Blaulicht-Blog

Zwei Kinder nach Bus-Unfall in Johannisthal in Klinik

| Lesedauer: 8 Minuten
Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 7. Oktober 2021.

Berlin-Johannisthal: Zwei Kinder nach Bus-Unfall in Klinik

Zwei Kinder sind in Berlin-Johannisthal bei einem Unfall mit einem Bus verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, musste der mit 28 Personen besetzte Bus auf dem Sterndamm eine Gefahrenbremsung durchführen. Alle Insassen wurden vom Rettungsdienst gesichtet, so die Feuerwehr. Die beiden Kinder kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Hackescher Markt: Notarzteinsatz sorgt für Verspätungen und Ausfälle

Wegen eines Notarzteinsatzes am Hackeschen Markt in Mitte ist es am Donnerstagnachmittag zu Verspätungen und Zugausfällen auf der Stadtbahn gekommen. Betroffen waren die S-Bahn-Linien S3, S5, S7 und S9. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort, berichteten Augenzeugen der Morgenpost. Was genau passiert ist, war zunächst unklar.

Rathaus in Rathenow nach Drohung zwischenzeitlich geräumt

Die Polizei hat das Rathaus der Stadt Rathenow (Havelland) wegen einer Drohung geräumt, nach der sich ein Sprengsatz im Gebäude befinden sollte. Der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht, die Polizei gab nach einer Durchsuchung des Rathauses mit Sprengstoffsuchhunden am Donnerstagvormittag Entwarnung, wie die Stadt mitteilte. Die Polizei sicherte Spuren und leitete eigenen Angaben zufolge Ermittlungen wegen der Störung öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein.

Die Polizei sprach in einer eigenen Mitteilung von einer „bedrohlichen Mitteilung“, die am Morgen in der Verwaltung eingegangen sei. Weitere Details zur Drohung wurden zunächst nicht bekannt. Daraufhin wurden das Gebäude sowie umliegende Straßen abgesperrt. Mitarbeitende der Verwaltung konnten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, nachdem die Suche laut Polizei gegen 11.20 Uhr ohne Fund beendet und das Gebäude wieder freigegeben wurde. Am Freitag sei die Verwaltung wieder wie gewohnt zu erreichen, hieß es von der Stadt.

Lichtenrade: Brand im Dachbereich eines Einfamilienhauses

An der Lessingstraße in Lichtenrade kam es am Mittwochabend zu einem Brand im Dachbereich eines Einfamilienhauses. Die Feuerwehr rückte mit vier Staffeln an und löschte den Brand. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Tempelhof-Schöneberg: Zwei Seniorinnen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

In Marienfelde ist eine 81-Jährige beim Überqueren des Mariendorfer Damms von dem Lastwagen eines 63-Jährigen erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, habe die Seniorin am Mittwoch als Fußgängerin die Ampel bei grün überqueren wollen, als sie angefahren wurde. Mit einer Platzwunde am Hinterkopf sowie einem Schädel-Hirn-Trauma wurde sie noch am Unfallort notärztlich betreut. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

Wenig später, gegen 13 Uhr, verletzte sich eine 76 Jahre alte Frau ebenfalls bei einem Verkehrsunfall schwer. Die Seniorin befuhr den Radweg der Malteserstraße und konnte dem Paketkarren eines überraschend querenden Boten nicht mehr ausweichen. Während der 46 Jahre alte Zusteller unverletzt blieb, stürzte die Radfahrerin und brach sich dabei die Hüfte. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Gesundbrunnen: Einbruch in Tierarztpraxis

In Gesundbrunnen nahmen Polizeieinsatzkräfte in der Nacht zu Donnerstag drei Männer im Alter von 26, 31 und 43 Jahren fest. Den Beamtinnen und Beamten waren die Männer gegen 23.30 Uhr in Wilhelmstadt aufgefallen, als sie von einer Tierarztpraxis in der Ebersdorfer Straße mit einem Renault wegfuhren. Bei der Überprüfung der Praxis wurde festgestellt, dass ein Fenster des Gebäudes aufgehebelt und die Räumlichkeiten durchsucht worden waren. Entwendet wurde nach bisherigem Ermittlungsstand nichts. Im Pkw der Tatverdächtigen wurde Hebelwerkzeug gefunden, im Gebäude sicherten die Einsatzkräfte passende Spuren. Die Männer kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam.

Mitte: Objektschützer an Botschaftsgebäude attackiert

Ein Angestellter des Zentralen Objektschutzes der Polizei Berlin wurde am Mittwochabend in Mitte von einem Mann attackiert und dabei verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen schlug der Verdächtige gegen 20 Uhr mutmaßlich ohne besonderen Grund mehrfach gegen die Tür eines Botschaftsgebäudes in der Brückenstraße. Als der Polizeimitarbeiter ihn aufforderte, dies zu unterlassen und stehen zu bleiben, ergriff der Mann die Flucht. Der Attackierte konnte ihn einholen und festhalten und erhielt einen Faustschlag ins Gesicht. Der 33-Jährige wurde von alarmierten Einsatzkräften erkennungsdienstlich behandelt und muss sich nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen verantworten. Der Objektschützer wurde leicht verletzt und beendete seinen Dienst.

Schleuserkriminalität: Durchsuchungen in mehreren Bundesländern

Bei Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Schleuser hat die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg) fünf Wohnungen in Berlin, Hessen und Sachsen durchsuchen lassen. Wie die für die Razzien zuständige Bundespolizei weiter mitteilte, seien auch Räume eines Nagelstudios in Kassel durchsucht worden. Wie ein Sprecher der Behörde sagte, drehen sich die Ermittlungen um einen Mann, der mit gefälschten Ausweisdokumenten gehandelt haben soll. Auch soll er daran beteiligt gewesen sein, Ausländer nach Deutschland einzuschleusen.

Dass die Staatsanwaltschaft in Waldshut-Tiengen für die Ermittlungen zuständig ist, liegt nach Angaben der Bundespolizei daran, dass einer der Tatorte im Zuständigkeitsbereich der Anklagebehörde liegt. Beamte der Stuttgarter Bundespolizei hätten über Monate hinweg mutmaßliche Nutzer der gefälschten Dokumente im Bundesgebiet identifiziert. Bei den Durchsuchungen seien Beweismittel sichergestellt worden. Auch seien Beamte auf zwei Menschen ohne Aufenthaltsdokumente gestoßen. Sie wurden angezeigt.

Berliner Rückkehrerin aus ehemaligem IS-Gebiet verhaftet

Eine 30-jährige IS-Rückkehrerin aus Berlin ist bei ihrer Ankunft in Deutschland verhaftet worden. Sie wird dringend verdächtigt, 2016 aus der deutschen Hauptstadt nach Syrien ausgereist zu sein und sich der terroristischen Vereinigung Islamischer Staat angeschlossen zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilte.

Ihr Ehemann sei ebenfalls aus Berlin nach Syrien ausgereist. Die deutsche Staatsangehörige soll ihre Kinder dort ideologisch im Sinn des IS erzogen und desolaten Lebensbedingungen ausgesetzt haben, so die Generalstaatsanwaltschaft. Sie sei bei ihrer Einreise in Begleitung von zwei minderjährigen Kindern am Flughafen Frankfurt/Main verhaftet worden. Informationen darüber, ob sie inzwischen in Berlin sei, lägen der Generalstaatsanwaltschaft nicht vor.

Gegen die 30-Jährige liegt ein Haftbefehl des Kammergerichts wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung sowie wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht vor.

Cottbus: Prozess gegen Vater wegen Totschlags der Tochter

Gegen einen 49 Jahre alten Vater hat vor dem Landgericht Cottbus der Prozess wegen Totschlags an seiner fünf Jahre alten Tochter begonnen. Der Mann soll das Mädchen mit einem Kabel am 18. April erdrosselt haben, sagte Gerichtssprecher Johannes Elliesen. Zum Auftakt wurde nur die Anklageschrift verlesen. Der Angeklagte wollte sich zunächst nicht äußern, kündigte aber für den nächsten Verhandlungstag am 29. Oktober eine Aussage an. Die Mutter des Kindes, die von dem Mann getrennt lebte, wollte ihre Tochter demnach nach einem Besuch beim Vater abholen. Als niemand öffnete, alarmierte sie die Polizei. Das Kind wurde leblos gefunden. Der Mann lag mit schweren Schnittverletzungen in der Badewanne.

Luckenwalde: Polizeitaucher suchen nach vermisster 22-Jähriger

Die Polizei hat unter anderem mit Tauchern nach einer seit knapp zwei Wochen vermissten 22-Jährigen im Bereich Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) gesucht. Zu den Ergebnissen könne er nichts sagen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam. Man ermittle in alle Richtungen. Dem Sprecher zufolge wird die junge Frau aus Luckenwalde seit dem 24. September vermisst. Unter Leitung der Potsdamer Staatsanwaltschaft hätten Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Kriminalpolizei sowie Polizeitaucher der technischen Einsatzgruppe nach Anhaltspunkten für den Verbleib der Frau gesucht - wie nach persönlichen Gegenständen. Von der „Märkischen Allgemeinen“ veröffentlichte Fotos zeigen unter anderem Taucher in einem Teich, der im Luckenwalder Nuthepark liege. Zu diesen Details äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )