Blaulicht-Blog

Gas strömt aus - Feuerwehreinsatz in Wilmersdorf beendet

| Lesedauer: 12 Minuten
Die Polizei ist in Marzahn bei einer Durchsuchung mit 190 Beamten im Einsatz.

Die Polizei ist in Marzahn bei einer Durchsuchung mit 190 Beamten im Einsatz.

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 9. Februar.

+++ Gas strömt aus - Feuerwehreinsatz in Wilmersdorf +++

Weil in einem Wohnhaus an der Güntzelstraße in Wilmersdorf am Dienstagnachmittag um 13.36 Uhr ausströmendes Gas bemerkt wurde, musste die Berliner Feuerwehr anrücken. Nach einer Stunde gegen 14.40 Uhr konnten die Rettungskräfte aber Entwarnung geben. „Wir haben die Gefahr beseitigt, indem wir das Gebäude belüftet haben.“, sagte eine Feuerwehrsprecher. „Jetzt gibt es im Inneren keine Gaskonzentration mehr.“ Dazu habe man explosionsgeschützte Drucklüfter verwendet. Gas und Strom wurden zuvor abgeschaltet.

Die Feuerwehr war mit 60 Kräften vor Ort und musste 40 Bewohner aus dem Haus und dem Nachbargebäude hinausbringen. 15 seien in einem bereitgestellten Feuerwehrbus untergekommen, die übrigen 25 bei Freunden und Verwandten, so der Sprecher weiter. „Es wurden keine Personen verletzt." Gegen 15 Uhr wurden die Menschen zurück gelassen und die gesperrte Güntzelstraße wieder freigegeben. Auch der Strom wurde wieder angestellt, der Gashahn im betroffenen Haus Güntzelstraße 28 sowie den beiden Nachbargebäuden Nummer 29 und der Pfalzburger Straße 56 bleibt jedoch zunächst zu.

Denn die Suche nach dem Leck dauert an. Die Feuerwehr hat die Einsatzstelle dazu mittlerweile an die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) übergeben. „Die undichte Stelle wird nun gesucht und beseitigt.“, sagt ein NBB-Sprecher. Es gebe schon den Verdacht, dass das Gas nicht im Haus sondern vor dem Gebäude ausgeströmt ist, weshalb man sich nun Zugang zur Leitung unter dem Bürgersteig verschaffe.

+++ Betrüger als falsche Versicherungsvertreter unterwegs - Tatverdächtiger ermittelt +++

In der Wendenschloßstraße in Köpenick klingelte am 24. November ein falscher Versicherungsvertreter an der Wohnungstür einer 81-Jährigen. Er bot an, gegen ein geringes Entgelt ihre Verträge optimieren zu können. Die arglose Seniorin ließ sich auf das vermeintliche Beratungsgespräch ein und legte dem Mann ihre Unterlagen vor. Nachdem er ein günstiges Vertragsangebot für den nächsten Tag in Aussicht gestellt hatte, verließ er die Wohnung wieder.

Danach fehlte Geld aus der Wohnung und die bereits vorab gezahlte „Beratungsgebühr“ wird die Seniorin ebenfalls nicht wiederbekommen. Nun konnte das Landeskriminalamt im Rahmen intensiver Ermittlungen einen Tatverdächtigen namhaft machen. Der Mann, der bereits früher wegen Betrugstaten polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde erst im Oktober des vergangenen Jahres aus der Haft entlassen. Obwohl er seitdem über keine Meldeanschrift verfügte, gelang es den Fahndern, ihn am 4. Februar 2021 festzunehmen. Wegen zwei neu erlassener Haftbefehle wegen Betruges wurde der 52-Jährige den Justizbehörden überstellt und sitzt nun wieder im Gefängnis. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann in Wohnung erstochen - Verdächtiger festgenommen +++

Heute Vormittag haben die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt in Adlershof übernommen. Gegen 9.20 Uhr alarmierte ein Zeuge Polizeikräfte sowie Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr zu einer Wohnung in der Zinsgutstraße. Dort trafen diese auf einen 27-jährigen Mann mit Stichverletzungen, der während der Reanimationsmaßnahmen verstarb. Alarmierte Polizeikräfte nahmen in der Wohnung einen 33 Jahre alten Mann fest, der im Verdacht steht, die Verletzungen dem Jüngeren zugefügt zu haben, und überstellten ihn der Mordkommission. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Passanten löschen Obdachlosen +++

An der Warschauer Straße in Friedrichshain wurde nach Informationen der Berliner Morgenpost ein Obdachloser mit Brandverletzungen gefunden. Der Mann soll durch Passanten gelöscht worden sein. Ob die Brandverletzungen fahrlässig und vorsätzlich entstanden sind, ist unklar. Die Polizei ermittelt.

