Gesundheit

"Legal Highs": Berliner Polizei warnt vor getarnten Drogen

In Berlin sind 2019 nach dem Konsum von sogenannten "Legal Highs" laut Angaben der Polizei fünf Menschen gestorben.

Drogen im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamtes Berlin. (Archivbild)

Drogen im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamtes Berlin. (Archivbild)

Foto: imago stock / imago/epd

Berlin. Die getarnten Drogen sind als Badesalz, Gewürzmischung oder Lufterfrischer im Umlauf - in Berlin sind 2019 nach dem Konsum solcher Stoffe fünf Menschen gestorben.

Die Polizei warnte am Dienstag vor psychoaktiven Substanzen, die unter dem Begriff "Legal Highs" verkauft werden. Auch wenn die Bezeichnung ungefährlich wirke, handele es sich um chemisch veränderte Drogen, die nicht mehr unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Sie entwickelten aber einen viel stärkeren Rausch und seien sehr gefährlich.

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"Legal Highs" verursachen u.a. Herzrasen, Übelkeit, Bewusstlosigkeit

Konsumenten würden eine Achterbahnfahrt antreten, deren Ende nicht vorhersehbar sei. Es warteten Herzrasen, Übelkeit, Angstzustände, Bewusstlosigkeit, Herzinfarkte, Krampfanfälle oder Psychosen, hieß es in der Twitter-Mitteilung.

In ungewöhnlich ironischem Ton wandte sich die Polizei an potenzielle Abnehmer: "Ob ihr krampfend mit erbrochenen Pommes-Resten auf der Jacke ins Krankenhaus gebracht werdet oder der Sensenmann euch mit ins Jenseits nimmt, ist häufig nur vom Zufall abhängig. Die 10 Euro beim Dealer sind nicht der Gesamtpreis."