Blaulicht-Blog

Zehnjähriger von Auto angefahren und schwer verletzt

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz.

Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 18. März.

+++ Unfall in Köpenick: Kind von Auto angefahren +++

Nach einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Köpenick musste ein Kind stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Eine 51-Jährige war gegen 16 Uhr mit ihrem Mercedes in der Seelenbinderstraße unterwegs, als plötzlich der Junge vor ihr auf die Fahrbahn rannte und sie nicht mehr bremsen konnte.

Nach dem Zusammenstoß stand der Zehnjährige wieder auf und ließ sich von Passanten zum Gehweg begleiten, wo man sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um ihn kümmerte. Er erlitt eine Rückenverletzung. Die Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon.

+++ Abbiegender Lkw in Neukölln erfasst Radfahrerin - Frau stirbt +++

Eine Radfahrerin ist am Donnerstag in Neukölln von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Trotz sofort begonnener Reanimation starb die 56-Jährige am Unfallort in der Oderstraße, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhren die Radfahrerin und der 46-jährige Lastwagenfahrer am Morgen in dieselbe Richtung. Die Frau fuhr auf dem Gehweg. An der Kreuzung Siegfriedstraße stieß der Lastwagen beim Rechtsabbiegen mit der Radfahrerin zusammen, als diese gerade die Straße überquerte. Die Oderstraße war in der Folge mehrere Stunden gesperrt.

Der Radfahrerin sollte am Abend (ab 17.30 Uhr) mit einer Mahnwache gedacht werden. Zur Erinnerung solle ein weißes Geisterrad aufgestellt werden, hieß es in einer Mitteilung der Organisation Changing Cities. Der Verein sprach von der „ersten in diesem Jahr getötete Radfahrerin“. Die Polizei äußerte sich zur Schuldfrage zunächst nicht. Ein Sprecher verwies auf die laufenden Ermittlungen zur Todesursache.

+++ Gas-Austritt am Strausberger Platz - Wohnungen geräumt +++

In einem achtgeschossigen Gebäude am Strausberger Platz in Friedrichshain sind am Donnerstag wegen einer Gas-Havarie mehrere Wohnungen geräumt worden. Das teilte die Feuerwehr am Nachmittag auf Twitter mit. Die Gaszufuhr sei unterbrochen worden. Die Wohnungen wurden von der Feuerwehr belüftet. Danach konnten die 20 in Sicherheit gebrachten Personen wieder in die Wohnungen zurückkehren.

+++ Fahrradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

In der Nacht zu Donnerstag hat ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Neukölln schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 22-Jährige gegen 23.15 Uhr mit dem Rad die Fahrbahn der Hermannbrücke und wurde von dem Auto eines 51-Jährigen erfasst, der mit seinem Mercedes auf der Hermannstraße in Richtung Silbersteinstraße fuhr. Der Radfahrer stürzte und erlitt Verletzungen an Kopf und Rumpf. Rettungskräfte brachten den Mann in eine Klinik. Der Verkehrsdienst der Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Jugendlicher mit Messer schwer verletzt +++

Laut Polizeibericht trafen sich gestern gegen 20.20 Uhr mehrere Personen auf einem Spielplatz im Steinhellenweg in Mariendorf, um eine persönliche Angelegenheit zu klären. Ein 17-Jähriger attackierte dann einen 15-Jährigen und verletzte ihn mit einem Messer am Bauch. Daraufhin sprühte ein noch unbekannter Beteiligter dem Tatverdächtigen Reizgas ins Gesicht.

Die Besatzung einer Polizeistreife wurde auf das Geschehen aufmerksam, kümmerte sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Verletzten und nahm den älteren Jugendlichen fest. In einem Gebüsch fanden die Einsatzkräfte auch die weggeworfene Tatwaffe. Der 17-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und der Kriminalpolizei überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann ohne Führerschein erfasst Radfahrerin +++

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln hat eine Radfahrerin gestern Nachmittag schwerste innere Verletzung und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Nach Zeugenaussagen war ein Autofahrer gegen 17.15 Uhr mit seinem VW Golf in der Hobrechtstraße in Richtung Maybachufer unterwegs. An der Kreuzung Weserstraße stieß das Fahrzeug des 23-Jährigen mit der Fahrradfahrerin zusammen, die in Richtung Ederstraße fuhr. Die 35-jährige Frau rutschte auf die Motorhaube, wurde durch die Luft geschleudert und prallte gegen ein geparktes Auto.

Der Rettungsdienst brachte sie nach einer notärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus, wo sie intensivmedizinisch versorgt wurde. Bei dem 23-jährigen Autofahrer stellten die Einsatzkräfte fest, dass er keinen Führerschein hat und er bereits in der Vergangenheit ohne Fahrerlaubnis unterwegs war.

+++ Verkehrsunfall mit Polizeibeteiligung +++

In der vergangenen Nacht kam es in Spandau zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Einsatzwagen des Polizeiabschnittes 21. Nach ersten Erkenntnissen war ein 19-Jähriger gegen 0.20 Uhr einer Zivilstreife beim Motorradfahren ohne Helm im Altstädter Ring aufgefallen und sollte kontrolliert werden. Der Davonfahrende konnte dann kurz darauf durch hinzugerufene Einsatzkräfte im Münsinger Park gefunden werden.

Ein Funkstreifenwagen stellte sich dem Kradfahrer dort auf einem Rad- und Gehweg in den Weg, um ihn zu stoppen. Bei dem folgenden leichten Aufprall erlitt der Gestoppte eine Schürfwunde am rechten Bein, die eine ambulante Behandlung in einem Krankenhaus nach sich zog. Das Motorrad war gestohlen und nicht versichert. Der 19-Jährige hatte darüber hinaus keinen Führerschein.

Die anschließend in einem Polizeigewahrsam entnommene Blutprobe soll nun auch Aufschluss über seine Fahrtüchtigkeit erbringen. Die Kräfte stellten das Motorrad sicher und entließen den Heranwachsenden anschließend aus dem Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen laufen weiter.

+++ Überfall auf Tankstelle +++

In der Zeppelinstraße in Falkenhagener Feld in Spandau haben zwei maskierte Männer gestern Nacht gegen 22 Uhr eine Tankstelle überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schlug einer der Tatverdächtigen mit einem mitgeführten Teleskopschlagstock den Spuckschutz im Kassenbereich ein und forderte die 31-jährige Verkäuferin auf, ihm Geld in einen Stoffsack zu packen. Der zweite Tatverdächtige soll währenddessen mit einer Pistole in der Hand kontrolliert haben, ob Kunden den Verkaufsraum betreten. Nach der Herausgabe von Geld flüchteten die Männer mit ihrer Beute in Richtung Falkenseer Chaussee. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Die Ermittlungen hat ein Raubkommissariat der Direktion 2 (West) übernommen.

+++ Radfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt +++

Am Mittwoch, den 10. März 2021, erlitt eine Radfahrerin in Marzahn schwere Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 28-Jährige gegen 16.05 Uhr mit ihrem Rad die Allee der Kosmonauten. Als sie an der Kreuzung Allee der Kosmonauten Ecke Landsberger Allee an der grünen Ampel losfahren wollte, wurde sie von einem Autofahrer von hinten erfasst, der an der Kreuzung nach rechts in Richtung Hellersdorf abbog.

Die schwangere Radfahrerin stürzte und klagte über Schmerzen im Unterleib. Die 28-Jährige begab sich vorsorglich zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Fahrer des schwarzen Audi A4 Coupé fuhr ohne anzuhalten davon.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt:

  • Wer hat den Unfall beobachtet?
  • Wer kann sachdienliche Angaben zum Unfallfahrzeug oder dem Fahrer machen?

Hinweise bitte an den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 (Ost) unter der Telefonnummer (030) 4664 – 372 800, per E-Mail oder an jede andere Polizeidienststelle.

+++ Betrug mit Corona-Soforthilfen - Durchsuchungen +++

Wegen eines mutmaßlich großangelegten Betrugs mit Corona-Soforthilfen hat die Polizei am Donnerstag 58 Wohnungen und Firmen in mehreren nordrhein-westfälischen Städten und in Berlin durchsucht. Ein per Haftbefehl gesuchter 52 Jahre alter Verdächtiger aus Grevenbroich sei festgenommen worden, teilte die federführende Kölner Staatsanwaltschaft mit. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen werde längere Zeit dauern.

Die insgesamt rund 30 Beschuldigten würden verdächtigt, in der ersten Jahreshälfte 2020 in mehr als 40 Fällen Corona-Soforthilfen im Gesamtumfang von 450 000 Euro zu Unrecht beantragt zu haben. Im Endeffekt hätten sie so gut 170 000 Euro erhalten. Unter anderem sollen sie Anträge für Unternehmen gestellt haben, die nicht oder nicht mehr am Markt tätig waren.

Den Verdächtigen werde zudem Beihilfe zur Insolvenzverschleppung und zum schweren Bankrott vorgeworfen. An den Durchsuchungen waren rund 140 Ermittler beteiligt.

+++ Autos brennen auf Autohausgelände +++

Auf dem Gelände eines Autohauses in Cottbus-Schmellwitz haben am Mittwochabend zwei Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilte, seien vier weitere Autos auf dem Gelände im Schmellwitzer Weg durch die Flammen beschädigt worden. Die Polizei machte hierzu bislang keine Angaben.

+++ Beschädigter Zaun an Polizeigelände +++

Angestellte des Objektschutzes der Polizei stellten gestern Nachmittag in Biesdorf einen beschädigten Zaun fest. Gegen 16.30 Uhr stellten die Mitarbeiter während eines Streifenganges fest, dass Unbekannte ein Loch, groß genug, dass Menschen hindurchklettern könnten, in den Zaun der Baustelle der künftigen Sicherstellungshalle auf dem Gelände des Polizeiabschnittes 32 geschnitten hatten.

Die Feststellenden bemerkten darüber hinaus, dass das herausgeschnittene Zaunstück mit Draht wieder an dem Zaun befestigt wurde, sodass aus der Entfernung der Eindruck besteht, er wäre unbeschädigt. Das beschädigte Zaunfeld wurde ausgetauscht. Die Ermittlungen führt das Kommissariat des zuständigen Polizeiabschnittes.

+++ Kirche mit politischen Symbolen beschmiert +++

Gestern Abend wurden Einsatzkräfte zu einer Sachbeschädigung an einer Kirche in Mitte gerufen. Ein Passant alarmierte gegen 18 Uhr die Polizei nachdem er feststellte, dass Unbekannte das Kirchengebäude an der Werderschen Rosenstraße mit kommunistischen Symbolen beschmiert hatten. Die Einsatzkräfte stellten auf der Rückseite des Kirchenschiffes die Schmiererei in einer Größe von ungefähr einmal ein Meter fest. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

( BM )