Blaulicht-Blog

Frau und Mädchen verunglücken beim Rodeln am Teufelsberg

| Lesedauer: 13 Minuten
Polizei und Rettungswagen stehen im Schnee am Teufelsberg. Eine Frau und ein Mädchen sind beim Rodeln am Teufelsberg im Südwesten Berlins verunglückt - offenbar unabhängig voneinander.

Polizei und Rettungswagen stehen im Schnee am Teufelsberg. Eine Frau und ein Mädchen sind beim Rodeln am Teufelsberg im Südwesten Berlins verunglückt - offenbar unabhängig voneinander.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 14. Februar.

+++ Frau und Mädchen verunglücken beim Rodeln am Teufelsberg +++

Eine Frau und ein Mädchen sind beim Rodeln am Teufelsberg im Südwesten Berlins verunglückt - bisherigen Erkenntnissen zufolge unabhängig voneinander. Die Unfälle ereigneten sich nach Angaben eines dpa-Reporters am Sonntagnachmittag an der Rodelbahn am Fuße der Abhörstation. Ein zunächst angeforderter ADAC-Rettungshubschrauber habe demnach nicht landen können und sei wieder weggeflogen. Auch die Feuerwehr habe Probleme gehabt, die Unglücksstelle in dem unwegsamen Waldgebiet mit Fahrzeugen zu erreichen, sagte der Einsatzleiter dem Reporter.

Die Frau sei mit einer Stabilisierungstrage aus dem Rodelgebiet zu einem Rettungswagen getragen worden. Zu dem Kind und zu den Verletzungen der beiden lagen zunächst keine weiteren Informationen vor. Der genaue Hergang der Unfälle war ebenso unklar. Nach Beobachtungen des dpa-Reporters waren mehrere hundert Menschen an dem Rodelberg unterwegs. Die Wege und Rodelstrecken waren zum Teil stark vereist.

+++ Unfall am Alexanderplatz: Carsharing-Auto erfasst Fußgänger +++

Am Alexanderplatz in Mitte hat sich am Sonntagabend ein Unfall ereignet: An der Kreuzung Karl-Liebknecht-/Ecke Alexanderstraße fuhr das Auto eines Carsharing-Unternehmens einen Fußgänger an. Der Fußgänger kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Weitere Details zu dem Unfall lagen zunächst nicht vor.

+++ Facebook-Livestream aus Tanzclub löst Polizeieinsatz aus +++

Die Polizei ist am Sonnabend mit einem Großaufgebot nach Friedrichshain ausgerückt, weil es einen Hinweis auf eine Party mit 200 Gästen in einem Tanzclub gab. Als die Beamten an dem Club in Alt-Stralau ankamen, drang zwar laute Musik aus dem alten Fabrikgebäude, doch nach einem Blick durch das Fenster erkannten die Polizisten keine großen Aktivitäten in der Halle. Nachdem die Einsatzkräfte mehrmals geklingelt hatten, öffnete nach einiger Zeit ein Verantwortlicher die Tür. Die Polizisten gingen in das Gebäude, stellten aber fest, dass kein Publikum vor Ort war. Sie standen in einem leeren Raum vor einem DJ-Pult. Die Veranstaltung wurde lediglich gefilmt und auf Facebook übertragen. Die Gäste waren also nur virtuell anwesend. Die Beamten entschuldigten sich für die Störung und zogen wieder ab.

+++ Polizisten beleidigt und geschlagen +++

In Tiergarten soll am Sonntagmorgen ein 43-Jähriger mehrere Polizisten angegriffen haben. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Sicherheitsdienst eines Privatgeländes in der John-Foster-Dulles-Allee gegen 7 Uhr die Polizei verständigt und darum gebeten, einen Mann des Geländes zu verweisen. Als die Beamten den Mann ansprachen, reagierte er aggressiv und schlug einem der Polizisten mit der Faust gegen den Kopf. Da dieser den Kopf zur Seite zog, wurde er nur leicht getroffen. Der 43-Jährige beleidigte beide Polizisten mehrfach und leistete Widerstand. Schließlich gelang es den Polizeikräften, den Mann zu fixieren. Bei der Gegenwehr des 43-Jährigen verletzte sich ein Polizist an der Hand. Der 43-Jährige erlitt bei dem Gerangel ebenfalls Verletzungen und musste in einem Krankenhaus versorgt werden. Anschließend brachten ihn die Kräfte in einen Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Als er im Anschluss wieder entlassen werden sollte, attackierte der 43-Jährige einen Tarifbeschäftigten, indem er ihn an den Hals gegriffen und gewürgt haben soll. Dem Angegriffenen gelang es schließlich, den Mann wegzuschubsen und gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter zu Boden zu bringen. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs, Beleidigung und Hausfriedensbruchs ermittelt.

