Blaulicht-Blog

Vermisste 15-Jährige aus der Prignitz tot aufgefunden

| Lesedauer: 14 Minuten
Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 14. April.

Pritzwalk: Vermisste 15-Jährige aus der Prignitz tot aufgefunden

Eine seit etwa einem Monat vermisste 15-Jährige aus Pritzwalk (Prignitz) ist tot. Das Mädchen wurde leblos in einem Berliner Gewässer aufgefunden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Todesursache sei noch unklar. Erste Erkenntnisse erbrachten, dass es keine Hinweise auf eine äußere Gewalteinwirkung oder ein Fremdeinwirken gibt. Über eine Obduktion soll noch entschieden werden, wie es weiter hieß.

Zuletzt hatte die Polizei am Sonntag mitgeteilt, die Spur des Mädchens habe sich in Berlin verloren, wo die 15-Jährige gemeinsam mit einer Freundin die Nacht verbracht haben soll. Die Polizei hatte die Bevölkerung bei der Suche um Unterstützung gebeten. Die 15-Jährige befand sich nach Polizeiangaben in psychiatrischer Behandlung.

Autofahrer beleidigt Radfahrerinnen in Kreuzberg homophob

Zwei Radfahrerinnen haben in Kreuzberg der Polizei eine Beleidigung angezeigt. Nach Angaben der Frauen, 26 und 41 Jahre alt, befuhren beide am Mittwoch gegen 11.40 Uhr mit ihren Rädern die Köthestraße in Richtung Südstern. An der Einmündung der Freiligrathstraße sollen sie von einem Renault-Fahrer überholt worden sein. Dabei soll der Mann die beiden Radfahrerinnen ohne ersichtlichen Grund homophob beleidigt haben. Die Ermittlungen zu der angezeigten Beleidigung dauern an und wurden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Feuer im Grunewald - Viele Autofahrer alarmieren Feuerwehr

Im Grunewald haben am Mittwoch in der Nähe der Avus 50 Quadratmeter Holz und Waldboden gebrannt. Der Brandort befand sich etwa 100 Meter von der Autobahn (A115) entfernt, wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte. Viele Autofahrer, die auf der Avus unterwegs waren, hätten das Feuer gemeldet, hieß es. Einsatzkräfte der Lehrfeuerwache waren als erste vor Ort und konnten den Brand mit Druckluftschaum löschen. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Brandursache gab es zunächst nicht.

Hohen Neuendorf: Verkleidete Abiturienten lösen Polizeieinsatz aus

Verkleidete Abiturienten haben in Hohen Neuendorf (Oberhavel) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Brandenburger Polizei bei Twitter mitteilte, waren die Einsatzkräfte wegen mehrerer rot gekleideter Menschen mit Masken und einem vermeintlichen Gewehr alarmiert worden. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es sich um Schüler der Abschlussklasse eines Gymnasiums handelte, die ihre "Mottowoche" feierten.

Spandau: Pizzabote überfallen

In Falkenhagener Feld wurde am Dienstagabend ein Pizzabote bei einem Raubüberfall schwer verletzt. Der 30-Jährige wollte gegen 21.40 Uhr in der Merziger Straße Ware ausliefern, als ihm eine unbekannte Person von hinten mit einem harten Gegenstand zweimal auf den Kopf schlug. Der oder die Täterin flüchtete mit der gestohlenen Liefertasche, in der sich die Ware befand, über die Merziger Straße. Geld wurde nicht entwendet. Der Pizzabote kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Es wird wegen schweren Raubes ermittelt.

Moabit: Frau durch falsche Polizisten beraubt

Eine Frau alarmierte gestern Vormittag die Polizei zu ihrer Wohnung in Moabit. Die 45-Jährige gab an, dass es gegen 11.30 Uhr an ihrer Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Hedwig-Porschütz-Straße klingelte. Als sie die Tür öffnete, sollen drei ihr unbekannte Männer davorgestanden und behauptet haben, sie seien von der Polizei und wollen ihren Ehemann sprechen. Als die Mieterin erklärte, ihr Mann sei nicht zu Hause, sollen die Unbekannten sie zur Seite gedrängt, die Wohnung betreten und durchsucht haben.

Einer der Eindringlinge soll die 45-jährige mit einer Schusswaffe bedroht haben, während seine Komplizen die Wohnung durchsuchten und hochwertige Gegenstände, wie zum Beispiel teuren Schmuck, entwendeten. Anschließend soll das Trio nach Angaben eines weiteren Zeugen in einem dunklen Fahrzeug, vermutlich einem VW-Passat Kombi in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Zwei der Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

1. Tatverdächtiger: etwa 30 bis 40 Jahre alt, 185 bis 190 cm groß, kräftige Figur, kurze, braune Haare, weißer medizinischer Mundschutz, sprach akzentfreies Deutsch, Tätowierung am rechten Handrücken und Arm, bekleidet mit einer an den Oberschenkeln eingerissenen Jeans und einem Langarmoberhend.

2. Tatverdächtiger: etwa 35 bis 40 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß, muskulöse Figur, blonde, kurze Haare, kräftiger Vollbart, bekleidet mit schwarzem T-Shirt mit Aufdruck „Polizei“, offenem Oberhemd und Jeans.

Hinweise nimmt das Raubkommissariat unter den Rufnummern (030) 4664-273110 und (030) 4664-271100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Weißensee: Drei Männer nach Katalysatoren-Diebstahl gefasst

Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht in Weißensee drei Männer im Alter von 23, 36 und 48 Jahren fest, die zuvor aus einem Ford Galaxy in der Amalienstraße einen Katalysator gestohlen haben sollen. Zivilpolizisten hatten die drei Tatverdächtigen gegen 2.30 Uhr an dem Ford hantieren sehen und Bohr- und Hammergeräusche aus Richtung des Autos wahrgenommen. Sie beobachteten, wie die Männer etwas in einen Kofferraum verluden und sahen sie mit einem Opel und einem VW Golf davonrasen.

Hinzualarmierte Polizeikräfte stoppten das Trio in der Darßer Straße Ecke Saaler Bogen. Bei der Kontrolle konnten weder der 23-jährige Golffahrer noch der 48-jährige Opelfahrer eine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. In dem Opel fanden die Polizistinnen und Polizisten unter der Kofferraumabdeckung zwei Katalysatoren, hinter dem Fahrersitz eine Lichtmaschine sowie unter dem Fahrersitz eine Stichsäge und einen Wagenheber im Kofferraum. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. An dem in der Amalienstraße geparkten Ford stellte man frische Schnittflächen fest, der Katalysator des Pkw fehlte. Der 23- und der 48-jährige Tatverdächtige wurden nach der Feststellung ihrer Personalien vor Ort, ihr 36-jähriger mutmaßlicher Komplize nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen Diebstahls an Kfz gegen alle drei und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen zwei der Männer hat ein Fachkommissariat übernommen.

Lichtenberg: Großrazzia wegen mutmaßlichen Rauschgiftschmuggels

Zoll und Polizei sind derzeit mit rund 400 Kräften wegen mutmaßlichen Rauschgiftschmuggels im Einsatz. Aktuell würden mehrere Wohnungen an der Herzbergstraße, Ecke Siegfriedstraße in Berlin-Lichtenberg durchsucht, teilte Christian Schüttenkopf vom Zollfahndungsamt in München vor Ort mit. Mehrere Menschen seien bereits vorläufig festgenommen worden. Großrazzia wegen mutmaßlichen Rauschgiftschmuggels - hier geht es zum Artikel.

Köpenick: Großbrand im Autohaus

Auf dem Gelände eines Autohauses an der Wendenschlossstraße in Köpenick sind in der Nacht zu Dienstag 20 Fahrzeuge in Flammen aufgangen oder beschädigt worden, darunter auch E-Autos. Sieben Autos brannten vollständig aus. Rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand. Zu einem weiteren Autobrand kam es am Dienstagabend auch auf einem Firmengelände in Johannisthal. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Autos brennen in Köpenick: Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

Mitte: Radfahrerin bei Unfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Mitte erlitt am Dienstagnachmittag eine 21-Jährige schwere Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau gegen 16.30 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Friedrichstraße in Richtung Zimmerstraße unterwegs. An der Kreuzung Friedrichstraße/Zimmerstraße kam ein 69-Jähriger mit seinem Mercedes aus der Zimmerstraße gefahren. Die auf der vorfahrtberechtigten Straße fahrende Radfahrerin fuhr seitlich gegen den Mercedes, stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus.

Mitte: Polizei ahndet Verstöße gegen Infektionsschutzmaßnahmen

Einsatzkräfte der Polizei Berlin mussten gestern Mittag anlässlich einer angemeldeten Kundgebung in Mitte mehrere Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Nichtbeachtung der Hygieneschutzbestimmungen gemäß der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung einleiten.

Bis zu 400 Teilnehmende versammelten sich in der Zeit von 11 bis 13 Uhr in der Heinrich-von-Gagern-Straße, um an der Kundgebung unter dem Motto „Nein zum IFSG 28b“ teilzunehmen. Bereits vor Beginn der Versammlung hielten sich viele Personen nicht an die Hygieneschutzbestimmungen, sodass Einsatzkräfte der Polizei Berlin erste Lautsprecherdurchsagen vornahmen und auf die Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinwiesen. Mit Versammlungsbeginn, gegen 11 Uhr, stieg die Zahl der Demonstrierenden auf 400 Personen an, von denen ein Teil, trotz mehrfacher Aufforderungen durch die Polizei und den Versammlungsleiter, sich nach wie vor nicht an die Hygieneschutzbestimmungen hielten. Einsatzkräfte führten nun die Betroffenen zwecks Personalienfeststellung aus der Kundgebung, wobei Zwangsmaßnahmen durch die Polizistinnen und Polizisten ergriffen werden mussten.

Insgesamt 58 Personen wurden unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Volksverhetzung und Gefangenbefreiung sowie Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorübergehend festgenommen. Darüber hinaus leiteten Einsatzkräfte 16 Strafermittlungsverfahren sowie 37 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. An dem Einsatz in Mitte waren bis zu 500 Einsatzkräfte beteiligt.

Gegen 17.30 Uhr versammelten sich im Bereich der Paul-Löbe-Allee Ecke Annemarie-Renger-Straße bis zu 25 Personen zu einer nicht angemeldeten Kundgebung. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte entfernte sich ein Teil der Personen. Die am Ort verbliebenen Männer und Frauen tanzten zu abgespielter Musik und riefen über den Lautsprecher unter anderem rechte Parolen. Einsatzkräfte überprüften die Gruppe und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen der nichtangemeldeten Versammlung und Beleidigung ein, da ein Mann die Polizistinnen und Polizisten anpöbelte. Nach Abschluss der Personalienfeststellungen erhielt die Gruppe einen Platzverweis.

Haftbefehle gegen Rauschgifthändler

Die Berliner Staatsanwaltschaft will am Mittwoch Haftbefehle gegen acht mutmaßliche Rauschgifthändler beantragen, die am Dienstag festgenommen wurden. „Die Maßnahmen dauern weiter an“, teilte die Behörde am Mittag auf Twitter mit. Die Personen wurden am Dienstagmittag von der Berliner Polizei mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) festgenommen. Sie stehen laut Polizei im Verdacht „bewaffnet mit Drogen in großer Menge gehandelt zu haben“, so die Polizei.

Mitte: Festnahme nach Körperverletzung

In der vergangenen Nacht erlitten ein Mann nach einer Körperverletzung und ein Polizist nach einem Widerstand bei einer Festnahme Knochenbrüche. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll ein 25-Jähriger einen 56-Jährigen, die sich beide bekannt sind, in der Reinickendorfer Straße Ecke Nettelbeckplatz nach einer vorherigen Bedrohung so stark gegen das Bein getreten haben, dass es brach.

Grund des Angriffs sollen vorangegangene Streitigkeiten gewesen sein. Anschließend entfernte sich der Jüngere vom Ort. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen ihn etwas später in der Reinickendorfer Straße fest. Bei seiner Festnahme beleidigte er die Einsatzkräfte und leistete Widerstand. Dabei erlitt ein Beamter einen Daumenbruch und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend musste er seinen Dienst beenden.

Der Festgenommene kam zu einer Blutentnahme in ein Gewahrsam, welches er nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen durfte. Der 56-Jährige wurde mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der 25-Jährige muss sich nun wegen Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Friedrichshain: E-Scooter brennt - eine Festnahme

Einem 19-Jährigen und vier derzeit noch Unbekannten wird vorgeworfen, in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.45 Uhr einen E-Scooter an der Bänsch-/ Ecke Liebigstraße in Friedrichshain in Brand gesteckt zu haben. Die Besatzung einer Polizeistreife bemerkte das in Flammen stehende Gefährt und das Quintett, das beim Erblicken des Funkwagens flüchtete. Nach einer kurzen Verfolgung nahmen die Einsatzkräfte den jungen Mann fest. Den weiteren Tatverdächtigen gelang die Flucht. Die Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Buschhof: Berliner Senior prallt mit Auto gegen Bäume und wird schwer verletzt

Ein 83-jähriger Autofahrer aus Berlin ist bei einem Unfall an der Landesgrenze von Mecklenburg zu Brandenburg schwer verletzt worden. Wie eine Polizeisprecherin sagte, kam der Wagen des Seniors am Mittwochmorgen bei Buschhof (Mecklenburgische Seenplatte) von der Straße ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der Rentner musste per Hubschrauber in eine Klinik geflogen, der schwer beschädigte Wagen geborgen werden. Die genaue Unfallursache sei noch unklar. Die Landesstraße 25 ist zwischen Buschhof und Zempow (Brandenburg) sehr kurvenreich, auch bei Motorradfahrern beliebt und die Gegend ist wildreich.

Bodycams: Test bei Polizei und Feuerwehr ab Juli

Seit Jahren wird in Berlin über Bodycams für Polizisten diskutiert, nun sollen sie kommen. Derzeit sei geplant, ab Juli 2021 verschiedene Gerätetypen zu erproben, wie die Senatsinnenverwaltung auf Anfrage mitteilte. Insgesamt 30 Kameras sollen angeschafft werden – 20 für die Polizei und zehn für die Feuerwehr. Bodycams: Test bei Polizei und Feuerwehr ab Juli - lesen Sie hier den kompletten Artikel.

Storkow: Fußgänger auf der Autobahn 12 stirbt bei Unfall

Ein 27 Jahre alter Fußgänger auf der Autobahn 12 ist bei einem Unfall um Leben gekommen. Der Mann ging nach Angaben einer Polizeisprecherin kurz vor Mitternacht am Dienstag auf dem Standstreifen der A12 zwischen Storkow (Oder-Spree) und Friedersdorf (Dahme-Spreewald) entlang. Nach ersten Erkenntnissen übersah ein Kleinlasttransporter den Fußgänger, streifte ihn und verletzte ihn schwer. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Die Hintergründe, etwa warum der Mann mitten in der Nacht auf der Autobahn zu Fuß unterwegs war, waren der Polizei zunächst nicht bekannt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )