Polizeibericht

Nachbarin und Kassiererin mit Schreckschusswaffe bedroht

Ein 42-Jähriger hat innerhalb kurzer Zeit zwei Frauen bedroht. Er wurde von der Polizei festgenommen und in die Psychatrie überbracht.

Polizeiauto mit Blaulicht (Symbolbild).

Polizeiauto mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

Berlin. Mit einer Schreckschusswaffe hat ein alkoholisierter Mann am Dienstagmittag innerhalb kurzer Zeit zwei Frauen bedroht. Zunächst soll der 42-Jährige um 12.40 Uhr in Staaken im Meyenbauerweg auf eine 53 Jahre alte Nachbarin getroffen sein, die mit ihrem Hund unterwegs war. Als die Frau ihrem Nachbar zu verstehen gab, dass sie nicht wolle, dass er den Hund streichele, soll der 42-Jährige die Waffe aus der Jackentasche gezogen und sie damit bedroht haben. Die Hundehalterin flüchtete in ihre Wohnung und alarmierte die Polizei, während der Alkoholisierte seinen Weg in Richtung Sandstraße fortsetzte.

Als der 42-Jährige gegen 12.50 Uhr in Wilhelmstadt in einem Supermarkt in der Sandstraße Ecke Heerstraße die herannahenden Streifenwagen hörte, soll er eine 52 Jahre alte Kassiererin verdächtigt haben, die Polizei gerufen zu haben, und soll sie ebenfalls mit der Schusswaffe bedroht haben. Danach flüchtete der Mann aus dem Discounter. Wenig später nahmen Einsatzkräfte den 42-Jährigen in der Sandstraße fest und stellten die Pistole sicher. Während der polizeilichen Maßnahmen erlitt der Festgenommene einen Schwächeanfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Anschließend wurde er in die psychiatrische Abteilung gebracht.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte unter anderem weitere Schreckschusswaffen, Messer und Munition und beschlagnahmten die Gegenstände.

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