+++ 24 Personen feiern auf 20 Quadratmetern - Polizei löst Party auf +++

Polizisten haben am Sonnabend eine Party mit 24 Personen in einer Wohnung am Franz-Mehring-Platz in Friedrichshain wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln aufgelöst. Außerdem wurden zahlreiche Drogen gefunden, gegen eine Person lag ein Untersuchungshaftbefehl vor. Zuvor gab es gegen 22.45 Uhr Beschwerden wegen des Lärms. Bereits vor der Wohnungstür des 18-stöckigen Gebäudes nahmen die Einsatzkräfte laute Musik und Stimmen vieler Personen wahr. Nach Klingeln und Klopfen wurde die Wohnungstür geöffnet.

In einem Zimmer der als WG genutzten Wohnung trafen die Beamten auf 24 Personen, die sich in dem rund 20 Quadratmeter großen Raum drängten. "In der Luft lag Cannabisgeruch, niemand trug eine Mund-Nasen-Bedeckung, Abstände konnten schon aufgrund der Enge nicht eingehalten werden", teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Personen im Alter von 17 bis 37 Jahren gaben an, sich über die sozialen Medien zu einem „Rave“ verabredet zu haben. Der 24 Jahre alte Mieter erklärte, dass er seine bestandene Klausur feiern wollte.

Bei freiwillig gestatteten Durchsuchungen der Anwesenden und der Räume fanden die Polizisten Tütchen mit vermeintlichem Kokain, Marihuana, Amphetamin, Haschischbrocken, Heroin, Ecstasy sowie diverse unbekannte, betäubungsmittelsuspekte Substanzen und Tabletten. Die Substanzen wurden beschlagnahmt.

Gegen einen 22-Jährigen bestand ein Untersuchungshaftbefehl eines anderen Bundeslandes. Er wurde einem Polizeigewahrsam überstellt. Gegen alle Personen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gefertigt, gegen einige zudem Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Arzneimittelgesetz. Im Anschluss mussten die Personen die Wohnung verlassen.

+++ Polizei löst illegale Party mit Drogen in Potsdam auf +++

Ein 20-Jähriger hat mit elf Leuten in einer Wohnung in Potsdam mitten in der Corona-Krise eine illegale Geburtstagsparty gefeiert. Der Geruch von Drogen aus der Wohnung sei so stark gewesen, dass eine Nachbarin in dem Mehrfamilienhaus am späten Sonnabendabend die Polizei verständigt habe, teilten die Beamten am Sonntag mit. Die Polizei fand unter anderem Amphetamine und Cannabis und leitete gegen den 20-Jährigen und einen 19 Jahre alten Verdächtigen Ermittlungen ein. Weil der 20-Jährige und die Gäste mit der Party gegen die Corona-Regeln verstießen, erwartet jeden ein Ordungswidrigkeiten-Verfahren.

+++ Drogenhändler in Wilmersdorf festgenommen +++

In Wilmersdorf ist am Sonnabend ein Drogenhändler festgenommen worden. Zuvor beobachteten Zivilfahnder in der Homburger Straße Ecke Johannisberger Straße einen Mann, der zu einem dort geparkten VW Polo ging und aus dem Kofferraum eine Tüte holte. Die Kennzeichen des Polos waren entstempelt und gehörten eigentlich zu einem Nissan. Mit der Tüte stieg der Mann in einen Fiat eines 27-Jährigen ein. Daraufhin kontrollierten die Zivilfahnder die beiden Männer. Bei der Durchsuchung des 22 Jahre alten Beifahrers fanden die Einsatzkräfte in der Plastiktüte etwa 500 Gramm Marihuana, zwei Feinwaagen, Verpackungsmaterial für Drogen und eine mittlere dreistellige Summe Bargeld in szenetypischer Stückelung, teilte die Polizei am Sonntag mit. Sie nahmen den Mann fest. Die Gegenstände sowie der VW Polo als „Bunkerfahrzeug“ wurden beschlagnahmt. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und konnte dieses nach den polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

+++ Frau in Friedrichshain in Wohnung getötet +++

Nachdem sie schwer verletzt in einer Wohnung in Friedrichshain gefunden wurde, ist eine 31-Jährige gestorben. Trotz Reanimationsversuchen von Notfallrettern sei die Frau gestorben, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Die Sicherheitskräfte wurden demnach am Samstagmittag zu dem Haus in der Straßmannstraße gerufen. Sie nahmen den 36-jährigen Wohnungsmieter fest. Er stehe unter dringendem Tatverdacht des Totschlags. Der Mann sollte am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Haftrichter vorgeführt werden, hieß es. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

+++ Hausbrand in Tieckow - Familien kommen in Bus unter +++

Nach einem Brand haben zwei Familien in Tieckow nahe Brandenburg/Havel mitten in der Nacht bei eisiger Kälte ihre Häuser verlassen müssen. Die Bewohner seien am frühen Samstagmorgen in einem Wärmebus untergekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Gemeinde habe sich um die Unterbringung gekümmert. Der Bewohner eines Reihenhauses war laut Polizei in der Nacht von einem Knistern wach geworden. Er entdeckte, dass die Terrasse der Nachbarwohnung brannte und das Feuer auf seine Terrasse übersprang. Der Mann rief Feuerwehr und Polizei und weckte seine Familie und die Nachbarn - so wurde niemand verletzt. Die zwei Reihenhäuser sind laut Polizei derzeit unbewohnbar. Die Ursache für den Brand war zunächst unklar.

+++ Betrunkener verursacht Unfall in Reinickendorf +++

In Reinickendorf hat ein betrunkener 66-Jähriger am Sonnabend einen Unfall verursacht. Als der Mann gegen 20 Uhr mit seinem Renault in der Flottenstraße in Richtung Kopenhagener Straße fuhr, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen geparkten Lkw, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Mann Gesichtsverletzungen und klagte zudem über Schmerzen im Brustbereich. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von 2,1 Promille. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

+++ Bäckerei-Filiale in Steglitz mit Schusswaffe überfallen +++

Ein Mann hat am Sonnabend eine Bäckerei am Steglitzer Damm in Steglitz überfallen. Der Unbekannte betrat gegen 17.50 Uhr die kundenleere Filiale und bestellte Kuchen. Als der 22 Jahre alte Mitarbeiter den Kuchen verpackte, kam der Mann seitlich an den Tresen und forderte unter Vorhalten einer Schusswaffe die Herausgabe von Geld. Mit der Beute verließ der Tatverdächtige den Laden und flüchtete in unbekannte Richtung. Der 22-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Mutter und Tochter in Mitte beleidigt +++

Über die Internetwache hat eine Frau am Sonnabend eine fremdenfeindliche Beleidigung in Wedding (Mitte) angezeigt. Die 35-Jährige gab an, dass sie gegen 9.50 Uhr auf dem Gehweg vor einem Supermarkt in der Oudenarder Straße mit ihrer vierjährigen Tochter unterwegs war. Dort sollen sie und ihr Kind durch einen unbekannten Mann angebrüllt worden sein. Der Mann soll beide fremdenfeindlich beleidigt und in ihre Richtung sexuell anzügliche Handbewegungen gemacht haben. Zudem soll der Mann versucht haben, sie zu bespucken. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Flüssigkeiten treten nach Brand in Chemie-Halle aus +++

Nach einem Brand in einem metallverarbeitenden Betrieb in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) am Donnerstag ist die Feuerwehr am späten Sonnabendabend erneut an die Motzener Straße ausgerückt. Aus der Chemie-Halle war kontaminiertes Löschwasser in die Kanalisation gelaufen. Nach Informationen der Berliner Wasserbetriebe vom Sonntag soll es sich um sogenannte Cyanide handeln. „Dadurch ist die Biologie im Klärwerk Waßmannsdorf durcheinander gekommen“, sagte ein Sprecher. In den Ablaufbächen des Klärwerks seien tote Fische entdeckt worden. Cyanide verhindern, dass bei Lebewesen wie Fischen genug Sauerstoff über das Blut aufgenommen werden kann. Eine Warnung wurde über die Apps Katwarn und Nina an die Bevölkerung verschickt. Es handelte sich um eine „Sicherheitsrelevante Informationen ohne direkte Gefährdung“. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Unfall zwischen Taxi und Kleinwagen +++

An der Ortsverbindung L76 und der B96a in Höhe der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (Landkreis Teltow-Fläming) sind am Sonnabend gegen 20.50 Uhr ein Taxi und ein Auto kollidiert. In dem Kleinwagen soll eine Person eingeklemmt worden sein. Nach ersten Erkenntnissen konnte die Feuerwehr die betroffene Person schnell befreien. Insgesamt sollen sich drei Personen in dem Auto befunden haben. Ob das Taxi mit Mitfahrern besetzt war, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Die Unfallstelle war für knapp zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

+++ Zwei Autos kollidieren - Fahrer eingeklemmt +++

Zu einem schweren Unfall ist es am Sonnabend gegen 20.30 Uhr auf der B1 in Hoppegarten im Landkreis Märkisch-Oderland gekommen. An der Kreuzung Köpenicker Straße kollidierten zwei Pkw. Nach Informationen von vor Ort wurde einer der Fahrer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

( BM/dpa )