Blaulicht-Blog

Unfall auf der Avus: Auto rast in Abschleppfahrzeug

| Lesedauer: 10 Minuten
Der Fahrer des Land Rovers blieb bei dem Unfall auf der Avus laut ersten Angaben unverletzt.

Der Fahrer des Land Rovers blieb bei dem Unfall auf der Avus laut ersten Angaben unverletzt.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 13. April.

Avus: Auto rast in Abschleppfahrzeug

Bei einem Unfall auf der Avus (A115) sind am Montagabend zwei Personen verletzt worden. Laut Informationen von vor Ort war ein Auto in ein Abschleppfahrzeug gerast, das gerade vom Standstreifen auf die Fahrbahn fahren wollte. Dabei wurde das Pannenfahrzeug in eine Leitplanke geschleudert. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Spanische Allee.

Der Abschlepper soll mit eingeschalteten Warnleuchten gefahren sein. Der Fahrer des Autos, ein Land Rover Discovery, soll bei dem Unfall unverletzt geblieben sein, sein Fahrzeug wurde zerstört. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort, trennte die ineinander verkeilten Fahrzeuge und hievte die Fahrzeuge mit einem Kran zurück auf die Autobahn. Ein Verletzter kam ins Krankenhaus, die andere verletzte Person wurde vor Ort behandelt. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache. Während der Bergungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Dreilinden gesperrt.

A10: Östlicher Berliner Ring gesperrt - lange Staus

Wegen eines Polizei- und Feuerwehreinsatzes ist es am Dienstagvormittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um die Autobahnauffahrten Hohenschönhausen (Lichtenberg) und an der Bundesstraße B158 gekommen. Der östliche Berliner Ring, die Bundesautobahn A10, wurde in Fahrtrichtung Frankfurt/ Oder komplett gesperrt. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurde auf dem Seitenstreifen der Autobahn eine schwer verletzte Person gefunden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Hintergründe der Ereignisse sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Pankow: 60 Einsatzkräfte bei Feuer vor Ort

Die Berliner Feuerwehr hat am späten Montagabend einen Dachgeschossbrand am Haßfurther Weg in Pankow gelöscht. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Das Haus wurde evakuiert, auch Bewohner angrenzender Häuser mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie konnten in der Nacht zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war unklar. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Polizisten nahmen gestern Abend in Pankow den Mann fest, der seine Wohnung in Brand gesetzt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 43-jährige Mieter seine Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus am Haßfurter Weg in Brand gesetzt und anschließend selbst die Feuerwehr alarmiert haben. Der Mann wurde wegen des Verdachts einer psychischen Störung in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige soll noch heute im Laufe des Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Kreuzberg: Feuerwehr rettet einen verletzten Menschen

Nach einem Feuer in einer Wohnung in Kreuzberg ist ein Mensch mit Brandverletzungen ins Krankenhaus gekommen. Das Feuer sei am frühen Dienstagmorgen im Seitenflügel eines fünfgeschossigen Wohnhauses ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Angaben zur Person oder zur Brandursache machte die Feuerwehr zunächst nicht. Die Einsatzkräfte löschten den Brand.

Wilmersdorf: Radfahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf wurde ein 57-jähriger Radfahrer gestern Vormittag schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen und Aussagen wollte der Fahrradfahrer gegen 10.50 Uhr von der Ravensberger Straße nach links in die Eisenzahnstraße abbiegen, als ihm aus dieser Richtung ein Auto entgegenkam. Um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu vermeiden, bremste der Radfahrer stark ab, stürzte und verletzte sich am Kopf. Der Fahrer oder die Fahrerin des Pkw entfernte sich unerkannt vom Unfallort. Der Radfahrer wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

Spandau: Zeugen gesucht nach schwerer Brandstiftung

In den frühen Morgenstunden des 9. April 2021 (Freitag) wurden durch unbekannte Personen im Parterre des Hausflurs des Mietshauses Jagowstr. 15, 13585 in Spandau, abgestellte Gegenstände, wie u.a. ein hölzernes Küchenregal sowie eine Couch, in Brand gesetzt. Der Brand wurde gegen 2.45 Uhr durch Hausbewohner entdeckt und konnte durch diese bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt werden.

In diesem Zusammenhang bittet die Kriminalpolizei um Mithilfe und hat folgende Fragen: Wer hat in der Nacht von Donnerstag, den 8. April, auf Freitag, den 9. April 2021, im Umfeld des Mietshauses verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann sachdienliche Hinweise zu Tat, Tatverdächtigen oder Zeuginnen und Zeugen geben?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-953528 entgegen. Selbstverständlich können sich Zeuginnen oder Zeugen auch bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Spandau: Mehrere Kilo Drogen beschlagnahmt

Ein mutmaßlicher Drogenhändler, der in der Nacht vom vergangenen Sonntag zu Montag in Haselhorst festgenommen wurde, soll noch heute über einen Bereitschaftsstaatsanwalt einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand überprüften Polizisten gestern gegen 2 Uhr einen 43-Jährigen in einem Mercedes und führten bei ihm einen freiwillig gestatteten Drogenschnelltest durch. Dieser verlief positiv.

Eine anschließend durchgeführte Durchsuchung seines genutzten Fahrzeugs führte zum Auffinden von Betäubungsmitteln in Form einer kleineren Menge Amphetamine, Kokain und Cannabis sowie einer vierstelligen Geldsumme in händlertypischer Stückelung. Daraufhin wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 43-Jährigen, der festgenommen wurde, in Charlottenburg-Nord durchgeführt. Dabei entdeckten die Polizeieinsatzkräfte unter anderem knapp fünf Kilogramm Amphetamin, circa ein Kilogramm Cannabis, etwas Kokain und diverse weitere synthetische Drogen, die sie allesamt beschlagnahmten.

In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte außerdem drei weitere Männer im Alter von 23, 25 und 27 Jahren an, die sie ebenfalls festnahmen. Das Quartett wurde einem Fachkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen kamen die drei letztgenannten Männer wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Spandau: Sechs Autos brennen, Brandstiftung vermutet

Auf einem Parkplatz an der Heerstraße in Wilhelmstadt (Spandau) sind in der vergangenen Nacht durch Brände insgesamt sechs Fahrzeuge beschädigt worden. Gegen 23 Uhr hatte ein Anwohner die Feuerwehr wegen eines brennenden Renault Laguna alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen, das auch auf weitere Autos übergegriffen hatte. Neben dem Renault brannten ein Opel Corsa, ein VW Polo und ein Mercedes-Benz Citan. Durch die Hitzeentwicklung wurden außerdem ein Mazda 6 und ein BMW 3 beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Senftenberg: 83-Jähriger schwer verletzt

Ein 83-Jähriger ist in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) von einem Unbekannten schwer verletzt worden. Ein Passant fand den Rentner am Dienstag und alarmierte die Polizei. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm in der Nähe des Tatortes einen 20-Jährigen vorläufig fest, wie sie weiter mitteilte. Die Ermittlungen dauerten an.

Steglitz: Jugendliche schlagen auf Überfallopfer ein - Festnahme

Zwei Jugendliche sind in der Nacht in Steglitz festgenommen worden. Den beiden Teenagern wird vorgeworfen, gegen 1.40 Uhr einen Passanten am Steglitzer Damm überfallen und dabei verletzt zu haben. Die beiden sprachen den 31-Jährigen an und forderten dann Geld. Als der Mann sich weigerte, drohte ihm ein 17-Jähriger mit einem Schlagstock. Daraufhin gab der Überfallene den Jugendlichen sein Bargeld. Aber das reichte den beiden Räubern nicht. Der 17-Jährige schlug mit der Waffe auf Kopf und Arm des Opfers ein. Der Mann rief um Hilfe, woraufhin der Angreifer mit seinem 16 Jahre alten Komplizen zu Fuß flüchtete. Polizisten entdecken die beiden in der Nähe, nahmen sie fest und beschlagnahmten den Schlagstock. Der Überfallene kam zur Behandlung einer Kopfplatzwunde und Prellung an der Hand in eine Klinik. Ein Raubkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Grunewald: Ermittlungen nach rassistischer Beleidigung

Wegen des Verdachts einer rassistischen Beleidigung in Grunewald hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Eine 34-jährige chinesische Staatsangehörige hatte den Vorfall, der sich gestern Abend gegen 19 Uhr in der Rheinbabenallee / Hohenzollerndamm / Teplitzer Straße ereignet haben soll, zunächst über die Internetwache der Polizei Berlin gemeldet und heute Morgen angezeigt. Demnach war die 34-Jährige in Begleitung ihrer neunjährigen Tochter, als sie auf der Straße unvermittelt von einer etwa 40 bis 50 Jahre alten Frau aggressiv angesprochen und rassistisch beleidigt worden sei. Danach habe es weitere Beschimpfungen seitens der Frau gegeben, deren Identität bislang ungeklärt ist.

Neukölln: Streit eskaliert - Jugendlicher mit Messer verletzt

Aus noch nicht geklärten Gründen ist am Montagnachmittag in Neukölln ein Jugendlicher verletzt worden. Der 16-Jährige war gegen 16.30 Uhr mit einem Freund an der Uthmannstraße unterwegs. Nach seinen Angaben sei den beiden dann eine Gruppe von rund zehn Personen entgegengekommen und es sei aus nichtigen Gründen zunächst zu einem lautstarken Streit gekommen, der mit einer Schlägerei endete. Der 16-Jährige wurde nach eigenen Angaben von mehreren Personen aus der Gruppe mit Gürteln und einem Schraubendreher attackiert. Ihm gelang es schließlich, in Richtung Karl-Marx-Straße zu flüchten. Die Gruppe sei ihm zunächst noch gefolgt, hätte dann aber von ihm abgelassen, weil Zeugen auf den Vorfall aufmerksam geworden waren. Bei seiner Flucht stürzte der Jugendliche und verletzte sich das Knie. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr entdeckten zudem eine mehrere Zentimeter tiefe Stichwunde im Schulterbereich. Sie brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Zeugen teilten mit, dass ein Teil der Tatverdächtigen zuvor aus einem geparkten Honda gestiegen sein soll. Dieses Fahrzeug wurde daraufhin als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )