Blaulicht-Blog

Polizei zieht Glitzer-Auto aus dem Verkehr

| Lesedauer: 8 Minuten
Dieses Auto ließ die Polizei am Sonnabend am Kudamm abschleppen.

Dieses Auto ließ die Polizei am Sonnabend am Kudamm abschleppen.

Foto: Polizei Berlin

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 9. November.

+++ Polizei zieht Glitzer-Auto aus dem Verkehr +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Kudamm am Sonnabend einen "Glitzer-Pkw" aus dem Verkehr gezogen. Wie die Polizei bei Twitter meldete, sei der Auspuff des Autos viel zu laut gewesen. Weitere Mängel: starker Ölverlust, rostzerfressener Kotflügel, vergammelter Querlenker und eine gerissene Antriebsachse.

+++ 4000 Euro Belohnung für Hinweise zum Angriff auf einen Polizisten +++

Am 7. August wurde ein Polizeibeamter bei der Räumung der linken Szenekneipe "Syndikat" so schwer verletzt, dass ihm eine künstliche Augenlinse eingesetzt werden musste. Nun haben Staatsanwaltschaft und Polizei eine Belohnung zur Ergreifung des oder der Täter ausgesetzt:

  • Wer hat am 7. August 2020 die hier beschriebene Tat in der Kirchhofstraße beobachten können?
  • Wer kennt die tatverdächtige(n) Person(en) und kann Angaben zur Identität und zu dessen/deren Aufenthaltsort machen?
  • Wer besitzt Foto- oder Videoaufnahmen, die das Geschehen und/oder die tatverdächtige Person erkennen lassen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?

Hinweise zur Sache mit der Vorgangsnummer 200807-2200-360000 nimmt der Polizeiliche Staatsschutz unter der Telefonnummer (030) 4664-952311 und per E-Mail an LKA523@polizei.berlin.de entgegen.

+++ Bauschutt brannte in Charlottenburg +++

Am Montagabend ist es zu einem Feuerwehreinsatz in Charlottenburg gekommen. Es brannten 5 Kubikmeter Bauschutt, sagte der Lagedienst der Berliner Feuerwehr der Morgenpost. Der Kurfürstendamm war in Höhe Knesebeckstraße laut VIZ zeitweise gesperrt.

+++ Renitente Masken-Verweigerin aus Supermarkt gebracht +++

Polizisten haben in Hohen Neuendorf (Oberhavel) eine renitente Masken-Verweigerin aus einem Supermarkt gebracht. Die Frau habe sich am Samstagabend geweigert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und erklärt, sie verfüge über eine Befreiung, berichtete die Polizei am Montag. Als sie diese jedoch nicht vorzeigte, hätten Mitarbeiter sie vergeblich aufgefordert, das Geschäft zu verlassen. Als die Frau dann von Mitarbeitern aus dem laden gedrängt werden sollte, habe sie eine 18-Jährige verletzt. Erst herbeigerufene Polizisten konnten das Hausrecht durchsetzen. Bei der Aufnahme der Anzeige habe sich die Masken-Verweigerin als Mitglied einer Bewegung bezeichnet, berichtete die Polizei.

+++ Zöllner finden 80.000 Schmuggelzigaretten in Auto in Lichtenberg +++

Zöllner haben in Lichtenberg rund 80.000 Schmuggelzigaretten sichergestellt. Die Beamten beobachteten am Sonntagabend, wie die Zigaretten aus einem Auto in der Rudolf-Seiffert-Straße ausgeladen wurden, teilte das Hauptzollamt am Montag mit. Die Zöllner erkannten die Zigaretten demnach an der typischen Aufmachung der Pakete. Bei der Kontrolle entdeckten die Zöllner insgesamt zehn der Folienpakete. Zudem stellten sie fest, dass das deutsche Kennzeichen nicht zu dem Wagen gehörte. Gegen den 31-jährigen Fahrzeugführer, der keinen Führerschein besaß, wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die hinterzogenen Abgaben bezifferte der Zoll auf 15.000 Euro.

+++ Spaziergänger finden menschliche Knochen +++

Nach dem Fund mehrerer Knochen an einem Waldstück in Berlin-Buch hat die Polizei bei einer Suche mit Leichenspürhunden weitere kleinere Knochenfragmente gefunden. Die Stücke würden von der Gerichtsmedizin untersucht, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag. Die Hunde seien am Montag tagsüber an dem Fundort am Buchholzer Graben im Einsatz gewesen.

Spaziergänger hatten beim Gassigehen mit ihrem Hund die Knochen am Sonntagnachmittag entdeckt und die Polizei alarmiert. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um menschliche Knochen handelt, wurden sie von der Gerichtsmedizin sichergestellt, teilte die Polizei am Montag mit. Die Knochen würden nun analysiert, sagte ein Sprecher. Sollten es menschliche Knochen sein, würden DNS-Proben genommen und diese dann mit Vermisstenfällen abgeglichen. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Zwei Verletzte nach gewaltsamen Streit in Gesundbrunnen +++

In Gesundbrunnen sind am Sonntagabend zwei Männer bei einem gewaltsamen Streit verletzt worden, einer davon schwer. Wie die Polizei mitteilte, wurden ein 31-Jähriger und ein 43-Jähriger gegen 17.30 Uhr auf dem Hanne-Sobeck-Platz von bis zu 20 Männern angegriffen. Anschließend konnten die Angreifer entkommen. Der jüngere der beiden Angegriffenen konnte mit Kopfverletzungen nach einer ambulanten Behandlung in einer Klinik wieder entlassen werden. Der Ältere erlitt eine Stichverletzung im unteren Rückenbereich sowie diverse Prellungen und Schnittverletzungen. Er musste stationär im Krankenhaus verbleiben. Lebensgefahr bestand nicht.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun nicht nur zum genauen Tathergang, sondern auch, ob es einen Zusammenhang zu einem ähnlichen Fall vom Sonnabend gibt. Auslöser der Gewalteskalation ist offenbar eine Attacke auf einen Spätkauf an der Wildenbruchstraße in Neukölln.

+++ Schüsse vom Balkon - Mann festgenommen +++

Nach Schüssen vom Balkon ist es am Sonntagnachmittag in Gesundbrunnen zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie die Polizei mitteilte, meldete ein Zeuge um kurz nach 15 Uhr der Polizei, dass ein Mann in der Hussitenstraße mehrere Male mit einer Waffe in die Luft schoss. Einsatzkräfte sperrten daraufhin die nähere Umgebung ab, auch ein Spezialeinsatzkommando wurde angefordert. Noch bevor dieses zum Einsatz kam, erschien der mutmaßliche Schütze im Hausflur und wurde von weiteren Einsatzkräften festgenommen. Der 33-Jährige gab an, dass sich keine weiteren Personen in seiner Wohnung aufhalten würden, was sich bei einer Durchsuchung bestätigte. In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe nebst Munition und bei dem 33-Jährigen selbst mutmaßliches Cannabis. Alles wurde beschlagnahmt und der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz verantworten.

+++ Mitarbeiter eines Imbisses beleidigt und bedroht +++

Mitarbeiter eines Imbisses in Prenzlauer Berg haben am Sonntagabend die Polizei alarmiert. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 25-Jähriger an das Verkaufsfenster des Schnellrestaurants getreten und die Mitarbeiter im Alter von 17, 24 und 25 Jahren fremden- und religionsfeindlich beleidigt sowie bedroht haben. Einer Aufforderung sich zu entfernen, kam der Mann nicht nach, woraufhin einer der Mitarbeiter die Polizei alarmierte. Der 25-Jährige gab an, von den einem der Mitarbeiter geschlagen worden zu sein. Er wies auch eine leichte Verletzung im Gesicht auf, wollte denjenigen, der ihn verletzt haben soll, jedoch nicht benennen. Zudem zeigte er in Gegenwart der Polizisten den Hitlergruß. Eine Atemalkoholmessung beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von 1,4 Promille. Bevor die Polizisten den 25-Jährigen zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam brachten, wollten Rettungskräfte die Verletzung des Mannes versorgen. Dieser lehnte eine Behandlung jedoch ab. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Tatverdächtige seinen Weg fortsetzen.

+++ Bei Streit im Bus rassistisch beleidigt +++

Zwei Fahrgäste eines BVG-Busses haben sich in der Nacht zu Montag in Steglitz gestritten. Wie die Polizei mitteilte, stiegen die beiden Männer, 41 und 51 Jahre alt, gegen 23.30 Uhr an der Schloßstraße/Grunewaldstraße aus dem Bus aus und setzten einen Streit fort, den sie schon im Bus begonnen hatten. Im Verlauf der Fortsetzung beleidigte der 51-Jährige den 41-Jährigen rassistisch, worauf dieser die Polizei alarmierte. Die Einsatzkräfte stellten die Identitäten beider Männer fest und entließen sie anschließend wieder. Die Ermittlungen zu der Beleidigung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Unfallbilanz in Brandenburg: Eine Tote und 46 Verletzte am Wochenende +++

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 46 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Radfahrerin kam im Landkreis Oder-Spree ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 375 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 38 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 337 entstanden lediglich Sachschäden.

Die 64 Jahre alte Radfahrerin starb am Freitagvormittag in Brieskow-Finkenheerd nach einem Zusammenstoß mit einem Auto. Eine 81-jährige Autofahrerin kam in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der Gubener Straße ab und stieß mit der Radlerin zusammen. Diese erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die 81-Jährige kam verletzt ins Krankenhaus.

( BM/dpa )