsung verhindernt konnte.

Die Polizei blockierte die Straße daraufhin mit zwei Fahrzeugen. Der 35-Jährige versuchte, rechts an den Autos vorbeizukommen, rammte dabei aber einen Polizeiwagen, fuhr über die hohe Bordsteinkante und prallte gegen ein Damenrad, das an einem Fahrradständer abgeschlossen war. Erst jetzt konnte der Mann festgenommen werden. Sein gleichaltriger Beifahrer flüchtete zu Fuß, wurde aber nach kurzer Verfolgung ebenfalls dingfest gemacht. Ein Polizist wurde bei der Kollision verletzt.

In dem Wagen fanden die Beamten eine Handvoll Tütchen und Kapseln sowie Geld, die beschlagnahmt wurden. In der Wohnung des Beifahrers in Neukölln stießen die Einsatzkräfte rund 40 weitere Kapseln, die mutmaßlich mit Drogen gefüllt waren. Der Beifahrer wurde nach weiteren Ermittlungen wieder freigelassen. Für den Fahrer, der einen möglicherweise gefälschten polnischen Führerschein bei sich hatte, lag ein Haftbefehl wegen Einbruchdiebstahls vor, sodass er der Justiz überstellt wurde.

Tegel: Unbekannter sticht Taxifahrer von hinten in Hals

In Tegel ist in der Nacht zu Donnerstag ein Taxifahrer überfallen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stach ein Fahrgast dem 38 Jahre alten Taxifahrer gegen 2 Uhr beim Halt an der Kreuzung Kamener Weg/Werdohler Weg mit einem Messer in den Hals, entwendete die Geldbörse und flüchtete zu Fuß in Richtung Flughafensee. Den Tatverdächtigen hatte der Mercedes-Fahrer zuvor am Potsdamer Platz aufgenommen. Der 38-Jährige wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Lebensgefahr soll bei ihm nicht bestehen. Die Ermittlungen dauern an.

Reinickendorf: Feuerwehrmann verhindert Brandstiftung und erleidet Stichwunde

Ein Feuerwehrmann hat in der Nacht zum Donnerstag die mutmaßliche Brandstiftung von Autos in Reinickendorf verhindert. Der 38-Jährige beobachtete vom Balkon seiner Wohnung aus, wie zwei Männer brennbare Flüssigkeit mit Sprühflaschen auf einem Parkplatz verteilten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Daraufhin sei der ehrenamtliche Feuerwehrmann hinunter geeilt, um die Männer zur Rede zu stellen. Einer der Verdächtigen flüchtete nach Angaben der Polizei direkt, der andere verletzte den 38-Jährigen mit einem Messer am Arm und rannte anschließend ebenfalls weg.

Der Feuerwehrmann verfolgte den Angreifer demnach bis zum U-Bahnhof Lindauer Allee auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Männern gekommen. Der Verdächtige sei mit einer U-Bahn geflüchtet. Eintreffende Polizeibeamte verständigten Sanitäter, die die Wunde des Feuerwehrmannes behandelten und ihn in ein Krankenhaus brachten.

Jedes Jahr werden in Berlin Hunderte Autos angezündet. Im ersten Halbjahr 2021 waren es mindestens 206 Brandstiftungen an Fahrzeugen, Autos, Lastwagen und Transportern, von denen 29 politisch motiviert waren. Die Täter werden selten gefasst.

Hohen Neuendorf: Mann verstößt gegen Hausverbot in Supermarkt und greift Polizisten an

Ein 36-Jähriger hat in Hohen Neuendorf im Landkreis Oberhavel gegen ein Hausverbot in einem Supermarkt verstoßen und anschließend Polizeibeamte angegriffen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sei der Mann in einem Supermarkt in der Berliner Straße im Ortsteil Borgsdorf aufgefordert worden, den Laden zu verlassen, da er wegen Diebstahls Hausverbot habe. Weil der 36-Jährige sich geweigert habe, sei die Polizei verständigt worden.

Der Mann bewarf die eintreffenden Polizisten mit Glasflaschen, wobei einer von ihnen den Angaben nach leicht verletzt wurde. Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt randalierte der Mann und beschädigte das Auto einer 45 Jahre alten Frau aus Baden-Württemberg. Die Polizisten setzten daraufhin Pfefferspray ein, um den Mann festzunehmen. Dabei biss er einem Beamten in den Finger. Ein weiterer Polizist erlitt durch das Pfefferspray Reizungen im Gesicht.

Der 36-Jährige wurde aufgrund seiner psychischen Verfassung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand ermittelt.

Kreuzberg: Autofahrer flieht vor Polizei - ohne Fahrerlaubnis, mit gestohlenen Kennzeichen, auf Bewährung...

