Blaulicht-Blog

Radfahrer behindert Rettungskräfte - Frau stirbt in Klinik

| Lesedauer: 18 Minuten
Mit eingeschaltetem Blaulicht ist ein Rettungswagen im Einsatz.

Mit eingeschaltetem Blaulicht ist ein Rettungswagen im Einsatz.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 2. März.

+++ Radfahrer behindert Rettungskräfte - Frau stirbt im Krankenhaus +++

Die Polizei ermittelt, ob die Behinderung eines Rettungseinsatzes durch einen Radfahrer in Reinickendorf zum Tod einer Seniorin geführt hat. Der 50-Jährige hatte am Montagvormittag Rettungskräfte aufgehalten und attackiert, die sich um eine 92-Jährige kümmerten. Die Frau war zuvor in einem Seniorenheim im Märkischen Viertel wiederbelebt worden.

Während der laut Polizei mehreren Minuten andauernden Attacke konnte der Rettungswagen nicht weiterfahren. Der Notarzt kümmerte sich um die Patientin, die erneut reanimiert werden musste. Sie starb später im Krankenhaus. „Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben“, heißt es in der Mitteilung. Gegen den Mann wird wegen tätlichen Angriffs und Nötigung ermittelt.

+++ Brand im BiotechPark +++

Am Abend gab es einen Brand im BiotechPark an der Max-Dohrn-Straße in Charlottenburg. Dort brennt es in einem Labor. 80 Kräfte der Feuerwehr sind im Einsatz, darunter spezielle Fahrzeuge zur Dekontamination. Auch der Umweltdienst ist vor Ort.

21.07 Uhr: Beschlagnahmter Transporter vermutlich von Polizeigelände gestohlen

Ein beschlagnahmter Transporter mit mutmaßlichem Diebesgut verschwunden. Ermittlungen wegen Diebstahlsverdacht seien eingeleitet worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Fehlen sei in der vergangenen Woche bei einer Überprüfung auf dem Gelände im Ortsteil Falkenhagener Feld festgestellt worden.

Der Wagen war Ende November zunächst wegen einer Verkehrsbehinderung umgesetzt worden. Dabei fiel den Einsatzkräften laut Mitteilung auf, dass der Transporter nicht verschlossen war. Im Inneren wurden dann mehrere Fahrradanhänger und ein Autogepäckträger für Fahrräder festgestellt. Einer der Anhänger konnte demnach einem Diebstahl zugeordnet werden. Der Transporter wurde auf das Polizeigelände in der Radelandstraße gebracht.

+++ Sieben Personen bei Brand in Schöneberg verletzt +++

Bei einem Brand am Dienstag in der Erfurter Straße in Schöneberg sind sieben Personen verletzt worden. Sechs davon seien vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in umliegende Kliniken gebracht worden. Der Brand im zweiten Obergeschoss konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Es waren 55 Kräfte im Einsatz.

+++ Mann greift Frau in Templin an und verletzt sich selbst mit Armbrust +++

Mit einer Armbrust soll sich ein Mann in Templin (Landkreis Uckermark) selbst verletzt und zuvor eine Frau angegriffen haben. Die 59-Jährige hatte am Dienstagvormittag angegeben, dass sie von einem Unbekannten in der Bahnhofstraße mit einem länglichen Gegenstand am Kopf getroffen worden war, wie die Polizei mitteilte. Aufgrund der Beschreibungen des Tatverdächtigen sei die Polizei auf einen 37-Jährigen gestoßen, den sie später in einer Wohnung in der Bahnhofstraße aufgefunden habe.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte sich der Mann selbst mit einer Armbrust schwer verletzt. „Ob die Verletzungen der Frau ebenfalls mit Hilfe der Armbrust herbeigeführt wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Beide seien in Krankenhäuser gebracht worden.

Die Bahnhofstraße wurde im Rahmen der Ermittlungen zunächst gesperrt und am Nachmittag wieder freigegeben. Details zum Ablauf der Tat und Hintergründe blieben zunächst unklar.

+++ Pkw gerät auf Gleise +++

Am frühen Abend hat sich auf der Berliner Allee in Weißensee ein Lkw auf den Gleisen der Straßenbahn festgefahren. Mit Hilfe der Feuerwehr konnte der Laster aus dem Gleisbett befreit werden.

