Blaulicht-Blog

Geisterfahrer aus Berlin verursacht Unfall mit zwei Toten

| Lesedauer: 8 Minuten
Zwei zerstörte Autos stehen auf der A24. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Autobahn 24 bei Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Zwei zerstörte Autos stehen auf der A24. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Autobahn 24 bei Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 31. Mai.

A 24: Geisterfahrer aus Berlin verursacht Unfall mit zwei Toten

Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn 24 in Schleswig-Holstein bei Hornbek sind ein 58 Jahre alter Mann aus Hamburg und seine gleichaltrige Ehefrau ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Unfallverursacher, ein 77 Jahre alter Mann aus Berlin, wurde lebensgefährlich verletzt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war der 77-Jährige am Sonntagabend vom Parkplatz Tramm verkehrt auf die Autobahn aufgefahren. Dort stieß sein Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dessen 58 Jahre alter Fahrer und seine Beifahrerin wurden dabei tödlich verletzt.

Der 77-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde von Einsatzkräften befreit und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Ein im Auto der Hamburger mitfahrender Hund blieb unverletzt und wurde in ein Tierheim gebracht.

Für die Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn für ungefähr dreieinhalb Stunden voll gesperrt. Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf 60.000 Euro geschätzt.

Lanz: Zwei Tote entdeckt - Mordkommission ermittelt

Auf einem Grundstück in Lanz (Prignitz) sind am Montag zwei Tote entdeckt worden. Eine Mordkommission ermittele wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts, sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Weitere Details teilte sie zunächst nicht mit. „Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen“. Die beiden leblosen Körper seien am Montagvormittag entdeckt worden, der Fundort wurde großräumig abgesperrt. Man sei in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin.

Charlottenburg: Sachbeschädigungen an Wahlkreisbüro

Unbekannte beschädigten ein Wahlkreisbüro in Charlottenburg. Eine Zeugin alarmierte heute Mittag die Polizei in die Knobelsdorfstraße und zeigte mehrere kleine Beschädigungen an der Fensterscheibe des dortigen Wahlkreisbüros an. Die Beschädigungen müssen zwischen Sonnabend, 29. Mai und heute entstanden sein. Der Allgemeine Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Charlottenburg: Mann zündet Zelt mit Obdachlosen an

Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung muss sich ein 49-jähriger Mann verantworten, der am Sonntagabend gegen 18.15 Uhr in Charlottenburg ein Zelt angezündet haben soll, in dem zwei Obdachlose schliefen. Ein 31 Jahre alter Zeuge, der in der Nähe des in der Hertzallee – unter der Bahnüberführung Zoologischer Garten - stehenden Zeltes saß, hatte zunächst Brandgeruch wahrgenommen, dann gesehen, dass es an der Rückseite des Zeltes brannte und das Feuer mit seinen Füßen ausgetreten.

Die beiden 29 und 23 Jahre alten Männer im Zelt wurden durch den Brandgeruch wach und konnten sich zeitgleich unversehrt aus dem Zelt retten. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen aufgrund der Beschreibung eines weiteren, 43 Jahre alten Zeugen, in der Nähe des Brandortes fest. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. An dem Zelt entstand leichter Sachschaden, zwei Matratzen und eine Plane wurden beschädigt.

Moabit: Schwangere nach Wohnungsbrand im Krankenhaus

Nach einem Brand in einer Wohnung in Berlin-Moabit ist eine schwangere Frau mit Verdacht auf Rausgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Dies teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Montagmorgen mit. Demnach brannten am Sonntagabend gegen 23.00 Uhr Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines siebengeschossigen Wohn- und Bürogebäudes.

Noch vor Eintreffen der Feuerwehr verließen drei Personen selbst das Gebäude in der Turmstraße. Vier weitere Menschen, darunter ein Kind, wurden teils mit Brandfluchthauben von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Nach knapp einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die 34 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

Adlershof: 15-jähriges Mädchen schlägt brutal auf Gleichaltrige ein

In Adlershof wurde am Sonntagnachmittag ein Mädchen von einer Bekannten schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen befanden sich die beiden 15-Jährigen gegen 15.10 Uhr auf einer Parkbank in der Ernst-Augustin-Straße. Das eine Mädchen soll die andere Gleichaltrige an den Haaren ergriffen und zu Boden gerissen haben. Anschließend soll sich die Angreiferin auf sie gesetzt und ihren Kopf mehrmals auf den Gehweg geschlagen haben.

Neben weiteren Schlägen in das Gesicht soll sie die Jugendliche zudem mehrfach gegen den Körper getreten haben. Die Tatverdächtige flüchtete noch vor dem Eintreffen von alarmierten Polzeieinsatzkräften und der Feuerwehr vom Tatort. Das verletzte Mädchen wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung führt ein Fachkommissariat.

Pankow: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag in Pankow ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 58 Jahre alter Skoda-Fahrer auf der Trelleborger Straße in Richtung Arnold-Zweig-Straße. An der durch Verkehrszeichen geregelten Kreuzung Trelleborger Straße Ecke Elsa-Brandström-Straße erfasste der Mann mit seinem Pkw den von links kommenden vorfahrtsberechtigten Radfahrer im Alter von 53 Jahren. Ein alarmierter Notarzt kümmerte sich zunächst um den Schwerverletzten und brachte ihn wenig später mit Rettungskräften der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Lichterfelde: Radfahrerin von Auto erfasst und schwer verletzt

Schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, erlitt eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Lichterfelde. Die 21-Jährige fuhr bisherigen Ermittlungen zufolge mit ihrem Rad in dem rechten Fahrstreifen der Nebenfahrbahn Unter den Eichen in Richtung Schloßstraße. Gegen 14.20 Uhr soll sie nach Angaben von Zeugen den Kreuzungsbereich Unter den Eichen / Drakestraße / Habelschwerdter Allee bei Rot passiert haben und wurde hierbei von der 23-jährigen Autofahrerin erfasst, die zu diesem Zeitpunkt in dem linken Fahrstreifen der Drakestraße in Richtung Unter den Eichen fuhr. Ein Notarzt versorgte die 21-Jährige noch am Unfallort und brachte sie ins Krankenhaus.

Zehlendorf: Radfahrerin verletzt sich bei Sturz schwer

Gestern Vormittag stürzte in Zehlendorf eine Radfahrerin und verletzte sich schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 65 Jahre alte Frau mit ihrem Fahrrad gegen 10 Uhr auf dem Elvirasteig in Richtung Matterhornstraße gefahren und unter der S-Bahnunterführung ohne Fremdeinwirkung gestürzt sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Radfahrerin mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Wilmersdorf: Fahrzeug einer Straßenbaufirma angezündet

Wegen des Verdachts der Brandstiftung an einem Fahrzeug einer Straßenbaufirma am Montagmorgen in Wilmersdorf führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen.

Eine Anwohnerin alarmierte gegen 3.20 Uhr die Berliner Feuerwehr und Polizei in die Straße Am Schoelerpark, als sie den brennenden VW-Caddy der Straßenbaufirma sah. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, durch den der Pkw erheblich beschädigt wurde. Menschen blieben unverletzt. Derzeit kann eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden.

Wilhelmstadt: Unfall zwischen E-Scooter und BVG-Bus - fünf Verletzte

Bei einem Unfall zwischen einem E-Scooter und einem BVG-Linienbus am Sonntag im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt sind nach Angaben der Berliner Feuerwehr zwei Kinder und drei Erwachsene teils schwer verletzt worden. Das meldete die Berliner Feuerwehr bei Twitter. Der Unfall ereignete sich demnach an der Schmidt-Knobelsdorf-Straße. Im Einsatz waren 26 Kräfte der Feuerwehr. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Neukölln: Festnahme nach rassistischen Beleidigungen

Polizisten haben am Sonntagnachmittag in Neukölln einen 53-Jährigen wegen rassistischer Beleidigungen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge an der Ecke Hermannstraße und Siegfriedstraße gegen 15.30 Uhr zunächst eine 36-Jährige beleidigt und bedroht haben, die an ihm vorbeilief. Passanten riefen daraufhin die Polizei. Bei der Aufnahme der Anzeige soll der Mann dann zudem eine Polizistin rassistisch beleidigt haben. Der Mann kam in ein Polizeigewahrsam, das er nach einer erkennunbgsdienstlichen Behandlung wieder verlassen durfte. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,3 Promille.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )