Blaulicht-Blog

Zwei Autos und ein Motorrad brennen in Buckow

| Lesedauer: 7 Minuten
Ausgebranntes Auto in Buckow

Ausgebranntes Auto in Buckow

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 29. Dezember.

+++ Zwei Autos und ein Motorrad in Flammen +++

Zwei Autos und ein Motorrad haben in der Nacht zu Dienstag in Buckow gebrannt. Zunächst stand ein Fahrzeug auf einem Parkplatz in der Warmensteinacher Straße in Flammen, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Das Feuer konnte jedoch schnell gelöscht werden. Anschließend wurden die Einsatzkräfte auf Qualm aufmerksam, der aus der angrenzenden Tiefgarage kam. „Dort brannten ein weiterer Pkw und ein Motorrad“, sagte der Sprecher. Die Brandursache war unklar.

Die Rauchentwicklung war laut Feuerwehrangaben „so enorm, dass angrenzende Wohngebäude kurzfristig evakuiert werden mussten“. 40 Personen - darunter auch Kleinkinder - waren betroffen und kamen kurzfristig in Wohnungen in der Nachbarschaft oder einem Bus der Berliner Feuerwehr unter. Die Feuerwehr war ab Mitternacht mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Alle Bewohner konnten bis 2 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

Party trotz Corona-Einschränkungen - Mann attackiert Polizisten

Beim Einsatz gegen eine wegen der Corona-Einschränkungen illegale Party ist ein Polizist in Cottbus angegriffen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war ein 35-Jähriger in der Wohnung der Gastgeberin in der Nacht zu Sonntag unvermittelt auf den Polizisten losgegangen. Dieser sei gestürzt, der Angreifer habe sich dann auf ihn gekniet und ihn gewürgt. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray sei dies gestoppt worden, hieß es. Nach einem Bericht der „Lausitzer Runschau“ ereignete sich der Vorfall im Haus einer AfD-Kommunalpolitikerin. Von dieser war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Nach Angaben der Polizei waren die Beamten gegen 1.30 Uhr über eine Ruhestörung und das Zünden von Feuerwerk aus einer Wohnung heraus in der Innenstadt informiert worden. Es seien neun Gäste im Alter von 18 bis 46 Jahren auf der Party gewesen. Die aktuelle Corona-Eindämmungsverordnung erlaubt lediglich Treffen von maximal fünf Personen über 14 Jahren aus höchstens zwei Haushalten. Warum der Mann auf den Beamten losging, werde noch ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Gastgeberin der Party habe sich „aggressiv“ verhalten und die Feststellung ihrer Identität verweigert, hieß es. Die Beamten hätten sie gemeinsam mit dem 35-jährigen Angreifer in Gewahrsam genommen und die Identitäten von weiteren Gästen der Party erfasst. Weitere Angaben zu den Beteiligten machte die Polizei nicht.

Es werde wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt, hieß es. Zudem sei das Gesundheitsamt über die Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung informiert worden.

Polizei Berlin twittert „Fragen und Antworten“ rund um Silvester

Die Berliner Polizei hat dafür geworben, die positiven Seiten der Corona-Maßnahmen zu sehen: „Wir haben gute Nachrichten für #Welcome2021. Sie müssen nicht um 0 Uhr raus in die Kälte, um mit Ihren Nachbarn um die Wette zu knallen“, twitterte die Polizei am Dienstag. „Sie dürfen im Haus bleiben & im kleinen Kreis auf ein besseres pandemiefreies 2021 anstoßen.“

Und bei der Gelegenheit informierte sie in einem kurzen „FAQ Silvester & Neujahr“ auch noch über die Rechtslage. Dazu gehört etwa, dass in diesem Jahr in Berlin der Verkauf von Feuerwerk untersagt ist, in 56 Verbotszonen auch kein Feuerwerk gezündet werden darf und das „Rumballern“ mit Schreckschusswaffen nicht erlaubt ist. Letzter Tipp im Tweet zum letzten Tag des Jahres: „Darf ich auch "Sylvester" schreiben?“. Da ist die Polizei Berlin kompromisslos: „Nein! Tun Sie das bitte auf gar keinen Fall!“

+++ Festnahme nach Rucksack-Raub +++

Polizisten nahmen in der Nacht zum Dienstag in Kreuzberg einen mutmaßlichen Räuber fest. Nach bisherigen Ermittlungen soll eine Gruppe von drei Personen gegen 2 Uhr in der Skalitzer Straße einen 24-Jährigen angesprochen und zur Herausgabe seines Rucksacks und seines Mobiltelefons aufgefordert haben. Als der junge Mann dies verweigerte, soll einer der Unbekannten ihm mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen und dabei verletzt haben. Das Trio entwendete den Rucksack des Mannes und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Polizisten des Abschnitts 53 nahmen in unmittelbarer Nähe zum Tatort einen 18-Jährigen fest. Ein Atemalkoholvortest ergab bei ihm einen Wert von rund 0,6 Promille. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Überfallenen, der bei dem Angriff eine Kopfplatzwunde erlitt, zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizistinnen und Polizisten brachten den Festgenommenen für eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam und übergaben ihn anschließend der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernahm.

+++ Mann angegriffen und schwer verletzt +++

Zwei bislang Unbekannte griffen in der Nacht zum Dienstag in Gesundbrunnen einen Mann an und verletzten ihn schwer. Gegen 22 Uhr soll es zwischen dem Duo und dem 45-Jährigen im ersten Obergeschoss eines Einkaufszentrums in der Brunnenstraße zu einem Streit gekommen sein, in dessen Folge der Mann von den Unbekannten zu Boden gebracht und dort liegend geschlagen und auch gegen den Kopf getreten worden sein soll.

Als mehrere Passantinnen dem Angegriffenen zur Hilfe eilten, sollen die beiden Tatverdächtigen in Richtung Brunnenstraße geflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 45-Jährigen mit schweren Verletzungen am gesamten Körper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ermittlungenlaufen noch.

+++ Kleintransporter durchbricht Leitplanke auf Brücke +++

Zwei Menschen sind bei einem Unfall auf der Fürstenbrunner Brücke in Westend verletzt worden. Nach ersten Angaben der Feuerwehr hat ein Kleintransporter mit Anhänger am Dienstagmorgen aus bisher ungeklärter Ursache eine Leitplanke auf der Brücke durchbrochen. Bei dem Kleintransporter handelt es sich um ein Fahrzeug der Berliner Stadtreinigung (BSR), wie eine Polizeisprecherin am Morgen sagte. Das Fahrzeug habe zwar die Leitplanke durchbrochen, sei aber nicht auf die darunterliegenden Bahngleise gestürzt - und drohe auch nicht abzustürzen. Die Bergung des Kleintransporters durch die Feuerwehr dauert an.

Nähere Informationen zum Unfallhergang sind noch nicht bekannt. Ein möglicher Grund soll die morgendliche Glätte gewesen sein. Das Fahrzeug kam laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) ins Schleudern.

+++ Autofahrer rast durch Tempo 30-Zone +++

Ein Autofahrer ist mit seinem Wagen 47 Stundenkilometer zu schnell durch eine Tempo-30-Zone in Charlottenburg gerast. Der Mann war am Montagnachmittag mit 77 Kilometern pro Stunde in der Kaiser-Friedrich-Straße unterwegs - erlaubt war aber nur Tempo 30. Dem Raser drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.

( BM/dpa )