Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Auto prallt gegen Baum, Fahrer tot

| Lesedauer: 12 Minuten
Das Auto prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen.

Das Auto prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 19. Februar.

+++ Auto prallt gegen Baum, Fahrer tot +++

In Münchehofe bei Berlin im Landkreis Märkisch Oderland hat sich am Freitagnachmittag ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Autofahrer verlor aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei erlitt der Fahrer tödliche Verletzungen. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

+++ Jugendliche brechen ins Eis ein - Feuerwehr warnt +++

Die Berliner Feuerwehr hat vor dem Betreten noch gefrorener Gewässer gewarnt. Dieser Leichtsinn könne Leben kosten, twitterte sie am Freitag. Nach ihren Angaben brachen zwei Jugendliche auf der Oberhavel im Spandauer Ortsteil Hakenfelde ins Eis ein. Ein mutiger Spaziergänger habe die beiden noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus ihrer Notlage befreit, hieß es. Alle drei seien mit Unterkühlungen in Kliniken gebracht worden. Am Wochenende werden fast frühlingshafte Temperaturen erwartet, damit dürfte das restliche Eis weiter schmelzen.

+++ Verdächtiges Gepäckstück am Tauentzien +++

Wegen eines verdächtigen Gepäckstücks am Tauentzien ist der Bereich um die Budapester Straße in der City West am späten Nachmittag von der Polizei weiträumig abgesperrt worden. Der Busverkehr ist in diesem Bereich unterbrochen. Näheres war zunächst nicht bekannt.

+++ Polizei verfolgt Randalierer in roter Jacke +++

Einsatzkräfte der Polizei nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann in Neukölln fest, der schließlich von einer Ärztin in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen wurde.

Zunächst wurde die Polizei gegen 22.45 Uhr zu einem Wohnhaus in der Delbrückstraße alarmiert. Dort hatte eine Person im Hausflur randaliert und dabei eine Wohnungstür sowie ein Flurfenster beschädigt. Dem Tatverdächtigen gelang jedoch vor dem Eintreffen der Polizei die Flucht.

Gegen Mitternacht rief ein 45-Jähriger die Polizei zur Hermann- Ecke Hertastraße und zeigte an, dass ein Mann ihn mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen habe. Wegen einer dadurch erlittenen Schnittwunde brachte der Rettungsdienst den Verletzten in eine Klinik, wo er vorsorglich stationär aufgenommen wurde.

Etwa eine halbe Stunde später erfolgte eine erneute Alarmierung der Polizei in die Delbrückstraße. Wieder hatte ein Mann randaliert und diesmal die Glasfüllung einer Hauseingangstür zerstört.

Aufgrund der bei den Vorfällen angegebenen Täterbeschreibungen konnten Einsatzkräfte den Verdächtigen kurz darauf am S-Bahnhof Hermannstraße in einem Linienbus ausfindig machen und festnehmen. Sofort wurde der 22-Jährige aggressiv und beleidigte die Polizistinnen und Polizisten. Aufgrund seiner bei den Sachbeschädigungen zugezogenen Handverletzungen kam er ins Krankenhaus. Während des Transports beleidigte er die Einsatzkräfte fortlaufend und trat einem Beamten gegen das Bein.

In der Klinik wurde bei einer Atemalkoholmessung ein Wert von über 1,6 Promille festgestellt. Aufgrund seines verwirrten Eindrucks wurde der junge Mann einer Ärztin vorgestellt, die die Unterbringung in der psychiatrischen Abteilung anordnete. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

+++ Männer wollen gestohlene Kettensägen verkaufen - Festnahmen +++

Drei Männer wurden am Donnerstagvormittag im Ortsteil Falkenhagener Feld festgenommen, als sie gestohlene Kettensägen verkaufen wollten. Einem 32-Jährigen waren die Geräte am vergangenen Montag aus einem Firmenwagen entwendet und nun gegen Geld angeboten worden, woraufhin er die Polizei alarmierte und ein Treffen zur Übergabe in der Straße Am Bogen um 11 Uhr verabredete.

Als dort drei Männer erschienen, gaben sich die Zivilpolizisten zu erkennen, die sich dort auf die Lauer gelegt hatten, und nahmen das Trio im Alter von 50, 38 und 36 Jahren fest. Der Älteste hatte die beiden Kettensägen tatsächlich dabei, die beschlagnahmt und dem 32-jährigen Eigentümer wieder ausgehändigt wurden. Des Weiteren fanden die Einsatzkräfte eine fünfstellige Geldsumme bei den Tatverdächtigen, die ebenfalls beschlagnahmt wurde. Alle drei Männer kamen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in ein Gewahrsam. Die beiden Jüngsten kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß, der 50-Jährige, der in Berlin keinen festen Wohnsitz hat, wurde der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Polizei nimmt Kellereinbrecher fest +++

In der vergangenen Nacht haben Polizisten einen Mann in Marienfelde festgenommen. Anlässlich eines Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung von Kellereinbrüchen nahmen Zivilpolizisten gegen 23.15 Uhr in der Friedenfelser Straße den 31-Jährigen in der Tiefgararge eines Mehrfamilienhauses fest. Ein 51-jähriger Anwohner hatte beobachtet, wie ein Unbekannter seinen Keller durchsuchte und alarmierte die Polizei. Bei der Durchsuchung des verdächtigen Kellereinbrechers fanden die Einsatzkräfte Einbruchswerkzeug und Diebesgut. Das Fahrrad, das der Tatverdächtige bei sich hatte, war auch gestohlen worden. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach erfolgter Blutentnahme für das örtliche Abschnittskommissariat eingeliefert. Der Tatverdächtige wurde nach polizeilichen Maßnahmen entlassen.

+++ Wegen Pfandflasche: Mann bricht ins Eis ein +++

Ein Obdachloser ist am Freitag am frühen Nachmittag im Landwehrkanal im Großen Tiergarten in Mitte in das brüchige Eis eingebrochen. Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage mitteilte, hatte der Mann versucht, eine Pfandflasche vom Eis zu holen. Dabei sei er eingebrochen. Eine Passantin hatte ihn bemerkt und ihm einen Rettungsring zugeworfen. Der Mann konnte sich damit selbst befreien und gelangte wieder an Land. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Auch die Polizei wurde alarmiert. Ernsthafte Verletzungen habe der Mann nicht davon getragen, hieß es.

+++ Überfall auf Geldtransporter am Ku'damm - Wachmänner verletzt +++

Ein Geldtransporter ist auf dem Kurfürstendamm von mehreren Männern überfallen worden. Die Täter seien am Freitagvormittag geflüchtet, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Wachleute wurden verletzt. Der Überfall geschah gegen 10 Uhr demnach vor einer Bank an der Ecke Bleibtreustraße. Die Täter schlugen laut Zeugenaussagen zu, als die Männer von der Geldtransportfirma gerade Geldkassetten ausladen wollten. Die Täter flüchteten mit einem Audi, wie Zeugen es der Polizei schilderten. Nach Auskunft der Polizei könnte ein Auto, das in der Bessemerstraße südlich der Stadtautobahn in Tempelhof-Schöneberg brennend gefunden wurde, der Fluchtwagen sein. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Wasserrohrbruch in Hermsdorf +++

Beim Bruch einer Wasserleitung in Hermsdorf ist ein mehrere Meter großer Krater in einer Straße entstanden. Ein parkendes Auto sei am Donnerstagabend teilweise in das Wasserloch eingebrochen, das einen geschätzten Durchmesser von vier Metern habe, teilte die Feuerwehr mit. „Es sieht aus wie ein kleiner See in der Straße“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Vier Keller von angrenzenden Häusern waren zudem geflutet. Bei zwei Häusern stellte der Versorger vorsorglich den Strom ab, da Leitungen im Keller unter Wasser standen. Alle betroffenen Häuser waren zwischenzeitlich ohne Wasser.

Auslöser der Überflutung war eine etwa 15 Zentimeter dicke Wasserleitung in der Straße, die gebrochen war. Wie es zu dem Rohrbruch kommen konnte, war zunächst unklar. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Feuerwehreinsatz in Lichtenberger Hochhaus +++

Die Feuerwehr ist am Freitag zu einem Brand an die Zingster Straße nach Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) ausgerückt. Ein Feuer war in drei Räumen im 20. Obergeschoss eines Hochhauses ausgebrochen, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Aufgrund einer defekten Steigleitung musste die Wasserversorgung mit Schläuchen über das 20-geschossige Treppenhaus aufgebaut werden. Zur Begrenzung von Wasserschäden kamen die Wasserwehr und unser Technische Dienst zum Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. Es waren 50 Einsatzkräfte vor Ort. Es wurden keine Personen verletzt. Am Vormittag liefen noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten.


+++ Brand in Friedrichshainer Wohnhaus +++

Bei einem Kellerbrand in einem Hochhaus in der Koppenstraße in Friedrichshain mussten 37 Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Für die Zeit des Einsatzes wurden sie in bereitgestellten Bussen untergebracht. Die Feuerwehr holte zudem zwei Bewohner mit Brandschutzhauben ins Freie und zwei weitere Menschen mit Leitern von einem Vordach, wohin sie sich gerettet hatten. Die Personen wurden vom Rettungsdienst betreut - ins Krankenhaus musste aber niemand.

Das Feuer war am Donnerstagabend in vier Kellerverschlägen des elfgeschossigen Hauses ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Da der Keller mit dem Untergeschoss eines Nebenhauses verbunden war, zog der Rauch auch dorthin. Gegen 19.30 Uhr hatten Zeugen nach verdächtigen Gerüchen ein Feuer im Keller festgestellt und dann die Feuerwehr verständigt. Insgesamt fünf Treppenhäuser in beiden Gebäuden waren verraucht. Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit 125 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zu dem Feuer und der Brandursache führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ Geschäftseinbruch mit Blumenkübel - Festnahme +++

Einsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann nach einem Geschäftseinbruch in Kreuzberg fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte eine 25-jährige Anwohnerin gegen Mitternacht eine ausgelöste Alarmanlage eines Bekleidungsgeschäftes in der Skalitzer Straße gehört und bemerkte an dem Laden eine durch einen Blumenkübel eingeschlagene Seitenscheibe. Alarmierte Zivilpolizisten nahmen den mutmaßlichen Einbrecher im Keller des Geschäftsgebäudes fest. Der 46-jährige Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung für das Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 5 (City) eingeliefert.

+++ Gegenstände mit Hakenkreuzen beschmiert +++

Ein Mann soll in der vergangenen Nacht in Mitte Hakenkreuze an Gegenstände und Gebäude geschmiert haben. Der 62-Jährige war den Einsatzkräften bereits mehrfach als Tatverdächtiger in Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bekannt. Gegen 1.10 Uhr wurde er an den Rathauspassagen in der Rathausstraße dabei beobachtet, wie er ein Werbeschild an einem Bauzaun vor dem Eingang mit einem Hakenkreuz beschmierte.

Am Eingangsbereich stellten die Beamtinnen und Beamten vier weitere Hakenkreuze fest. Ein weiteres Hakenkreuz wurde auf einem Tisch einer Eisdiele in der Gontardstraße festgestellt, wo der Mann zuvor längere Zeit gesessen haben soll. Der Tatverdächtige wurde nach Identitätsfeststellung vor Ort entlassen. Die Hakenkreuze wurden unkenntlich gemacht. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Gegenstände von Dunckerbrücke auf S-Bahnen geworfen - Zeugen gesucht +++

Nachdem Unbekannte innerhalb von sechs Tagen Gegenstände von der Dunckerbrücke in Pankow auf zwei S-Bahnen geworfen haben, sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen. Zunächst warfen die Täter oder Täterinnen am Donnerstag, den 11. Februar 2021, gegen 20 Uhr einen schweren Gegenstand zwischen den Bahnhöfen Schönhauser Allee und Prenzlauer Allee von der Dunckerbrücke. Dabei wurde eine S-Bahn getroffen und die Frontscheibe beschädigt. Der Zug musste ausgetauscht werden. Knapp eine Woche später, am 17. Februar 2021, wurde gegen 19.05 Uhr wieder ein Gegenstand von der Dunckerbrücke auf eine S-Bahn geworfen. Auch dieses Mal wurde die Frontscheibe des Zuges getroffen. Die Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

+++ Kleinkind bei einem Verkehrsunfall verletzt +++

Am Donnerstagabend kam es in Hellersdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kind Verletzungen erlitt. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 44-jähriger Autofahrer gegen 19.45 Uhr mit seinem Renault die Teupitzer Straße in Richtung Stendaler Straße, als der knapp zweijährige Junge von rechts kommend auf die Fahrbahn lief.

Der 44-Jährige erfasste mit dem Auto den Jungen, welcher dadurch Verletzungen am Kopf erlitt. Alarmierte Rettungskräfte brachten das Kind zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die weitere Unfallbearbeitung führt der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion 5 (City).