+++ Schwerer Diebstahl an Geldautomat endet mit Festnahme +++

Polizeieinsatzkräfte des Abschnitts 23 nahmen in der vergangenen Nacht in Kladow zwei Männer fest, als sie einen Geldautomaten aufbrechen wollten. Kurz vor 3 Uhr wurde in der Bankfiliale in der Sakrower Landstraße der Einbruchsalarm ausgelöst. Alarmierte Beamtinnen und Beamte sahen im Gebäude zwei mutmaßliche Täter und nahmen die beiden 20-Jährigen fest, die sich zuvor gewaltsam Zutritt zum Vorraum verschafft hatten.

Das Duo wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und für das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt eingeliefert. Das mutmaßliche Tatfahrzeug einer Mietfirma wurde zum Zwecke der Eigentumssicherung sichergestellt. Die noch andauernden Ermittlungen sollen am morgigen Tag zu einer Vorstellung beider Tatverdächtigen bei einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls führen.

+++ Toter Mann nach Wohnungsbrand in Schöneberg entdeckt +++

Ein 77-jähriger Mann ist in der vergangenen Nacht bei einem Wohnungsbrand in Schöneberg ums Leben gekommen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhaus in der Rubensstraße bemerkte gegen 3.20 Uhr aus einer Wohnung in der zweiten Etage eine starke Rauchentwicklung und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Nach Informationen von vor Ort brannten Einrichtungsgegenstände. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Der tote Mann wurde während der Löscharbeiten entdeckt. "Wiederbelebungsversuche bei dem Mann, bei dem es sich vermutlich um den Bewohner der Wohnung handelt, verliefen ohne Erfolg, so dass nur noch der Tod festgestellt werden konnte", teilte die Feuerwehr am Dienstag mit.

13 Anwohner wurden während der Lösch- und Aufräumarbeiten in einem Bus der Berliner Feuerwehr untergebracht. Die Feuerwehr war mit 24 Kräften im Einsatz. Die Rubensstraße war für knapp zwei Stunden gesperrt, wovon auch die BVG betroffen war. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und zur Identifikation des Verstorbenen übernommen.

+++ Trio nach Diebstahl in Niederschönhausen festgenommen +++

Zivilpolizisten haben am Montag in Niederschönhausen drei Autoeinbrecher festgenommen. Zuvor beobachteten die Beamten gegen 20.15 Uhr, wie drei Männer in einem VW in der Friedrich-Engels-Straße Ecke Kuckhoffstraße anhielten, zwei Männer ausstiegen und in Richtung eines in der Nähe geparkten Mercedes-Transporters liefen. Nachdem einer die Scheibe an dem Transporter eingeschlagen und dieses entriegelt hatte, gingen beide zunächst wieder zurück zum VW. Kurze Zeit später entwendete das Trio mehrere Werkzeugkisten aus dem Transporter.

Während ein Tatverdächtiger mit dem VW und dem Diebesgut wegfuhr, verließen die beiden anderen zu Fuß den Ort. Einsatzkräfte nahmen die Diebe im Alter von 31, 35 und 37 Jahren unweit des Tatortes fest. Die Werkzeugkisten wurden an den Besitzer ausgehändigt. Der VW sowie bei den Festgenommenen aufgefundene Werkzeuge wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Die Männer wurden dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 überstellt. Sie sollen im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

+++ Sattelzüge verursachen Unfälle auf winterlichen Autobahnen +++

Ein Sattelzug hat auf der A9 zwischen den Anschlüssen Beelitz und Brück die Mittelschutzplanke durchbrochen und dabei Räder und den Tank verloren. Wie die Polizei in Brandenburg/Havel mitteilte, war der Fahrer nach jetzigen Erkenntnissen am Dienstagmorgen auf glatter Fahrbahn zu schnell unterwegs und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Auflieger des Schleppers stellte sich quer und blockierte alle Fahrspuren Richtung Leipzig. Die Bergung dauerte bis zum Mittag. Es bildete sich ein Rückstau von etwa acht Kilometern. Die Polizei schätzte den Schaden auf etwa 70 000 Euro. Gegen den Fahrer wurde Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Menschen wurden nicht verletzt.

Ebenfalls am Dienstagmorgen waren auf der A10 zwischen dem Autobahndreieck Spreeau und der Anschlussstelle Niederlehme (Dahme-Spreewald) zwei Sattelzüge ineinandergefahren und hatten sich verkeilt. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in Frankfurt/Oder mitteilte. Der 37-jährige Fahrer des einen Lastzuges war auf winterlicher Fahrbahn ins Schleudern geraten und stand schließlich quer zur Fahrbahn. Ein nachfolgender Lkw fuhr in diesen hinein. Es bildete sich ein Rückstau bis zur A12. Es dauerte vier Stunden, ehe der Verkehr wieder freigegeben werden konnte. Der Schaden wurde auf 100 000 Euro geschätzt.

+++ Taschendieb verfolgt und festgenommen +++

Am Montagnachmittag nahmen Polizisten einen mutmaßlichen Taschendieb in Kreuzberg fest. Eine 37 Jahre alte Kundin stand gegen 17 Uhr in einer Warteschlange vor einem Lotto-Geschäft in der Bergmannstraße und spürte eine Berührung an ihrer auf dem Rücken getragenen Schultertasche. Als sie die Tasche zu sich nach vorn drehte, bemerkte sie, dass der sich auffällig dicht hinter ihr befindliche Mann eine Hand in ihrer geöffneten Tasche hatte und diese schnell herauszog. Daraufhin flüchtete der Tatverdächtige in Richtung Gneisenaustraße.

Die Kundin sowie eine 32 Jahre alte Zeugin verfolgten den jungen Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte, die den 18-Jährigen schließlich festnahmen. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Fachkommissariat zur Bekämpfung von Taschendiebstahl beim Landeskriminalamt übergeben.

+++ Anwohner schließt Kellereinbrecher ein +++

Die Polizei hat in der Nacht im Ortsteil Falkenhagener Feld einen mutmaßlichen Kellereinbrecher festgenommen. Der 34-Jährige wurde gegen 22.40 Uhr in einem Gemeinschaftskeller im Böhmerwaldweg aufgegriffen. Dort wurden zuvor mehrere Verschläge aufgebrochen. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte von einem Mieter eines der Kellerabteile, der den Mann zuvor aus seinem Verschlag hatte kommen sehen. Als der Mieter ihn fragte, was er dort wolle, gab der Mann an, den Auftrag zu haben, dort etwas abzuholen. Da dem Mieter die Situation merkwürdig vorkam, schloss er die Tür des Gemeinschaftskellers und blockierte sie bis zum Eintreffen der Polizei mit dem Fuß.

Die Polizisten nahmen den Mann anschließend fest. Mit Unterstützung einer Einsatzhundertschaft wurde festgestellt, dass sämtliche Verschläge des Gemeinschaftskellers aufgebrochen waren. Im Keller fanden die Beamten einen Rucksack mit diversen Werkzeugen, die sie als mutmaßliche Tatmittel sicherstellten. Durch die Mieter der einzelnen Verschläge konnte ausgeschlossen werden, dass es sich um ihre Werkzeuge handelt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei dem bereits wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getretenen 34-Jährigen stellten die Einsatzkräfte weitere Beweismittel in Form von Werkzeugen sicher. Zusätzlich entdeckten sie eine geringe Menge Marihuana und Restbestände von Betäubungsmitteln, die sie ebenfalls sicherstellten. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Nach Brand in Flüchtlingsunterkunft: Feuer nicht vorsätzlich gelegt +++

Das Feuer in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft ist nach Einschätzung der Polizei nicht vorsätzlich gelegt worden. Es sei auch kein anderer strafbarer Hintergrund festgestellt worden, twitterte die Polizei am Dienstag. Es sei eher ein falscher Umgang mit Elektronikgeräten und/oder ein technischer Defekt anzunehmen.

In dem früheren Rathaus von Friedenau am Breslauer Platz/Niedstraße waren am Montag laut Feuerwehr Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer in Brand geraten. Laut Bezirksamt waren dann sechs Zimmer betroffen. Der Brand im zweiten Obergeschoss des Gebäudes wurde laut Feuerwehr rasch gelöscht. Rund 110 Kräfte waren im Einsatz. Knapp 130 Bewohner wurden in einer andere Unterkunft gebracht. Eine Person kam ins Krankenhaus.

+++ Lastwagen stellen sich auf A10 bei Spreeau quer - Fahrbahn blockiert +++

Auf der A10 bei Spreeau (Kreis Oder-Spree) haben sich zwei Lastwagen auf der glatten Fahrbahn quer gestellt und die Fahrbahn blockiert. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, sind die Lastwagen in der Nacht zu Dienstag zwischen dem Dreieck Spreeau und der Anschlussstelle Niederlehme liegen geblieben und weder vor noch zurückgekommen. Die Sperrung der Autobahn sei mittlerweile aufgehoben. Es staute sich jedoch rund um die Anschlussstelle.

+++ Wieder Traktoren-Demo in Mitte - Verkehrsbehinderungen +++

In der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr kommt es aufgrund einer Traktoren-Demonstration zu Verkehrseinschränkungen ab Alexandrplatz via Unter den Linden, Glinkastraße, Behrenstraße, Ebertstraße, Straße des 17. Juni, Großer Stern, Spreeweg, John-Foster-Dulles-Allee und Yitzhak-Rabin-Straße.

( BM/dpa )