Blaulicht-Blog

Unfall auf der A115: Kleintransporter auf die Seite gekippt

In unserem Blog finden Sie aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 27. Oktober.

Der Unfall ereignete sich in Höhe Autobahndreieck Funkturm.

Der Unfall ereignete sich in Höhe Autobahndreieck Funkturm.

Foto: Rainer Jensen / picture-alliance/ dpa

+++ Unfall auf der A115: Kleintransporter auf die Seite gekippt +++

Auf der Berliner Autobahn A115 (Avus) hat sich am frühen Dienstagabend ein Unfall ereignet. Ein Kleintransporter sei im Bereich der Überfahrt von A100 auf A115 in Höhe Autobahndreieck Funkturm Richtung stadtauswärts auf die Seite gekippt, wie die Feuerwehr bei Twitter meldete. Bislang gebe es einen Verletzten, eine Rüstgruppe der Feuerwehr sei im Einsatz, so die Feuerwehr weiter.

Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) meldete, dass mit einer Vollsperrung der Richtungsfahrbahn der A100 Richtung AD Neukölln gerechnet werden müsse. Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren.

Cannabis-Plantage auf Heuboden - Älteres Ehepaar unter Verdacht

Nach einem anonymen Hinweis hat die Brandenburger Polizei in einer Scheune in Märkisch-Linden (Ostprignitz-Ruppin) eine Cannabis-Plantage entdeckt. Bei einer Durchsuchung seien auf dem Heuboden mehr als 300 erntereife Pflanzen beschlagnahmt worden, berichtete die Polizei am Dienstag. Hinzu kamen zahlreiche Setzlinge und Mutterpflanzen. Das dort im Ortsteil Gottberg gemeldete Ehepaar - beide 75 Jahre alt - sei vorläufig festgenommen worden. Sie hätten eine Vernehmung abgelehnt und seien am Montag wieder auf freien Fuß gesetzt worden, berichtete die Polizei. Die Ermittlungen gegen das Ehepaar wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauerten an.

+++ Drei Schwerverletzte bei Unfall auf A10 +++

Am Montagabend sind zwei Männer und eine Frau bei einem Unfall in Buch schwer verletzt worden. Gegen 20.40 Uhr befuhr ein 46-Jähriger mit seinem Toyota die A10 in Richtung Dreieck Pankow. Während der Fahrt verlor er aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Auto und stieß in Folge dessen zunächst gegen die rechte und anschließend die linke Leitplanke, bevor er letztlich auf dem linken Fahrsteifen zum Stehen kam. Dort ereignete sich eine Kollision mit einem 68-jährigen Autofahrer, der mit seinem BMW in dieselbe Richtung unterwegs war.

Durch die Wucht des Aufpralls löste sich vom Toyota ein Vorderrad, welches wiederum gegen einen Tanklastzug schleuderte und diesen beschädigte. In Folge des Zusammenstoßes wurden die beiden Fahrzeugführer sowie eine 60 Jahre alte Frau, die sich als Beifahrerin in dem BMW befand, in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Rettungskräfte befreiten die drei Insassen und brachten sie im Anschluss, im Falle des 68-Jährigen sogar mit einem Rettungshubschrauber, mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Tanklastzugs blieb unverletzt. Für die Unfallaufnahme war die A10 ab 21 Uhr zwischen dem Dreieck Barnim und dem Autobahndreieck Pankow in Fahrtrichtung Hamburg rund viereinhalb Stunden voll gesperrt.

+++ Polizei kontrolliert 31 Spielstätten +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Montag mehrere Spielstätten in Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Steuerfahndung, des Finanzamtes Wedding, der Ordnungsämter Marzahn-Hellersdorf, Pankow, Reinickendorf, Spandau sowie Tempelhof-Schöneberg und der Glücksspielaufsicht kontrollierten die Dienstkräfte insgesamt 31 Objekte, darunter vier Spielhallen, drei Wettbüros, 22 Gaststätten, ein Vereinsheim und eine Kfz-Werkstatt, wie die Polizei mitteilte. Die Überprüfungen verliefen lediglich bei neun Betrieben ohne Beanstandungen. Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt sieben Strafverfahren, beispielsweise wegen falsch deklarierter Lebensmittel, sowie 48 Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Jugend- und das Nichtraucherschutzgesetz, gegen die Spielverordnung und die Gewerbeordnung sowie wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz ein. In zwei Fällen wurde durch Mitarbeiter des Bezirksamts Bargeld aus Geldspielautomaten sichergestellt, da diese nicht den spielrechtlichen Bestimmungen entsprachen. In einem Fall soll eine Frau ein unechtes Attest zur Befreiung von der Mund-Nasen-Schutz Tragepflicht vorgezeigt haben, sodass ein Strafverfahren wegen mittelbarer Falschbeurkundung eingeleitet werden musste. Die Maßnahmen begannen gegen 10 Uhr und waren gegen 17.30 Uhr beendet.

+++ Auto prallt gegen Leitplanke und überschlägt sich - Zwei Verletzte +++

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 13 bei Freiwalde sind am Dienstag zwei Menschen verletzt worden. Nach einem Überholmanöver eines noch unbekannten Fahrers stieß der Wagen eines 64-Jährigen nach Polizeiangaben mit einem anderen Auto zusammen, krachte gegen die Leitplanke und überschlug sich. Der Autofahrer und sein 80-jähriger Beifahrer erlitten dabei Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Auffahrt Freiwalde in Fahrtrichtung Dresden und der rechte Fahrstreifen wurden für Bergungsarbeiten gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

+++ Auto kracht gegen Baum - Keine Spur von Unfallopfern +++

Nach einem schweren Unfall zwischen Darritz und Wahlendorf in Ostprignitz-Ruppin sucht die Polizei nach den beiden Autoinsassen. Nach Zeugenhinweisen hatten Polizisten am Montagabend ein Fahrzeug gefunden, das laut ersten Erkenntnissen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gekracht war. Menschen waren jedoch nicht am Unfallort, wie Sprecherin Ariane Feierbach am Dienstag bestätigte. Polizeibeamte suchten nach den Insassen - bislang aber ohne Erfolg. Zunächst hatte die „Bild“ darüber berichtet.

Die Polizei geht davon aus, dass die Unfallopfer möglicherweise verletzt sein könnten. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, der Sachschaden auf etwa 5000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen.

+++ Mila Simic tot in Wohnung gefunden - Polizei sucht Zeugen +++

Eine Frau ist am 16. Oktober 2020 gegen 1 Uhr in einer Wohnung an der Wollankstraße 28 in Berlin-Gesundbrunnen tot aufgefunden worden. Wie die Polizei nun mitteilte, handelt es sich um die 31-jährige Mila Simic. Der Freund der 31-Jährigen gestand, sie getötet zu haben. Der 35 Jahre alte Verdächtige stellte sich nach der Tat und wurde festgenommen. Er befindet sich inzwischen wegen des dringenden Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft. Als Tatzeit kommen die Abendstunden des 15. Oktober 2020 in Betracht, so die Polizei. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Die Mordkommission fragt:

  • Wer kannte Mila Simic und kann Angaben zu ihrem Umfeld machen?
  • Wer hat in den Tagen vor der Tat Kontakt zu Mila Simic gehabt?
  • Wer hat verdächtige Wahrnehmungen im Tatortbereich gemacht?
  • Wer kann sonst Angaben zur Tat oder dem Tatverdächtigen machen?

Hinweise nimmt die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911666 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Feuer im Keller gelegt - Polizei sucht diesen Mann +++

Die Polizei fahndet mit einem Video und Fotos aus einer Überwachungskamera nach einem mutmaßlichen Brandstifter. Der Mann steht unter Verdacht, sich am 22. Februar 2020 gegen 16.15 Uhr unberechtigt Zutritt zum Wohnhaus an der Hermannstraße 72 in Neukölln verschafft zu haben. Im Keller habe er einen Brand gelegt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung über das Treppenhaus bis in die oberen Geschosse und Wohnungen mussten 32 Bewohner durch die Feuerwehr gerettet werden. 25 Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsorten machen?
  • Wer hat am Tag des Brandes verdächtige Beobachtungen im Bereich des Wohnhauses Hermannstr. 72 in 12049 Berlin-Neukölln gemacht?
  • Wer kann weitere sachdienlichen Angaben machen, die mit dem Tatgeschehen in Verbindung stehen könnten?

Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an das 1. Brandkommissiariat des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-912115, per E-Mail lka121@polizei.berlin.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

+++ Mehrere Autos auf Polizeigelände in Biesdorf in Flammen +++

Auf einem Gelände der Polizei für sichergestellte Fahrzeuge in Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf) haben in der Nacht zum Dienstag insgesamt elf Autos gebrannt. Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge handelte es sich nicht um Streifenwagen. Ob die Fahrzeuge auf dem Gelände in der Cecilienstraße abgeschleppt worden waren, ist bisher unklar. Nach Informationen der Berliner Morgenpost durchtrennten die Einbrecher Ketten, kletterten über den Zaun und zündeten einen sichergestellten BMW M3 an. Die Flammen griffen auf zehn weitere Fahrzeuge über. Das Gelände wird eigentlich 24 Stunden und sieben Tage die Woche mit zwei Leuten eines externen Wachschutzes gesichert. Ein Wachschützer hatte das Feuer gegen 0.15 Uhr gemeldet. Bei den stark beschädigten Autos handelt es sich um einen Mazda, zwei Mercedes, drei Opel sowie jeweils einen BMW, einen Hyundai, einen Honda, einen Audi sowie einen Suzuki.

„Wir wiederholen es gebetsmühlenartig, aber die Sicherheit unserer Polizeiliegenschaften ist nach wie vor eine Katastrophe und ein enormes Sicherheitsrisiko. Mal abgesehen davon, dass man es sich sparen kann, Sachen sicherzustellen, wenn man nicht auf diese aufpassen kann, müssen wir froh sein, dass bei diversen Einbrüchen, Sachbeschädigungen und Diebstählen keiner verletzt wurde", erklärte Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, zu dem Vorfall.

+++ Autos stoßen zusammen - zwei Verletzte +++

Am Montagnachmittag ereignete sich in Buckow ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 39-Jähriger mit einem VW Golf gegen 17 Uhr den Künheimer Weg in Richtung Baldersheimer Weg. An der dortigen Kreuzung kam es dann zum Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden 31-Jährigen, der am Steuer eines VW Polo saß.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen des Älteren auf den Gehweg geschleudert, wo er gegen einen Poller stieß und anschließend auf dem Dach zum Liegen kam. Er erlitt Verletzungen am Rumpf sowie an einem Arm und kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Der Jüngere kam mit Verletzungen am Kopf in eine Klinik, wo eine ambulante Behandlung erfolgte. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 übernommen.

+++ Steglitz: Festnahme nach schwerer Brandstiftung +++

Nach einer schweren Brandstiftung in Steglitz in der Nacht zu Dienstag hat die Polizei einen Mann festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein Anwohner der Borstellstraße gegen Mitternacht Feuer auf dem Balkon eines Nachbarn und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer mussten die Wohnungstür gewaltsam öffnen, da der Mieter nicht öffnete. Anschließend trafen sie den 33-Jährigen in der Wohnung an und wollten den noch ansprechbaren Mann aus der Wohnung führen. Erst nach mehrfacher Aufforderung gelang es, den Mann in Sicherheit zu bringen. Anschließend wurden die Flammen, es brannten auf dem Balkon mehrere technische Geräte, durch die Feuerwehr gelöscht. Der 33-Jährige wurde als Tatverdächtiger festgenommen, kam jedoch zunächst unter Polizeibegleitung wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Nach einer ambulanten Behandlung wurde er einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt, welches die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat. 50 Einsatzkräfte waren vor Ort.