Blaulicht-Blog

Mutmaßliche Tankstellen-Räuber festgenommen

| Lesedauer: 11 Minuten
Ein Mann wird von der Polizei festgenommen.

Ein Mann wird von der Polizei festgenommen.

Foto: Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 26. Mai.

Treptow-Köpenick: Mutmaßliche Tankstellen-Räuber festgenommen

Polizisten haben am Dienstag zwei Männer in Alt-Treptow (Treptow-Köpenick) festgenommen, die Stunden zuvor versucht hatten, eine Tankstelle in Tempelhof zu überfallen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, habe einer der Verdächtigen gegen 17 Uhr einen 21 Jahre alten Mitarbeiter der Tankstelle an der Arnulfstraße mit einem langen Messer zur Herausgabe von Geld gezwungen. Als der Mann nicht reagiert habe, soll sich der Räuber selbst an der Kasse zu schaffen gemacht haben. Weil er nicht an das Geld gelangte, ergriff er die Flucht, wurde jedoch am Ausgang von einem 64 Jahre alten Mitarbeiter in ein Handgemenge verwickelt. Der Räuber sei daraufhin kurz zu Boden gegangen. Letztlich sei es dem Verdächtigen aber gelungen, zu entkommen, indem er in den Renault seines Komplizen stieg, der in der Paul-Schmidt-Straße parkte.

Ermittlungen hätten laut Polizeibericht dann aber schnell zur Namhaftmachung der Verdächtigen geführt. Der 20- und 27-Jährige wurden dann gegen 20.30 Uhr mit dem Renault in der Puschkinallee gesehen und vorläufig festgenommen. Derzeit werde von einem Raubkommissariat geprüft, ob der 20-Jährige für weitere Raubtaten in Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg in Betracht kommt.

Neukölln: Zwei Verletzte nach Überfall auf Bank

In Neukölln ist ein Raubüberfall auf eine Bank verübt worden. Dabei wurden laut Polizei am Mittwoch zwei Männer verletzt, darunter auch der mutmaßliche Täter. Der zweite Verletzte soll ein Wachmann sein. Eine Gefahr bestehe derzeit aber nicht mehr, sagte eine Polizeisprecherin. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Brandenburg: Feuer in Gefängnis - Verdacht auf Brandstiftung

In einer Zelle der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Brandenburg an der Havel ist ein Feuer ausgebrochen. Ein 55-jähriger Häftling kam am Dienstagabend mit leichten Verletzungen in ein Haftkrankenhaus, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ermittelt wird demnach zum Verdacht der schweren Brandstiftung. Hinweise, dass es sich um einen Suizidversuch des Zellenbewohners gehandelt haben könnte, lägen nicht vor, sagte eine Polizeisprecherin. Zu einem möglichen Motiv machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Den Angaben zufolge retteten Gefängnismitarbeiter den Mann aus seiner Zelle, nachdem aus noch ungeklärter Ursache „verschiedene Gegenstände“ in Brand geraten waren und Feueralarm ausgebrochen war. Zahlreiche weitere Häftlinge seien vorübergehend in einem anderen Bereich der JVA untergebracht worden. Die Feuerwehr habe den Brand gelöscht, der die Zelle erheblich beschädigt habe. Sie sei nun nicht mehr nutzbar.

Baruth/Mark: Auto prallt gegen Baum - Fahrer tot

Bei einem Unfall auf regennasser Fahrbahn ist ein 52 Jahre alter Fahrer auf der Verbindungsstraße zwischen Horstwalde und Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Sein Auto geriet am Dienstag vermutlich ins Schleudern, prallte in einer Rechtskurve gegen einen Straßenbaum, und er starb noch vor Ort, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zur genauen Ursache und zum Ablauf des Unfalls ermittelt die Behörde nun. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.

Adlershof: Auto kippt nach Unfall um

In Adlershof erlitt gestern Abend ein Pkw-Fahrer schwere Verletzungen, als sich sein Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall um die eigene Achse drehte und dann auf die Fahrerseite kippte. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 48-Jährige mit seinem Auto gegen 19.45 Uhr den Glienicker Weg in Richtung Köpenicker Straße gefahren. Beim Überqueren der Kreuzung zum Adlergestell kam es dann zu einer Kollision mit einem Pkw, der von einem 28-Jährigen auf dem Adlergestell in Richtung Stelling-Janitzky-Brücke gesteuert wurde. Passanten richteten das Unfallfahrzeug des 48-Jährigen wieder auf, sodass es den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften der Feuerwehr möglich war, den am Rumpf Verletzten sofort zu bergen.

Während der 28-jährige Unfallbeteiligte unverletzt blieb, zogen die Rumpfverletzungen des Älteren einen stationären Krankenhausaufenthalt nach sich. Für die Unfallaufnahme sperrten die Kräfte die Kreuzung bis zirka 21 Uhr. Ein Verkehrsmeister der BVG vor Ort leitete die Busline 163 während dieser Zeit um.

Mitte: Toiletten und Mülltonnen angezündet

In Mitte brannten gestern Abend und in der vergangenen Nacht drei mobile Toiletten sowie zwei Mülltonnen. Ein Kommissariat des Polizeiabschnitts 57 ermittelt in allen Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung. Verletzt wurde niemand, verdächtige Personen konnten an keinem Tatort festgestellt werden.

Gegen 20.20 Uhr stand eine Toilette im Mühlendamm in Flammen. Zwei Mitarbeitende des Zentralen Objektschutzes bemerkten den Brand, löschten diesen und alarmierten die Polizei. Die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Feuerwehr rückten zur Nachkontrolle an.

An der Ecke Littenstraße / Stralauer Straße sahen Zeugen gegen 21.15 Uhr neben einer Baustelle eine brennende mobile Toilette. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Gegen 22 Uhr riefen Anwohnende der Brückenstraße die Feuerwehr zu einem Innenhof, in dem zwei Mülltonnen brannten. Zeugen konnten das Feuer mit Sand löschen. Durch die Hitze sprang die Scheibe einer Hauseingangstür.

Kurze Zeit später, gegen 22.40 Uhr, bemerkte eine Polizeistreife eine brennende mobile Toilette vor einem Wohnhaus am Heinrich-Heine-Platz. Die hinzualarmierte Berufsfeuerwehr löschte den Brand.

Moabit: Polizisten nehmen Autoeinbrecher fest

Polizisten nahmen am Dienstag in Moabit drei Tatverdächtige nach einem Einbruch in ein Auto fest. Ein Anwohner der Lehrter Straße wollte zuvor vier männliche Personen auf der Straße beobachtet haben, die gegen 3 Uhr in geparkte Autos hineinschauten. Als sie sich an einem abgestellten Toyota befanden, blieben drei der Personen an dem Fahrzeug und der Vierte auf dem Gehweg stehen, während sie die Umgebung beobachteten. Nun soll das Trio an dem Wagen eine der Seitenscheiben eingeschlagen und das Innere des Fahrzeuges durchwühlt haben. Anschließend flüchteten alle Vier in Richtung Klara-Franke-Straße. Dort nahmen Einsatzkräfte drei der vier Tatverdächtigen, zwei 15-Jährige und einen 19-Jährigen fest und brachten sie in einen Polizeigewahrsam. Dort wurden sie dem zuständigen Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) überstellt. Der Vierte konnte bislang unerkannt entkommen.

Spandau: Fahrer flüchtet nach Unfall und lässt verletzten Beifahrer zurück

Nach einem Unfall am Dienstag in Wilhelmstadt (Spandau) hat ein Autofahrer seinen verletzten Beifahrer im Opel Corsa zurückgelassen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der Opel-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge auf der Spur des Gegenverkehrs überholt. Er sei dann mit einem nach links in den Sandheideweg abbiegenden Mercedes-Fahrer kollidiert. Durch den Aufprall kam der Opel von der Straße ab, prallte zunächst gegen einen Baum, dann gegen eine Laterne und kam in der Mitte der Straße zum Stehen. Der Opel-Fahrer flüchtete zu Fuß über den Sandheideweg in unbekannte Richtung. Der verletzte 46 Jahre alte Beifahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellte den Opel für die weitere Beweisaufnahme sicher. Die quer auf der Straße liegende Laterne wurde durch eine Firma vom Stromnetz getrennt und auf einem Grünstreifen abgelegt. Die Gatower Straße war für etwa drei Stunden zwischen Sandheideweg und Weinmeisterhornweg in beide Richtungen gesperrt. Die Ermittlungen zu dem Unfall mit Fahrerflucht führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

Müncheberg: 70 Jahre alter Lastwagenfahrer stirbt bei Unfall auf B1

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 1 bei Müncheberg (Märkisch-Oderland) ist ein 70-Jähriger gestorben. Der Lkw-Fahrer war am Mittwochmorgen mit seinem Fahrzeug auf der B1 unterwegs, als er zwischen Hoppegarten und Müncheberg gegen einen Baum prallte und noch am Unfallort starb, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen geriet ein 31 Jahre alter Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Laster. Der 70-Jährige habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei in der Folge gegen den Baum geprallt. Der 31-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine 26-Jährige, die hinter dem Laster gefahren sei, habe einen Schock erlitten. Sie wurde den Angaben zufolge ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die B1 musste voll gesperrt werden.

Hennigsdorf: Polizei sucht gestohlenen Oldtimer

Die Polizei in Brandenburg sucht einen 100.000 Euro teuren Oldtimer. Das weiße Fahrzeug wurde aus einer Tiefgarage in Hennigsdorf (Oberhavel) entwendet, zu der nur Leute mit spezieller Berechtigung Zugang haben, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Neuruppin sagte. Das 1969 gebaute Cabriolet gehört einem 47-jährigen Mann aus Berlin, der es dort untergestellt hatte und Pfingstmontag anscheinend nutzen wollte. Als er es nicht mehr fand, erstattete er Anzeige. Das Auto - ein besonders seltenes Modell - war den Angaben zufolge mehrfach gesichert und zuletzt am 16. Mai dort gesehen worden.

Hellersdorf: Fußgänger von Tram erfasst und tödlich verletzt

Nach dem tödlichen Zusammenstoß einer Tram mit einem Fußgänger in Berlin-Hellersdorf hat die Polizei weitere Details zu dem Unfall veröffentlicht. Der 19-Jährige wollte am Dienstagnachmittag an der Kreuzung Nossener Straße/Risaer Straße die Tramgleise überqueren. Dabei soll er nicht auf die für ihn geltende rote Fußgängerampel geachtet haben, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Der junge Mann wurde von dem von links kommenden Triebwagen der Tram erfasst und tödlich verletzt. Der 38 Jahre alte Triebwagenfahrer erlitt einen Schock und wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme blieb die Kreuzung bis gegen 19.40 Uhr gesperrt. Das zuständige Verkehrsunfallkommando der Polizeidirektion 3 (Ost) übernahm die weitere Bearbeitung, zu der auch ein Unfallgutachter bestellt wurde.

Juwelenraub im Grünen Gewölbe - Weitere Durchsuchung in Berlin

Im Zusammenhang mit dem Juwelenraub im Grünen Gewölbe in Dresden ist am Dienstag eine weitere Wohnung in Berlin durchsucht worden. Es gehe dabei aber nicht um einen dringend Tatverdächtigen, sagte der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Jürgen Schmidt. Er bestätigte damit eine Meldung von Bild. Mehr Details zur Durchsuchung teilten die Ermittler nicht mit.

Mitte Mai war ein fünfter dringend Tatverdächtiger für den Raub festgenommen worden. Alle fünf mutmaßlichen Täter sind unter dem Verdacht des schweren Bandendiebstahls und der Brandstiftung in zwei Fällen in Untersuchungshaft. Sie gehören einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie an. Bei dem spektakulären Coup in dem sächsischen Schatzkammermuseum hatten die Täter am 25. November 2019 Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert erbeutet.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )