Blaulicht-Blog

Mann in Gesundbrunnen mit Messer tödlich verletzt

| Lesedauer: 8 Minuten
Einsatzkräfte am Tatort in Gesundbrunnen

Einsatzkräfte am Tatort in Gesundbrunnen

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 20. Juni.

Gesundbrunnen: Mann mit Messer tödlich verletzt

Gegen einen 38-Jährigen, der am Sonnabend einen 31-Jährigen mit einem Messer tödlich verletzt haben soll, ist ein Haftbefehl erwirkt worden. Das teilte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Sonntagnachmittag mit. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann seinen Kontrahenten unvermittelt mit drei Messerstichen getötet haben, es handele sich um einen sogenannten Heimtückemord. Die Tat ereignete sich gegen 20.30 Uhr bei einem Streit zwischen mehreren Personen an der Badstraße in Gesundbrunnen. Einsatzkräfte nahmen den Angreifer sofort fest und beschlagnahmten das Messer. Ein 36-jähriger Einsatzbeamter erlitt dabei eine oberflächliche Schnittverletzung. Die Hintergründe der Tat ermittelt eine Mordkommission.

Charlottenburg: Feuerwehr löscht Wohnungsbrand

Die Berliner Feuerwehr hat am Sonntagnachmittag einen Wohnungsbrand an der Mommsenstraße in Charlottenburg gelöscht. Bei Twitter meldete die Feuerwehr: "Wir waren schnell vor Ort und konnten den Brand zügig löschen." Verletzt wurde demnach niemand. Im Einsatz sei auch das neue Elektro-Löschfahrzeug (eHLF) gewesen.

Kreuzberg: Vier Menschen bei Messerstecherei verletzt

In Kreuzberg gab es in der vergangenen Nacht vier Verletzte bei einem Angriff mit einem Messer. Ersten Informationen zufolge hatte ein 52-Jähriger gegen 2.45 Uhr im Park am Gleisdreieck (Westpark) aus noch nicht geklärtem Anlass eine 14-Jährige mit einem Messer attackiert. Die Angegriffene erlitt dabei mehrere nicht lebensgefährliche Verletzungen am Rücken.

Zwei Begleiter der Verletzten, ein 18- und ein 19-Jähriger, wurden anschließend bei dem Versuch den Angreifer zu überwältigen, durch Schnitte an ihren Köpfen verletzt. Der Messerführende konnte schließlich mit weiterer unbekannt gebliebener Unterstützung überwältigt und entwaffnet werden, wobei er schwere Messerverletzungen am Kopf und Rücken sowie Augenreizungen, die mutmaßlich durch Reizgas hervorgerufen wurden, erlitt. Das abgenommene Messer wurde den Einsatzkräften übergeben und wurde von diesen beschlagnahmt.

Bis auf den 18-Jährigen, der nur eine ambulante Behandlung benötigte, wurden die Verletzen in Krankenhäusern stationär aufgenommen. Der Tatverdächtige wird dort unter Bewachung behandelt, um ihn anschließend dem Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion 5 (City) für die weiteren, noch andauernden Ermittlungen zu überstellen.

Spandau: 94-Jähriger stürzt mit Fahrrad und verletzt sich schwer

Eine schwere Kopfverletzung sowie Schürfwunden am Bein zog sich heute Morgen ein älterer Herr zu, der in Hakenfelde mit seinem Fahrrad gestürzt war. Der Mann war gegen 8.45 Uhr in der Streitstraße unterwegs, als er an der Einmündung Goltzstraße aus noch unbekannter Ursache mit dem Fahrrad zu Boden fiel. Ein Passant sowie die Besatzung einer Funkstreife versorgten den Verletzten, wobei sie von einem zufällig vorbeikommenden Arzt unterstützt wurden. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst brachte den 94-Jährigen in eine Klinik, wo er zur stationären Behandlung aufgenommen wurde.

Gropiusstadt: Mann randaliert in Mehrfamilienhaus

In Gropiusstadt hat heute früh ein randalierender Mann einen Polizeieinsatz ausgelöst, an welchem auch das Spezialeinsatzkommando beteiligt war. Gegen 4.30 Uhr ging beim Polizeinotruf die Meldung einer Bewohnerin eines Mehrfamilienwohnhauses im Theodor-Loos-Weg ein. Die Frau berichtete, dass ein anderer Mieter im Hausflur randaliere, herumschreie und gegen die Aufzugstüren schlage. Zudem sprach die Anruferin von Schüssen, die sie gehört habe. Als mehrere Einsatzwagen eintrafen, ging der Verdächtige zurück in seine Wohnung. Das ebenfalls alarmierte Spezialeinsatzkommando öffnete die Wohnungstür und nahm den 48-Jährigen fest. Eine Schusswaffe konnte nicht gefunden werden. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Charlottenburg: Polizei nimmt Autoeinbrecher am Steuer sitzend fest

Die Besatzung einer Funkstreife nahm gestern Abend einen Mann fest, der in Charlottenburg mutmaßlich in ein Auto eingebrochen war. Der 43-jährige Besitzer des Wagens bemerkte gegen 21 Uhr den Fremden in seinem in der Wielandstraße geparkten Fahrzeug. Der Verdutzte machte die Einsatzkräfte eines Streife fahrenden Funkwagens auf sich und das Festgestellte aufmerksam. Der 19-jährige Verdächtige, der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernahmen. Wie der junge Mann in den zuvor verschlossenen Volvo gelangte, ist Gegenstand der Recherchen.

Kreuzberg: Auto überschlägt sich - Fahrerin schwer verletzt

Am Samstagabend verletzte sich eine Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwer. Die 21-Jährige war gegen 18.50 Uhr mit ihrem Auto die Yorckstraße in Richtung Mehringdamm gefahren, als sie aus noch ungeklärter Ursache in Höhe der einmündenden Katzbachstraße gegen eine Baustellenabsperrung und anschließend gegen das Heck eines dort im rechten Fahrstreifen wartenden Wagens fuhr. Ihr Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Unfallfahrerin musste mit schweren inneren Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der 41-jährige Unfallbeteiligte blieb unverletzt. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste der Unglücksort gesperrt werden, wovon auch die Buslinie M19 betroffen war.

Treptow: Auto gegen Baum gesetzt - Mehrere Verletzte

Acht Verletzte, darunter vier Kinder, sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich gestern Abend in Baumschulenweg ereignete. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war ein 35-Jähriger gegen 20.30 Uhr mit seinem Mercedes in der Forsthausallee in Richtung Neuköllnische Allee unterwegs, als er aus bisher noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verlor, gegen ein geparktes Auto fuhr und schließlich gegen einen Straßenbaum prallte. Er sowie die sieben Mitfahrenden konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Mann verlor dann kurzzeitig das Bewusstsein, wurde aber von einem in der Freizeit befindlichen und zufällig vorbeikommenden Notarzt bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Anschließend kam er mit inneren Verletzungen in eine Klink, wo er stationär aufgenommen wurde.

Zwei Frauen im Alter von 28 und 32 Jahren, eine 16-jährige Jugendliche sowie ein fünfjähriger Junge und drei Mädchen im Alter von drei, sechs und zehn Jahren erlitten leichte Verletzungen in Form von Hämatomen, Platzwunden und Schockzuständen, die in einem Krankenhaus ambulant versorgt wurden. Bei dem Fahrer ordneten die Polizeikräfte eine Blutentnahme an und beschlagnahmten seinen Führerschein, weil der Verdacht bestand, dass er das Auto alkoholisiert gefahren sein könnte. Zudem waren nach ersten Recherchen einige Insassen mutmaßlich nicht ordnungsgemäß gesichert. Für die Unfallaufnahme war die Straße in beiden Richtungen bis etwa 22 Uhr vollständig gesperrt.

Weißensee: Schwerer Unfall zwischen Tram und Auto

Bei einem Verkehrsunfall in Weißensee wurde gestern Nachmittag ein Autofahrer schwer verletzt. Der 38-Jährige war mit seinem VW Polo gegen 17.45 Uhr in der Greifswalder Straße in Richtung Berliner Allee unterwegs, als er an der Kreuzung Gürtelstraße verbotswidrig wendete. Dabei wurde sein Wagen von einer in dieselbe Richtung fahrenden Tram erfasst, mitgeschleift und gedreht. Bei dem Aufprall erlitt der Mann einen Bruch im Schädel sowie diverse Prellungen und Hämatome. Er musste von Einsatzkräften der Feuerwehr mit technischem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden und kam zur intensivmedizinischen Betreuung in eine Klinik. Dem Vernehmen nach besteht jedoch keine Lebensgefahr.

Sein gleichaltriger Beifahrer zog sich eine Kopfplatzwunde zu, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde. Auch die 45 Jahre alte Fahrerin der Straßenbahn kam in ein Krankenhaus, in welchem sie einen Schock ambulant behandeln ließ.

Lichtenberg/Marzahn: Feuerwehr beseitigt Unwetterschäden

Am Samstagabend rückte die Feuerwehr zu insgesamt 45 Einsätzen aus, um Schäden durch umgestürzte Bäume zu beseitigen. In der Seehausener Straße in Hohenschönhausen stürzten Teile eines Baums auf die Straße. Die Feuerwehr beseitigte die Baumteile. Verletzt wurde niemand. An der Kreuzung Birkholzer Weg Ecke Straße 7 in Wartenberg stürzten Teile eines Baumes in die überirdisch verlaufende Stromleitung. Auch hier rückte die Feuerwehr an, um die Schäden zu beseitigen. In der Ludwig-Renn-Straße in Marzahn stürzte ein Baum auf einen Pkw. Die Feuerwehr zersägte den Baum. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

( BM )