Am Mittwochnachmittag nahmen Polizisten in Kreuzberg einen Mann fest, der sich zuvor einer Kontrolle entziehen wollte. Der polizeibekannte 26-Jährige startete seine Flucht in einem Citroen am Kottbusser Tor über den Kottbusser Damm in Richtung Hermannplatz. Dabei ignorierte er mehrmals die Aufforderungen der Polizisten anzuhalten. Wegen des dichten Verkehrs auf dem Kottbusser Damm bog der Mann nach rechts in ein Wohngebiet ab, das er mit überhöhter Geschwindigkeit durchfuhr. Er landete schließlich wieder auf dem Kottbusser Damm. Nach einem erneuten zu schnellen Durchfahren desselben Wohngebietes und Bedrängens vorausfahrender Fahrzeuge bog der Fahrer nach links in den Kottbusser Damm in Richtung Kottbusser Tor ein. Hier überfuhr er eine rote Ampel. Mehrere Autos mussten bremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der 26-Jährige fuhr weiter über das Paul-Lincke-Ufer und die Hobrechtbrücke nach Neukölln, wo er in der Karl-Marx-Straße einen Einsatzwagen umfuhr, der die Straße sperrte. Bei der Weiterfahrt durch mehrere Seitenstraßen soll der Tatverdächtige weiter rücksichtslos gefahren sein. Schließlich fuhr er in der Donaustraße gegen einen entgegenkommenden Opel und zwei am Fahrbahnrand parkende VW, stieg aus und flüchtete zu Fuß. An der Sonnenallee, Ecke Pannierstraße nahmen ihn Polizisten fest. Im Citroen fanden die Beamten ein Reizstoffsprühgerät und ein Taschenmesser. Der Fahrer gab später an, Drogen genommen zu haben. Am heutigen Donnerstag soll er einem Richter vorgeführt werden.

Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, die Autokennzeichen an einem anderen Auto entwendet wurden, der Citroen über keinen Versicherungsschutz verfügte und sich im Kofferraum weitere gestohlene Kennzeichen befanden. Außerdem wurde eine gegen den Mann ausgesetzte Strafe wegen eines Diebstahls mit Waffen zur Bewährung ausgesetzt.

Den Mann erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht, Urkundenfälschung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des unerlaubten Aufenthaltes.

Neukölln: Mann wegen schweren Raubes und versuchten Mordes festgenommen

Wegen des Verdachts des schweren Raubes und des versuchten Mordes drangen Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes in eine Wohnung an der Sonnenallee (Neukölln) ein, in der sich ein wegen des Verdachts des schweren Raubes und des versuchten Mordes gesuchter 23-Jährige aufhielt. Ermittler des LKA vollstreckten dort und in einer Wohnung an der Graefestraße die Durchsuchungsbeschlüsse. Dabei fanden sie neben mehreren Beweisen auch Kokain sowie gefälschte Impfnachweise. Mit einer DNS-Probe und deren Auswertung konnte der Tatverdacht gegen den 23-Jährigen erhärtet werden. Die Einsatzkräfte nahmen den Verdächtfest und brachten ihn in Polizeigewahrsam. Von dort wurde er am Mittwoch vor einen Ermittlungsrichter geführt, der einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erließ.

A113: Transporter überschlägt sich

Bei einem Unfall auf der Berliner Autobahn A113 hat sich am Donnerstagvormittag ein Transporter überschlagen. Das Fahrzeug blieb auf der Seite liegen, wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte. Zwei Personen wurden demnach in Kliniken gebracht. Die Rüstgruppe der Feuerwehr konnte den Transporter bergen. 26 Einsatzkräfte waren zwei Stunden im Einsatz.

Lankwitz: Kind bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Lankwitz am Mittwochnachmittag ist ein Neunjähriger schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Kind gegen 15.10 Uhr auf der Kaiser-Wilhelm-Straße von dem Fahrzeug eines 79-Jährigen erfasst. In Folge der Kollision fiel der Neunjährige zu Boden, verletzte sich an Kopf und Bein und kam mit dem Verdacht eines Schädel-Hirn-Traumas zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Senior blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Person in Friseursalon durch Messer verletzt

Ein 32-jähriger Mann hat in einem Friseursalon in Neukölln einen anderen Mann mit einem Rasiermesser verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen die beiden Männer am Mittwochabend in dem Laden am Karl-Marx-Platz in Streit geraten sein, wie die Polizei mitteilte. Der 32-Jährige habe dann den 22-Jährigen mit einem Rasiermesser am Rücken angegriffen. Nach Angaben der Polizei ist bislang unklar, ob die Männer sich zuvor kannten und wieso es zu dem Streit kam. Der 22-Jährige kam in ein Krankenhaus, er wurde ambulant behandelt. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen am Abend in Gewahrsam und entließ ihn nach Feststellung der Daten wieder. Beide Männer sind wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeibekannt.

Pankow: Transporter bleibt vor Polizeigebäude liegen - Weiterfahrt untersagt

Der Motor war mit einem Spanngurt an der Karosserie befestigt, die Handbremse funktionierte nicht: Vor einer Wache in Prenzlauer Berg hat die Polizei einen Transporter aus dem Verkehr gezogen, der diverse Mängel aufwies. Die Beamten hörten am Mittwochnachmittag in der Kniprodestraße einen lauten Knall und quietschende Reifen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Vor der Dienststelle kam der Wagen zum Stehen.

Den Angaben zufolge wurde der Transporter samt Anhänger nach einer ersten Überprüfung zur Begutachtung abtransportiert. Der Fahrer musste die Schlüssel und die Papiere abgeben. Zudem kam heraus, dass der Transporter kurz zuvor in einen Unfall in Charlottenburg-Nord verwickelt war, von dem sich der Fahrer vermutlich unerlaubt entfernt hatte. Die Polizei ermittelt.

Staaken und Britz: Keller brennen

In dem Keller eines Wohnhochhauses in Staaken (Spandau) hat es gebrannt. Ein Bewohner des Hauses wurde von den Rettungskräften gesundheitlich betreut, musste aber nicht ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte. Weitere Menschen seien nicht gefährdet gewesen.

Das Feuer in dem Haus in der Obstallee war aus noch nicht geklärter Ursache am Donnerstagmorgen in einem Clubraum und mehreren Kellerverschlägen ausgebrochen. Einrichtungsgegenstände hätten in Flammen gestanden, hieß es. Die Feuerwehr löschte mit 65 Einsatzkräften. Die Löschtrupps waren mit Atemschutzgeräten unterwegs. Das Treppenhaus sei verraucht gewesen, hieß es.

Auch in einem Haus an der Pintschallee 1 in Britz (Neukölln) brannte es im Keller. Zwei Erwachsene und ein Kind wurden aus einer Wohnung im 1. Stock des Viergeschossers mit Fluchthauben ins Freie begleitet und von Rettungskräften in einem RTW untersucht. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt.

Kreuzberg und Schöneberg: Motorroller und Lastwagen bei Brand beschädigt


In Kreuzberg und Schöneberg sind ein Kleinkraftrad und ein Lieferwagen bei Bränden beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilte, wird beiden Fällen Brandstiftung vermutet. Gegen 22 Uhr sah der Besitzer die brennende Abdeckplane seines in der Ruhlsdorfer Straße abgestellten Motorrollers. Nachdem er die Flammen erstickt hatte, stellte er leichte Brandschäden an seinem Krad fest, alarmierte die Polizei und brachte den Vorfall zur Anzeige. Kurz nach 23 Uhr bemerkte ein Busfahrer am Prellerweg Flammen im Führerhaus eines geparkten Lastwagens. Die Fahrerkabine brannte vollständig aus. Weitere Schäden konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr verhindern. Während der Löscharbeiten war der Prellerweg zwischen Munsterdamm und Priesterweg in beiden Richtungen gesperrt, wovon auch zwei Buslinien betroffen waren. In beiden Fällen wurden keine Menschen verletzt.

Störung bei der S-Bahn: Anzeige bei der S41/S42 fehlerhaft

Aufgrund eines technischen Fehlers sind am Donnerstag die Daten in der Fahrplanauskunft für die Fahrten der Linien S41 und S42 fehlerhaft. Das meldet die S-Bahn Berlin am Donnerstagmorgen bei Twitter.

Podelzig: Autofahrer stirbt bei Auffahrunfall

Ein 42-jähriger Autofahrer ist auf der Bundesstraße B 112 bei Podelzig (Markisch-Oderland) auf einen anderen Wagen aufgefahren und an den dabei erlittenen Verletzungen gestorben. Die 38-jährige Fahrerin des anderen Wagens und ihr 23-jähriger Begleiter kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, wie die Brandenburger Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 42-Jährige verlor demnach nach dem Zusammenstoß am Mittwochabend die Kontrolle über das Auto, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Auch der andere Wagen fuhr gegen einen Baum. Die Unfallursache blieb zunächst unklar. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Dallgow-Döberitz: 68-Jähriger stirbt bei Unfall

Ein 68-Jähriger ist auf der Bundesstraße B 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland) gegen einen Straßenbaum gefahren. Er starb an seinen dabei erlitten Verletzungen noch am Unfallort, wie das Einsatz- und Lagezentrum Brandenburger Polizei am Donnerstag mitteilte. Wie es zu dem Unfall am Mittwochmittag kam, war zunächst noch unklar.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )