Blaulicht-Blog

Autofahrer umrundet unter Drogen Brunnen auf dem Alex

| Lesedauer: 9 Minuten
Brunnen der Voelkerfreundschaft auf dem Alex

Brunnen der Voelkerfreundschaft auf dem Alex

Foto: pa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 27 März.

+++ Autofahrer umrundet unter Drogen Brunnen auf dem Alexanderplatz +++

Unter Drogen hat ein 36 Jahre alter Mann mit seinem Auto mehrmals den Brunnen auf dem Berliner Alexanderplatz in Mitte umrundet, obwohl dort nur Fußgänger sein dürfen. Der Führerschein des Mannes sei beschlagnahmt worden, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Demnach war der Mann am Freitagabend aufgefallen. Nachdem Polizisten den Wagen gestoppt hatten, wollten sie das Auto und den Führerschein des Mannes überprüfen. Der Fahrer, der „dem Anschein nach unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln“ stand, habe sich jedoch geweigert. Dabei habe er Widerstand geleistet, die Einsatzkräfte brachten ihn zu Boden brachten und fesselten den Mann.

In einer Polizeidienststelle durchsuchten die Einsatzkräfte den Mann und fanden dessen Papiere. Der Verdächtige wurde in Gewahrsam gebracht und wurde später entlassen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, der Schlüssel wurden sichergestellt und das Auto wurde abgeschleppt. Gegen den 36-Jährigen wird wegen Verdachts des Führens eines Fahrzeuges unter Rauschmitteleinfluss und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

+++ Mehrere Geschäfte in Hohen Neuendorf in Brand +++

In Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) sind am frühen Sonnabendmorgen gegen zwei Uhr drei Geschäfte in Brand geraten. Nach Angaben einer Sprecherin des Lagezentrums Brandenburg handelt es sich dabei um mehrere Einkaufsgeschäfte, die sich in einem großen Gebäude im Stadtzentrum befinden.

Die Feuerwehr konnte die Brände unter Einsatz von zwei Drehleitern löschen. Die Nacharbeiten dauerten noch an, wie ein Sprecher der Leitstelle sagte. Bei dem Feuer wurde den Angaben zufolge niemand verletzt. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute von verschiedenen Feuerwehren im Einsatz. Die Brandursache sowie die mögliche Schadenhöhe ist noch unklar. Ein Gutachter soll später hinzugezogen werden.

Mehrere Geschäfte in Hohen Neuendorf in Brand
Mehrere Geschäfte in Hohen Neuendorf in Brand

+++ 17-Jähriger nach Raub in Kaulsdorf festgenommen +++

Ein Jugendlicher ist in Kaulsdorf (Marzahn-Hellersdorf) festgenommen worden, weil er einen 18-Jährigen geschlagen und ausgeraubt haben soll. Der attackierte junge Mann war mit seiner Freundin am Sonnabendmorgen um kurz vor 3 Uhr an einer Bushaltestelle in der Chemnitzer Straße, wie die Polizei mitteilte. Dort soll der 17-Jährige ihn angesprochen und sofort ins Gesicht geschlagen haben. Als das Opfer versuchte zu flüchten, brachte der Angreifer ihn demnach zu Fall und schlug weiter auf ihn ein. Er forderte Geld, das er schließlich bekam. Bei der Flucht griff sich der Schläger noch eine Powerbank aus dem Rucksack des 18-Jährigen. Die von seiner Freundin alarmierte Polizei nahm den 17-Jährigen wenig später fest. Der angegriffene Mann wurde leicht verletzt.

+++ Gehbehinderter Rentner in Wohnhaus in Charlottenburg überfallen +++

Ein gehbehinderter Rentner ist auf dem Weg zu seiner Wohnung in Charlottenburg überfallen worden. Der Angreifer sei mit dem Portemonnaie des 69-Jährigen geflüchtet, teilte die Polizei am Samstag mit. Der gestürzte Senior konnte nach dem Angriff am Freitagnachmittag nicht allein wieder aufstehen. Nachbarn entdeckten ihn im Haus und alarmierten die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann am Nachmittag von einem Einkauf in sein Wohnhaus an der Schloßstraße zurückgekehrt. Dabei sei er offenbar von einem Mann verfolgt worden. Der Unbekannte sei dann mit dem 69-Jährigen in den Fahrstuhl gestiegen und mit ihm auch zusammen ausgestiegen, hieß es. Dann habe der fremde Mann dem Rentner plötzlich in die Jackentaschen gegriffen. Beim Versuch, sich zu wehren, sei der Angegriffene gestürzt. Der Dieb zog ihm die Geldbörse aus der Gesäßtasche und ergriff die Flucht. Der Rentner wurde leicht verletzt.

+++ Frau mit lebensgefährlicher Stichverletzung in Niederschönhausen entdeckt +++

Jugendliche sollen eine Frau in Niederschönhausen (Pankow) mit einem Elektroschocker angegriffen, verletzt und bestohlen haben. Polizisten hörten am Freitagmorgen gegen 3.30 Uhr die Hilfeschreie der 52-Jährigen aus einem Park an der Kuckhoffstraße, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Die alkoholisierte Frau lang demnach auf dem Boden neben einer Bank und klagte über Rückenschmerzen.

Rettungskräfte brachten die unterkühlte Frau in ein Krankenhaus. Dort wurde eine lebensgefährliche Stichverletzung in ihrem Rücken entdeckt. Die Schwerverletzte musste sofort notoperiert werden. Vorher habe sie noch angegeben, von Jugendlichen mit einem Elektroschocker attackiert worden zu sein, hieß es weiter. Diese sollen ihre Handtasche gestohlen haben und unerkannt geflüchtet sein.

+++ Zwei Mädchen in Spandau von Autofahrer erfasst +++

Bei einem Unfall in Spandau sind am Freitag gegen 14.20 Uhr zwei Mädchen schwer verletzt worden. Als die beiden sieben und neun Jahre alten Mädchen mit ihrem acht Jahre alten Bruder die Seegefelder Straße überquerten, wurden die Mädchen von einem 81 Jahre alten Chrysler-Fahrer erfasst, der in Richtung Zeppelinstraße fuhr. Dem Jungen war es noch gelungen, sich mit einem Schritt nach hinten in Sicherheit zu bringen, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Die Kinder erlitten schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten beide Mädchen in ein Krankenhaus.

+++ NPD-Zentrale in Köpenick beschmiert +++

Unbekannte haben die NPD-Parteizentrale in Köpenick mit Symbolen und Sprüchen besprüht. Eine Streife des Objektschutzes entdeckte am Freitagmorgen die Schmierereien an dem Haus in der Seelenbinderstraße, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Mit weißer Farbe wurden demnach Hammer und Sichel, ein Anarchiesymbol, ein obszönes Bild sowie der Spruch „Nazis raus“ an die Wand geschmiert. Wann genau die Zentrale besprüht wurde, war zunächst unklar.

+++ Autofahrer prallt in Köpenick gegen Oberleitungsmast +++

In der vergangenen Nacht um kurz vor zwei Uhr ist ein Autofahrer auf der Mahlsdorfer Straße in Köpenick hinter einer Rechtskurve nach links abgekommen und frontal gegen einen Oberleitungsmast der Straßenbahn geprallt. Der Autofahrer soll nur leichte Verletzungen erlitten haben. Am Pkw entstand Totalschaden.

+++ Polizeiwagen mit Flasche beworfen +++

Bei einem nächtlichen Open-Air-Treffen in Friedrichshain ist ein Polizeiauto mit einer Glasflasche beworfen worden. Das Heck des Autos wurde getroffen und beschädigt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach hatte sich am Freitagabend rund 200 Passanten und Anwohner am Annemirl-Bauer-Platz in der Nähe des Ostkreuzes versammelt, es sei Musik gehört und laut gesprochen worden. Als Polizisten die Menge gegen 23.15 Uhr per Lautsprecher aufforderten, die Corona-Abstandsregeln einzuhalten und den Platz zu verlassen, sei die Flasche geworfen worden.

Ein Mann flüchtete laut Angaben zunächst, Polizisten verfolgten ihn. An einer Kreuzung holten die Beamten den mutmaßlichen Flaschenwerfer ein und nahmen ihn fest. Er habe sich gegen seine Festnahme gewehrt und Einsatzkräfte beleidigt, hieß es.

Später habe der 27-Jährige angegeben, er sei bei der Festnahme am Kopf verletzt worden. Laut Polizei lehnte er aber ab, dass Rettungskräfte zur medizinischen Versorgung angefordert wurden.

Eine Atem-Alkoholmessung habe einen Wert von rund einem Promille ergeben. Nach der Blutentnahme kam der mutmaßliche Störer wieder frei. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

+++ Mann sprüht mit Farbe und beleidigt Einsatzkräfte +++

Ein Mann hat am Freitagabend in Oberschöneweide ein Auto, dann einen Zaun und schließlich auch noch das Gesicht eines anderen Mannes mit Farbe besprüht. Der Polizei zufolge hatte eine 34-Jährige den offenkundig Betrunkenen gegen 18 Uhr auf einem Fahrrad durch eine Kleingartenanlage nahe dem Fritz-König-Weg fahren sehen. Auf Höhe ihres Gartens soll der Mann gestürzt sein, wobei er eine Farbsprühdose verloren habe. Als der Mann aufgestanden sei, habe er mit der Dose das Auto der Frau mit blauer Farbe gesprüht. Die 34-Jährige sprach den Mann an, der daraufhin mit Farbe in ihre Richtung gesprüht haben soll, wobei er jedoch nur den Zaun getroffen habe. Die Frau rief ihren Lebensgefährten, der den Mann ansprach, dafür jedoch mit der Farbe im Gesicht getroffen wurde. Der Angreifer flüchtete. Der Besprühte, ein Polizist außer Dienst, verfolgte den Mann und nahm ihn fest. Als weitere Polizisten eintrafen, beleidigte der Sprüher diese. Die Atemalkoholmessung ergab 2,3 Promille. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Sachbeschädigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Führens von Fahrzeugen unter Alkoholeinfluss verantworten.

+++ Beschäftigte der Polizei Berlin konsumiert Cannabis im Auto +++

Eine Beschäftigte der Berliner Polizei soll am Freitagabend in einem geparkten Auto Drogen konsumiert haben. Eine Polizeistreife hatte gegen 19.30 Uhr in Mitte aus einem geparkten Auto starken Cannabis-Geruch wahrgenommen. Die beiden Insassinnen gestanden, soeben Cannabis konsumiert zu haben. Bei der Dursuchung fanden die Beamten weitere cannabisähnliche Drogen in der Handtasche der Frau auf dem Fahrersitz. Zudem fanden sie bei ihr einen "Hinweis auf die Zugehörigkeit zur Polizei Berlin", den die Frau auch bestätigte. Die Beamten beschlagnahmten die Drogen und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher.

( BM/dpa )