Blaulicht-Blog

Autokorso von Corona-Gegnern rollt durch Charlottenburg

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Polizeiauto mit Blaulicht (Symbolbild).

Polizeiauto mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 8. Dezember.

+++ Anti-Corona-Korso rollt durch Charlottenburg +++

Am Montagabend haben Corona-Kritiker in Charlottenburg mit einem Autokorso gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern und für eine Ende der Maskenpflicht protestiert. Angemeldet war die Demonstration von 19 bis 21 Uhr für 40 Personen. Wie viele Menschen tatsächlich an der Aktion teilnahmen, konnte die Polizei nicht sagen. Die Strecke führte vom Hammarskjöldplatz über den Kurfürstendamm zurück zur Messe Nord. Zeugen berichteten, dass die Demonstranten laut hupend und Deutschlandfahnen schwenkend auch durch Wohnstraßen wie die Suarezstraße gefahren seien. Bereits am Montag in der Woche zuvor hatte ein ähnlicher Autokorso durch Charlottenburg stattgefunden, auch diese Aktion war bei der Polizei angemeldet worden.

+++ Bauarbeiter stürzt in Charlottenburg von Gerüst +++

Am Dienstagnachmittag hat sich gegen 15 Uhr an der Kantstraße in Charlottenburg ein Unfall ereignet. An einer Baustelle stürzte ein Arbeiter von einem Gerüst, wie eine Polizeisprecherin der Berliner Morgenpost sagte. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab. Rettungskräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Über die Schwere der Verletzungen des Mannes und den Unfallhergang ist noch nichts bekannt.

+++ Razzia wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen +++

Wegen möglichen Betrugs bei Corona-Soforthilfen haben Ermittler Wohnungen und Geschäftsräume in Kreuzberg, München und Pforzheim durchsucht.

Die Razzia am Dienstag richtete sich nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes gegen sechs Verdächtige im Alter von 28 bis 79 Jahren. Diese sollen im Frühjahr Corona-Hilfen für verschiedene Unternehmen in Gesamthöhe von mehr als 400.000 Euro unrechtmäßig beantragt und dafür zahlreiche Urkunden gefälscht haben.

Nach den bisherigen Ermittlungen existierten die Unternehmen jedoch gar nicht oder gingen keiner Geschäftstätigkeit nach. Die Behörden zahlten mindestens 288.000 Euro auf verschiedene Konten aus. 125.00 Euro konnten die Kriminalbeamten inzwischen auf Konten einfrieren lassen. Nun werden diese versuchen, auch das andere unrechtmäßig erhaltene Geld zurückzuholen.

+++ Unbekannter feuert mit scharfer Waffe auf fahrendes Auto +++

Ein Unbekannter hat am Montagabend in Moabit einen Schuss aus einem fahrenden Auto auf ein anderes Fahrzeug abgegeben. Wie die Polizei mitteilte, musste ein 25-Jähriger gegen 18.15 Uhr mit seinem Auto in der Straße An der Putlitzbrücke an einer roten Ampel halten, als neben ihm ein weiteres Auto, besetzt mit zwei Männern, stoppte. Es soll dort zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Der 25-Jährige setzte seine Fahrt fort, als die Ampel wieder Grün zeigte.

Der Wagen mit den beiden Männern fuhr ebenfalls weiter und setzte sich links neben sein Fahrzeug. Der Beifahrer ließ dann die Scheibe herunter, holte eine Schusswaffe hervor und gab einen Schuss auf die Fahrertür des jungen Mannes ab. Dadurch wurde die Tür beschädigt, und die Seitenscheibe ging zu Bruch. Daraufhin stoppte der 25-Jährige, die beiden anderen Männer setzten ihre Fahrt in Richtung Stromstraße fort und entkamen. Der junge Autofahrer blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Schuss aus einer scharfen Waffe abgegeben wurde.

+++ 25-Jährige greift BVG-Kontrolleure an +++

Eine 25-Jährige hat am Montagvormittag in Steglitz drei BVG-Kontrolleure angegriffen und beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, stellten die Kontrolleure die Frau gegen 11.45 Uhr in einem Bus an der Schloß- Ecke Muthesiusstraße ohne gültiges Ticket fest und baten sie, den Bus zu verlassen. Daraufhin soll die Frau einen der Kontrolleure geschlagen und getreten haben. Polizisten nahmen sie fest und brachten sie in ein Gewahrsam, welches sie nach Abschluss der Maßnahmen wieder verlassen konnte. Der Kontrolleur wurde bei dem Angriff leicht am Kopf verletzt. Die beiden anderen BVG-Mitarbeiter, eine 25 Jahre alte Frau und ein 43 Jahre alter Mann, blieben unverletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

( BM )