+++ Vier Verletzte bei Unfall auf A12 - Motor aus Fahrzeug gerissen +++

Bei einem Verkehrsunfall auf der A12 zwischen Müllrose (Oder-Spree) und Frankfurt (Oder) West sind vier Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam ein Autofahrer am Dienstagmorgen nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in einen Graben. Als der Mann versuchte, mit dem Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zu gelangen, kollidierte er mit der Leitplanke und kam dann auf dem Standstreifen zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motor aus dem Fahrzeug gerissen, wie die Polizei weiter mitteilte. Vier Fahrzeuginsassen wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Polen zeitweise gesperrt.

+++ Zwei Verletzte bei Unfall +++

Schwerer Unfall am frühen Abend auf der B1/5 in Dahlwitz-Hoppegarten. Dort stießen zwei Pkw zusammen. In der Folge prallte ein Pkw gegen einen Ampelmast. Nach ersten Angaben erlitten zwei Personen Verletzungen. Beide kamen ins Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war am Ort im Einsatz.

+++ Kleinkind und Mutter von Polizeiwagen angefahren - leicht verletzt +++

Eine Mutter und ihr zweijähriges Kind sind in Wedding (Mitte) von einem Mannschaftswagen der Polizei erfasst und leicht verletzt worden. Die beiden waren am Montagmittag auf der Straße Friedrich-Krause-Ufer unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Der Junge rannte demnach „unvermittelt“ zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn. Die Mutter lief hinterher und versuchte, ihren Sohn festzuhalten. Beide wurden von einem Mannschaftswagen der Polizei angefahren, der in Richtung Fennbrücke unterwegs war. Der Zweijährige wurde mit einer leichten Kopfverletzung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die 24-Jährige wurde mit leichten Verletzungen am Arm ambulant behandelt. Der Fahrer des Polizeiwagens habe einen Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher.

+++ Mit Steinen und Flasche geworfen: Randalierer in Prenzlauer Berg festgenommen +++

Am Montag ist es zu einem Streit zwischen einem Restaurantmitarbeiter und einem Mann in Prenzlauer Berg (Pankow) gekommen, bei dem der 30 Jahre alte Mitarbeiter fremdenfeindlich beschimpft wurde. Nach Angaben des Mitarbeiters soll der 42 Jahre alte Gast gegen 20 Uhr das Restaurant in der Kastanienallee betreten haben, um Essen zum Mitnehmen zu bestellen. Als der 42-Jährige bezahlen sollte, weigerte er sich. Er forderte unter Androhung von Gewalt und mit fremdenfeindlichen Äußerungen vom Restaurantmitarbeiter zuerst das Essen. Ohne das Essen entgegenzunehmen, habe der Gast das Lokal verlassen.

Nach Angaben von Zeugen soll der Mann anschließend versucht haben, mit einem Stein eine Schaufensterscheibe eines Gebäudes in der Kastanienallee einzuschlagen. Danach soll er die Fahrbahn überquert haben und einen weiteren Stein in Richtung der Straßenbahnhaltestelle geworfen haben. Die Fahrgäste mussten diesem ausweichen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Anschließend soll der Mann eine Glasflasche genommen und diese ebenso in Richtung der Fahrgäste geworfen haben. Die Flasche zersprang am Wartehäuschen. Verletzt wurde niemand.

Bereits zuvor soll der Mann eine Autoscheibe eines VW mit einer Flasche zerkratzt haben. Beamte konnten den Randalierer festnehmen. Da der Festgenommene alkoholisiert wirkte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Wegen seines aggressiven Verhaltens und zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 42-Jährige erst am Dienstag gegen 6 Uhr wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Infektionsschutz: Polizei löst Party in Neuköllner Café auf +++

In einem Café an der Wildenbruchstraße in Neukölln hat die Polizei am frühen Mittwochmorgen gegen 4.20 Uhr eine illegale Feier mit zwölf Beteiligten aufgelöst. Einsatzkräfte hatten zuvor einen anonymen Hinweis erhalten, wonach in dem Lokal mehrere Personen ein illegales Glücksspiel veranstalten würden und Drogen dabei hätten. Bei der Überprüfung der Örtlichkeit fanden die Beamten das Café verschlossen vor, die Jalousien waren heruntergelassen. Da aber drinnen Stimmen zu hören waren, wurde ein Durchsuchungsbeschluss eingeholt und das Café mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei durchsucht. Die Beamten trafen vier Frauen und acht Männer im Alter von 31 bis 60 Jahren an, die Alkohol tranken. Keiner der Gäste trug einen Mund-Nasen-Schutz, Abstände wurden nicht eingehalten. Hinweise auf illegales Glücksspiel und Drogen ergaben sich weder bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten noch bei der Überprüfung der Personen. Der herbeigerufene 20 Jahre alte Inhaber des Ladens hatte offenbar keine Kenntnis über die verbotene Nutzung seiner Räumlichkeiten. Er übernahm die Sicherung des Objektes. Die Gäste wurden nach Feststellung ihrer Personalien vor Ort entlassen. Sie müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.

+++ Schüsse auf Balkon - Polizei durchsucht Wohnung +++

In der vergangenen Nacht soll ein Mann von dem Balkon einer Wohnung in Rummelsburg (Lichtenberg) mit einer Waffe geschossen haben. Gegen Mitternacht alarmierte eine Zeugin die Polizei zur Münsterlandstraße, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann mehrfach mit einer Schusswaffe in die Luft geschossen hatte. Die Polizisten erwirkten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Wohnung und trafen auf eine Frau und zwei Männer. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, die beschlagnahmt wurden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Zwei Transporter einer Autovermietung brennen +++

In Kreuzberg haben Dienstag früh zwei Firmenfahrzeuge einer Autovermietung gebrannt. Gegen 3.35 Uhr rief ein Anwohner die Polizei und die Feuerwehr zur Kohlfurter Straße, nachdem er zuvor einen lauten Knall hörte und vor dem Haus Flammen an zwei baugleichen Transportern bemerkte. Die Einsatzkräfte löschten die in Vollbrand stehenden Toyota. Ein weiterer Wagen wurde leicht beschädigt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Zwei Motorraddiebe in Hellersdorf festgenommen +++

In Hellersdorf konnte die Polizei in der vergangenen Nacht gegen 2.45 Uhr zwei 18 Jahre alte Motorraddiebe festnehmen. Zuvor hatte ein Anwohner des Teterower Rings gegen 2.15 Uhr Bohrgeräusche vom Parkplatz gehört. Er beobachtete drei Männer, die ein ihm bekanntes Motorrad in Richtung Cecilienstraße weggeschoben hätten. Polizisten fanden das Motorrad neben einem VW-Transporter, in dem zwei der Tatverdächtigen saßen. Eine Nahbereichsfahndung nach dem dritten Mann blieb erfolglos, teilte die Polizei am Dienstag mit. An dem Motorrad seien DNA-Spuren gesichert worden. Die Lenkerverriegelung des Fahrzeugs war gebrochen. Das Motorrad war so beschädigt, dass der zwischenzeitlich am Tatort eingetroffene Halter es nicht in Betrieb nehmen konnte. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Autofahrer entzieht sich Kontrolle - Polizisten springen zur Seite +++

Ein 25-Jähriger hätte am Montag gegen 23.15 Uhr in der Lützenstraße in Halensee (Charlottenburg-Wilmersdorf) beinahe zwei Polizisten mit seinem Skoda angefahren. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle den Motor angelassen. Er sei mit durchdrehenden Reifen losgefahren. Beide Polizisten hätten zur Seite springen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt gelang es den Beamten sich mit ihrem Fahrzeug nach gut 300 Metern vor den Skoda zu setzen und diesen in der Ringbahnstraße zu stoppen. Weil der 25-Jährige seinen Wagen vor- und zurücksetzte, schlug einer der Beamten mit seiner Faust die leicht geöffnete Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein und zog den Fahrzeugschlüssel ab. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Polizisten ein Tütchen mit Cannabis. Der Mann stimmte einer freiwilligen Blutentnahme zu, nachdem er angegeben hatte, zwei Tage zuvor Kokain und Cannabis konsumiert zu haben. Der Mann sieht nun mehreren Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter berauschenden Mitteln entgegen.

+++ Mann hantiert in Rahnsdorf mit Waffe - Polizeieinsatz +++

Eine Zeugin hat am Montag die Polizei nach Rahnsdorf (Treptow-Köpenick) verständigt, da dort ein Mann in der Öffentlichkeit mit einer Waffe hantierte. Auf dem S-Bahnhof Wilhelmshagen hatte der Mann immer wieder eine Pistole hervorgeholt und damit Ziehübungen gemacht, so die Zeugin. Er soll damit auch auf Personen gezielt haben. Schüsse gab er nicht ab, teilte die Polizei am Dienstag mit. Zwischenzeitlich stieg der Mann in eine S-Bahn und fuhr zum Bahnhof Friedrichshagen, wo ihn Polizisten in Empfang nahmen. Sie fanden bei ihm eine Softairwaffe mit leerem Magazin und beschlagnahmten diese. Eine bei dem 34-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von knapp 0,6 Promille. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und einer Ordnungswidrigkeit wegen des Nichttragens einer Mund-Nase-Bedeckung verantworten.

+++ Autofahrerin erfasst Kind mit Tretroller +++

Bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) ist am Montag ein Kind verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fuhr der Neunjährige gegen 16.15 Uhr mit seinem Tretroller vom Gehweg der Goerzallee unvermittelt auf die Fahrbahn. Eine 52-Jährige, die mit ihrem Auto in Richtung Zehlendorf unterwegs war, erfasste den Jungen. Der Neunjährige erlitt Verletzungen am Kopf. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann wird von Auto erfasst und lebensbedrohlich verletzt +++

Ein Mann ist in Marzahn von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der 44-Jährige war am Montagmittag mit seinem Wagen in einer Waschstraße an der Rhinstraße, wie die Polizei mitteilte. Sein Fahrzeug stieß nach ersten Erkenntnissen mit dem Auto einer 81-Jährigen zusammen. Um die Kollision zu klären, stellte der Mann nach dem Waschgang seinen Pkw in der Nähe der Ausfahrt der Waschstraße ab und wartete daneben auf die Seniorin. Diese fuhr mit ihrem Auto zunächst langsam auf den Mann zu und beschleunigte dann unerwartet. Ihr Wagen erfasste den Mann, schleifte ihn mehrere Meter mit, durchbrach zwei Begrenzungspoller und prallte gegen eine Wand. Der 44-Jährige wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Seniorin erlitt einen Schock.

+++ Autofahrerin kracht gegen Baum und wird schwer verletzt +++

Eine Autofahrerin ist in Spandau gegen einen Baum gefahren und schwer verletzt worden. Die 76-Jährige war am Montagvormittag von der Stadtrandstraße im Ortsteil Falkenhagener Feld auf einen Krankenhaus-Parkplatz eingebogen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als sie an der Fahrzeugschranke ein Ticket lösen wollte, beschleunigte sie ihren Wagen demnach aus noch ungeklärter Ursache. Er durchbrach die Schranke und krachte gegen einen Baum. Die Frau wurde nach ersten Ermittlungen in der geöffneten Fahrertür mitgeschleift. Sie wurde mit schweren Verletzungen am Rumpf und an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Feuer zerstört Haus - 81-jährige Bewohnerin bleibt unverletzt +++

In Wandlitz (Kreis Barnim) hat ein Feuer ein Einfamilienhaus in der Nacht zu Dienstag stark beschädigt. Die 81-jährige Bewohnerin blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte. Sie hatte sich selbst aus dem Haus begeben. Die Brandursache ist bislang unklar.

Fünf Menschen aus den Nachbarhäusern in dem Ortsteil Basdorf mussten in der Nacht vorübergehend ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr sicherte die Gebäude vor den Flammen. Durch den Brand ist das Haus unbewohnbar. Die 81-Jährige sei zunächst bei Nachbarn untergekommen. Jetzt suche man für sie eine Ersatzwohnung, hieß es von der Gemeinde. „Nur die Mauern außenrum stehen noch. Sonst hat das Feuer alles zerstört“, sagte eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes.

Da kleinere Brände auch am Dienstag immer wieder aufflammten, habe die Feuerwehr eine Brandwache eingerichtet. Erst danach könnten die Brandermittler mit der Suche nach der Ursache beginnen.

+++ Sechs mutmaßliche Dealer bei Drogen-Razzia in Berlin verhaftet +++

Sie sollen einen Kokain-Lieferdienst betrieben haben: Sechs mutmaßliche Dealer sind am Dienstag bei einer Razzia in Berlin verhaftet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, durchsuchten am Morgen rund 200 Ermittler 14 Objekte in der Hauptstadt. Es seien umfangreiche Beweismittel sicher gestellt worden, hieß es.

Insgesamt werde gegen 13 Tatverdächtige verschiedener Nationalitäten zwischen 23 und 45 Jahren ermittelt. Sie sollen viel Geld durch Drogenhandel eingenommen haben, vor allem durch einen Kokain-Lieferdienst. 2200 Verkäufe werden den Verdächtigen zur Last gelegt. Die Behörden ermitteln seit fünf Monaten in dem Fall. Dabei seien organisierte Strukturen in großem Umfang sichtbar geworden, hieß es. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Unfall auf B101 endet tödlich für Radfahrer +++

Ein Unfall auf der Bundesstraße 101 zwischen den Ortschaften Jüterbog und Hohenahlsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) ist für einen 44-jährigen Radfahrer tödlich geendet. Ein Autofahrer übersah den am Montagabend in gleicher Richtung fahrenden Radler, wie eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen sagte. Es kam zur Kollision zwischen Auto und Rad. Der Radler erlag seinen schweren Verletzung noch am Unfallort.

( BM/dpa )