Blaulicht-Blog

Gesundbrunnen: Radfahrerin von LKW überrollt und gestorben

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Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild)

Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild)

Foto: Ralph Peters / imago/Ralph Peters

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 2. Oktober 2021.

Gesundbrunnen: Radfahrerin von LKW überrollt und gestorben

Eine 29 Jahre alte Radfahrerin ist am Freitag gegen 11.20 Uhr in Gesundbrunnen (Mitte) von einem Lkw-Fahrer überfahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, wurde die Frau an der Ecke Schönwalder Straße / Reinickendorfer Straße von einem neben ihr fahrenden Lkw, der unvermittelt nach rechts abbog, überrollt. Trotz der von einem Notarzt unterstützten Reanimationsmaßnahmen des Rettungsdienstes verstarb sie noch an der Unfallstelle. Der 43-jährige Fahrer des Lkw stand unter Schock, benötigte aber keine medizinische Versorgung. Während der Unfallaufnahme, bei der die Kreuzung aus der Luft vermessen wurde, kam es zu Sperrungen, von denen auch der Buslinienverkehr betroffen war. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

In diesem Jahr gab es bereits eine Reihe sogenannter Abbiegeunfälle zwischen Lastwagen und Radfahrern. Mehrere Menschen starben dabei. Insgesamt kamen in diesem Jahr in Berlin bisher 30 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Darunter waren 9 Radfahrer, 8 Fußgänger, 5 Autoinsassen, 5 Motorrad- oder Rollerfahrer sowie 3 weitere Verkehrsteilnehmer. Die Zahl der Verkehrstoten liegt damit etwas unter der vom Vorjahr. 2020 starben bereits im ersten Halbjahr 29 Menschen, am Jahresende waren es 50.

Altglienicke: Kind läuft auf die Straße und wird angefahren

Ein Kind ist am Sonnabend bei einem Unfall in Altglienicke (Treptow-Köpenick) verletzt worden. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, soll der 5-Jährige gegen 9.20 Uhr, offenbar ohne auf den Verkehr zu achten, zwischen zwei im Schwalbenweg geparkten Autos auf die Straße gelaufen sein. Ein in Richtung Seeweg fahrender 61-Jähriger konnte seinen Hyundai nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Jungen. Rettungskräfte brachten das verletzte Kind in ein Krankenhaus. Der Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte in der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Neu-Hohenschönhausen: Mann wird mit Waffe bedroht

In Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) soll ein Unbekannter in der vergangenen Nacht einen Mann mit einer Waffe bedroht, ihn beleidigt und schließlich verletzt haben. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, soll es nach Angaben eines 21-Jährigen in einem Kiosk in der Ribnitzer Straße zunächst zu einem Streit mit einem Mann gekommen sein. Als der 21-Jährige auf einer Bank am Vorplatz des Bahnhofs Wartenberg saß, sei der alkoholisierte Mann auf ihn zugekommen und habe eine Waffe auf ihn gerichtet. Außerdem habe er ihn fremdenfeindlich beleidigt. Aufgrund eines offenbaren Handhabungsfehlers sei das Magazin aus der Waffe gefallen, woraufhin der alkoholisierte Unbekannte sich zu dem 21-Jährigen begeben und ihm mit dem Kopf gegen die Nase gestoßen haben soll.

Anschließend soll der Unbekannte das Magazin aufgehoben und sich in Richtung Zingster Straße entfernt haben. Eine Absuche nach dem Verdächtigen blieb erfolglos. Auf eine ärztliche Behandlung verzichtete der aus der Nase blutende Mann. Die Ermittlungen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung dauern an.

Friedrichshain: Rasante Fahrweise kostet 19-Jährigen Führerschein und Auto

Polizisten haben am Freitag in Friedrichshain das Auto und den Führerschein eines jungen Mannes beschlagnahmt. Wie die Behörde am Sonnabend mitteilte, war den Beamten das Fahrzeug des 19-Jährigen auf der Stralauer Allee wegen einer lauten Auspuffanlage aufgefallen. Der Autofahrer sei mit quietschenden Reifen in die Warschauer Straße abgebogen. Eine hohe Geschwindigkeit und rücksichtloses Lückenspringen seien hinzugekommen. In Höhe der Boxhagener Straße wurde der Fahrer gestoppt. Ein technisches Gutachten soll nun feststellen, ob das Fahrzeug überhaupt verkehrssicher ist. Die Ermittlungen zu dem verbotenen Kraftfahrzeugrennen dauern an.

Wilmersdorf: Auto gerammt - Verdacht auf illegales Rennen

Ein junger Mann hat in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf einen Unfall verursacht, bei dem mehrere Autos beschädigt worden sind. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, verlor der 20-Jährige aus bisher nicht geklärter Ursache auf der Konstanzer Straße die Kontrolle über seinen Mercedes. Das Auto stieß dann mit solcher Wucht gegen einen am rechten Fahrbahnrad geparkten VW, dass dieser gegen einen davor geparkten Fiat prallte und dieser wiederum gegen einen weiteren Fiat stieß.

Verletzt wurde der Fahrer nicht, Schnelltests auf Alkohol und Drogen verliefen bei ihm negativ. Der Mercedes wurde beschlagnahmt. Der Führerschein nicht, weil der 20-Jährige den nicht dabei hatte. Die Ermittlungen des Fachkommissariats für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) werden auch wegen des Verdachts eines mutmaßlich vorausgegangenen verbotenen Kraftfahrzeugrennens geführt.

Mariendorf: Polizeiauto mit Farbe beschmiert - Festnahme

In Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) hat in der vergangenen Nacht ein Mann einen geparkten Funkwagen mit roter Farbe besprüht. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, konnten die aufgesprühten Schriftzüge nicht sofort wieder entfernt werden. Das Fahrzeug wurde aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten hatten während eines Einsatzes in einem Haus an der Freibergstraße die Sprühaktion des Mannes beobachtet. Die Einsatzkräfte nahmen den 20-Jährigen daraufhin in der Nähe fest. Bei der Festnahme habe der Mann Widerstand geleistet. Ein Beamter erlitt eine leichte Handverletzung. Der Alkoholtest beim Festgenommenen ergab einen Wert von etwas mehr als 0,5 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung durfte der 20-Jährige wieder gehen.

Spandau: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

Zwei Einbrecher sind am Freitag im Askanierring in Spandau auf frischer Tat festgenommen worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, hatte eine 30-Jährige gegen 20.30 Uhr laute Geräusche aus einer Wohnung gehört sowie den Schein von Taschenlampen wahrgenommen. Als Polizisten eintrafen, kam ihnen aus der Wohnung ein 30-Jähriger entgegen, den sie festnahmen. Einen zweiten Mann, ebenfalls 30 Jahre alt, trafen die Beamten in der Wohnung an und nahmen ihn ebenfalls fest. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die beiden Männer über ein aufgehebeltes Fenster Zutritt zu der Erdgeschosswohnung verschafft. Beide wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert.

Prenzlauer Berg: Haushalte nach Feuer ohne Strom - vermutlich Brandstiftung

Wegen einer mutmaßlichen Brandstiftung an einer Starkstromleitung in Prenzlauer Berg (Pankow) sind in der Nacht zu Samstag etwa 15.000 Haushalte ohne Strom gewesen. Eine Fußgängerbrücke über den S-Bahnring an der Dänenstraße, unter der die Leitung verläuft, stand komplett in Flammen, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer begann gegen 3.00 Uhr. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )