Blaulicht-Blog

Halsbrecherische Flucht vor Polizei in gesuchtem Mercedes

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 26. November.

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Foto: dpa

+++ Flucht vor Polizei in zur Fahndung ausgeschriebenem Mercedes +++

Erfolglos blieb am Mittwochnachmittag die Flucht eines 29-Jährigen, der mit einem unterschlagenen Mietwagen unterwegs war. Dieser war zuvor betrügerisch erlangt worden. Der 29-Jährige war in Spandau unterwegs. Eine Streife bemerkte gegen 17.40 Uhr in der Heerstraße den zur Fahndung ausgeschriebenen Mercedes und konnte diesen am Scholzplatz anhalten. Als die Einsatzkräfte ausstiegen, um den Wagen zu kontrollieren, raste der Fahrer davon, überfuhr rote Ampeln und stieß beim Abbiegen in die Pichelsdorfer Straße mit dem Auto einer 56-Jährigen zusammen, die unverletzt blieb. Die Verfolgung endete in einer Sackgasse in der Konkordiastraße in Wilhelmstadt, in welcher der Fluchtwagen noch mit einem geparkten Auto kollidierte. Fahrer und Beifahrer stiegen aus dem Mercedes und rannten davon, konnten aber von den Einsatzkräften eingeholt und festgenommen werden.

Bei der Personenkontrolle stellte sich heraus, dass der 29-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Sein 26-jähriger Begleiter wurde mit einem Haftbefehl gesucht. In dem Fahrzeug lagen ein Schlagring und Betäubungsmittel. Sie wurden beschlagnahmt und das Fahrzeug sichergestellt. Der Ältere muss sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz, Nötigung im Straßenverkehr, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie der Verkehrsunfälle und sonstigen Verkehrsverstößen verantworten. Sein Begleiter wurde zum Antritt der Haft der Justiz überstellt.

+++ Schlag gegen Clankriminalität - Wohnungen in Fürstenwalde durchsucht +++

Der Polizei in Ostbrandenburg ist ein Schlag gegen Bandenkriminalität gelungen. Bei Durchsuchungen von Wohnungen von vier mutmaßlichen Drogendealern in Fürstenwalde (Oder-Spree) stellten die Beamten „zahlreiche Beweismittel, nicht geringe Mengen Kokain und geraubte Gegenstände“ sicher, wie die Polizeidirektion Ost und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilten.

Die Ermittlungen richteten sich demnach gegen vier Beschuldigte im Alter von 24 bis 40 Jahren, die im Verdacht stehen, für den organisierten Drogenhandel in der Spreestadt mitverantwortlich zu sein.

Den Männern wird unter anderem vorgeworfen, Anfang November gewaltsam in die Wohnung eines Mannes eingedrungen zu sein, ihn mit einer Waffe bedroht, mit einem Elektroschocker körperlich misshandelt und beraubt zu haben.

Drei der mutmaßlichen Dealer seien sogleich festgenommen worden, ein weiterer am Folgetag. Das Amtsgericht Fürstenwalde erließ am Mittwoch gegen alle Haftbefehl. Einer der vier Männer ist nach Angaben der Polizei bereits wegen vergleichbarer Taten vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) angeklagt. Spezialkräfte der Brandenburger Polizei unterstützten die Polizisten bei den Durchsuchungen.

+++ Drogen gesucht, verbotene und umgebaute Böller gefunden +++

Die Überprüfung eines Mannes in Gesundbrunnen führte am Dienstagvormittag unter anderem zum Fund von verbotenen Sprengmitteln und Hieb- und Stichwaffen, wie die Polizei Berlin am Donnerstag mitteilte. Demnach fiel gegen 9.30 Uhr Polizistinnen und Polizisten in der Thurneysserstraße ein 42-Jähriger auf, der wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz überprüft wurde. In seinem Rucksack fanden die Polizeikräfte keine Drogen, dafür jedoch zwei Tierabwehrsprays. Zudem trug der 42-Jährige in einer weiteren Tasche zwei verbotene Böller bei sich, an denen er Manipulationen vorgenommen hatte. Die Böller wurden sichergestellt und wenig später die Wohnung des Mannes auf freiwilliger Basis durchsucht. In der Wohnung fanden Polizeikräfte noch weitere verbotene Feuerwerkskörper und Sprengsätze sowie diverse Waffen und waffenähnliche Gegenstände, darunter ein Schlagring, ein Springmesser, eine Zwille und mehrere Gegenstände mit rechtsradikalen Aufdrucken und Inhalten. Alle gefundenen Gegenstände wurden für eine kriminaltechnische Untersuchung sowie Auswertung sichergestellt. Weiterhin fanden Polizeikräfte mutmaßliches Diebesgut, auch dieses wurde sichergestellt. Der 42-Jährige wurde eingeliefert und erhielt am Mittwoch einen Haftbefehl. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Unbekannte überfallen Tankstelle in Britz +++

Zwei bisher Unbekannte überfielen am Mittwochabend in Britz eine Tankstelle. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat das Duo den Verkaufsraum in der Straße Grüner Weg um kurz vor 22 Uhr und bedrohte den 35-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe. Anschließend nahmen sie Tabakwaren an sich und flüchteten damit in Richtung Rotschwanzweg. Der Überfallene blieb unverletzt.

+++ Hubschrauber kreiste: Obdachlosenlager geräumt +++

Ein Hubschrauber der Berliner Polizei kreiste am Donnerstagmorgen über Friedrichshain. Hintergrund des Einsatzes war die Räumung eines Obdachlosenlagers an der Rigaer Straße. Es habe ein Amtshilfeersuchen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg gegeben, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Berliner Morgenpost. Bei der Obdachlosenstätte soll es sich um ein Lager unterhalb eines Balkons gehandelt haben. Der Bewohner sei bei der Räumung nicht anwesend gewesen, so der Polizeisprecher. Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung (BSR) entfernten das Lager. "Aus dem Nachbarhaus wurde seit 6 Uhr dagegen protestiert, u.a. durch dauerhaftes Abspielen lauter Musik, Farbeier- & Pyrowürfen", so die Polizei bei Twitter. Aus dem Nachbarhaus heraus seien Feuerlöscher auf Einsatzkräfte- und Fahrzeuge geleert worden. Im Bereich der Rigaer Straße kommt es immer wieder zu Angriffen auf Polizisten durch linksextremistische Straftäter.

+++ Fußgängerin von BVG-Linienbus erfasst +++

Bei einem Verkehrsunfall in Tegel wurde ein Frau am Mittwochnachmittag schwer verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte die 25-Jährige gegen 13.25 Uhr an der Kreuzung Berliner Straße Ecke Bernstorffstraße die Fahrbahn. Dabei wurde sie von einem Linienbus der BVG erfasst, dessen 35-jähriger Fahrer von der Berliner Straße kommend nach links in die Bernstorffstraße abbiegen wollte. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Fußgängerin, die bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen erlitt, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 36 Jahre alter Fahrgast, der aufgrund einer durchgeführten Bremsung im Bus stürzte, verletzte sich leicht am Oberkörper. Der Busfahrer erlitt einen Schock und beendete seinen Dienst. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte führt die weiteren Ermittlungen.

+++ 26-Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Auch in Schöneberg kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer Fußgängerin. Sie erlitt in der Nacht zu Donnerstag schwere Verletzungen. Die 26-Jährige lief ersten Erkenntnissen zufolge gegen 22.20 Uhr auf dem linken Gehweg den Ballonfahrerweg in Richtung Friedrich-Haak-Brücke. Als sie sich zum Überqueren der Straße auf der zweiten Fußgängerfurt des Sachsendammes befand, kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Pkw eines 55-jährigen Fahrers, der aus dem Ballonfahrerweg kommend links in den Sachsendamm einbiegen wollte. Die Fußgängerin wurde vom Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert. Sie erlitt schwere Rumpfverletzungen und wurde in einer Klinik stationär aufgenommen.

+++ Fußgänger von zwei Lastwagen erfasst +++

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf am Mittwochnachmittag hat ein Fußgänger schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, überquerte der 59-Jährige gegen 13.40 Uhr an einer Fußgängerfurt in Höhe Raschdorffstraße die Residenzstraße. Dort warteten nebeneinanderstehend zwei Lastwagen im stockenden Verkehr, die in Richtung Lindauer Allee unterwegs waren. Der Lastwagen in der rechten Fahrspur setzte dann seine Fahrt fort und erfasste den Fußgänger, welcher anschließend auch gegen den anderen Lkw prallte und dabei am Kopf und am Arm verletzt wurde. Der Fahrer, der bereits mit seinem im linken Fahrstreifen befindlichen Lastwagen ebenfalls angefahrenen war, hörte ein Geräusch an seiner Beifahrerseite, hielt an, stieg aus und entdeckte den Verletzten. Der Rettungsdienst brachte den 59-Jährigen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 56-jährige Lastwagenfahrer kam mit dem Schrecken davon. Der andere Lkw setzte seine Fahrt fort. Die Polizei ermittelt.

+++ Glättegefahr in Berlin und Brandenburg - BSR kontrolliert +++

Der Wetterdienst der Berliner Stadtreinigung (BSR) warnt vor Glätte auf den Berliner Straße. Stellenweise bestehe Glättegefahr durch Reif, so die BSR bei Twitter. Der Winterdienst würde die Stadtautobahnen und die Hauptverkehrstraßen kontrollieren, hieß es weiter. "Wo es nötig ist, wird gestreut", so die BSR.

Für Brandenburg wurde eine allgemeine Warnung vor Glätte ausgegeben, meldete die Verkehrsinformationszentrale (VIZ).

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine amtliche Warnung vor Frost für Berlin und Brandenburg aus. Die Warnung gilt noch bis 9 Uhr.

+++ Rauch quoll aus Imbiss - Feuerwehr stundenlang im Einsatz +++

Eine leichte Rauchentwicklung in einem Hähnchenimbiss an der Karl-Marx-Straße in Neukölln hat sich am Mittwochabend zu einem stundenlangen Einsatz für die Berliner Feuerwehr entwickelt. Nach langer Suche konnten die Einsatzkräfte den Brandherd hinter einer Wand- und Deckekonstruktion finden und löschen. 53 Feuerwehrleute waren vor Ort, die Karl-Marx-Straße war über Stunden gesperrt. Wie es zu dem Brand kam, ermittelt nun die Polizei.