Blaulicht-Blog

Fahnder stellen in Zehlendorf 90 Kilogramm Cannabis sicher

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 23. Oktober.

Mann mit einem Joint (Symbolbild)

Mann mit einem Joint (Symbolbild)

Foto: Daniel Karmann / dpa

+++ 90 Kilogramm Cannabis sichergestellt - Festnahmen +++

In Zehlendorf haben am Abend des 20. Oktober Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes nach vorangegangenen, umfangreichen Ermittlungen eines Fachkommissariats der Direktion 2 zwei Männer wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels festgenommen, wie die Berliner Polizei am Freitag mitteilte. Die beiden 29- und 28- jährigen Tatverdächtigen befanden sich zum Zeitpunkt der Festnahmen an einem Pkw, der in der Edwin-C-Ditz-Straße geparkt war. Da aus dem Pkw ein starker Cannabisgeruch drang, wurde dieser durchsucht. In dem Wagen fanden Polizeikräfte rund 90 Kilogramm Cannabis und stellten diese sicher.

Im Anschluss an die Festnahmen durchsuchten Polizeikräfte aufgrund eines richterlich angeordneten Durchsuchungsbeschlusses die beiden Wohnanschriften der Tatverdächtigen in Neukölln und Zehlendorf. Bei der Wohnungsdurchsuchung des 29-jährigen Tatverdächtigen am Richardplatz wurde Bargeld im fünfstelligen Bereich aufgefunden und beschlagnahmt. Dort wurde der 33-jährige Mitbewohner angetroffen, welcher ebenfalls als Tatverdächtiger identifiziert wurde. Die Durchsuchung bei diesem führte zum Auffinden von zwei scharfen Schusswaffen, welche beschlagnahmt wurden. Die beiden festgenommenen mutmaßlichen Drogenhändler wurden einem Haftrichter vorgeführt und erhielten Haftbefehle.

+++ Vermisster 39-Jähriger tot gefunden +++

Ein seit mehreren Wochen vermisster Berliner ist tot. Ein Passant habe die Leiche des 39-Jährigen am Donnerstag in Charlottenburg gefunden und die Polizei alarmiert, teilte die Behörde am Freitag mit. Der Tote lag demnach in einem Gebüsch am Salzufer, Ecke Englische Straße. Anhaltspunkte für eine Fremdschuld lägen nicht vor, so die Polizei.

Der Mann war seit dem Morgen des 23. September vermisst worden. Auch mit Fotos hatte die Polizei nach ihm gesucht und die Bevölkerung um Hilfe gebeten.

Passanten hatten laut Polizei den Mann an dem Tag gegen 7.40 Uhr in der Nähe von Hauptbahnhof und Kanzleramt gesehen. Demnach hatte er ein Messer in der Hand und eine blutende, verbundene Wunde am linken Arm. Wenig später soll er noch mit Angehörigen telefoniert haben. Seitdem fehlte jede Spur von dem Mann.

+++ Mann stößt Frau - 54-Jährige fällt ins Gleisbett +++

Die Bundespolizei fahndet mit Bildern nach einem Mann, der am 17.08.2020 eine Frau am S-Bahnhof Innsbrucker Platz gegen 22.10 Uhr brutal angegriffen haben soll. Der Mann soll zuvor mit der 54-Jährigen verbal aneinander geraten sein. Dann soll der Täter die Frau von hinten gestoßen haben. Die Frau habe das Gleichgewicht verloren und fiel ins Gleisbett der S-Bahn. Sie erlitt eine 18 Zentimeter lange Platzwunde und Ablösungen der Kopfhaut und schwerste Prellungen. Zeugen zogen die Frau zurück auf den Bahnsteig, bevor die S-Bahn einfuhr. Der Täter flüchtete über einen der Ausgänge und konnte bislang nicht namhaft gemacht werden. Der Täter trug einen weißen, auffälligen Kapuzenpullover mit Tribal-Muster.

Die Bundespolizei fragt:

  • Wer kennt die Person auf dem Lichtbild ?
  • Wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben?
  • Wer kann gegebenenfalls Angaben zur Tat machen?

Hinweise werden unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder durch jede andere Bundespolizeidienststelle entgegengenommen.

+++ Fußgänger bei Unfall mit Elektroroller schwer verletzt - Zeugen gesucht +++

Am Donnerstagabend erlitt ein Fußgänger in Gesundbrunnen bei einem Unfall mit einem Elektroroller schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge hielt sich der 16-Jährige mit mehreren weiteren Personen an der Brunnenstraße in einer Zufahrtsstraße zu einer Kaufland-Filiale auf. Gegen 19.15 Uhr soll der Jugendliche in Höhe der Einfahrt zum Parkhaus der Filiale auf die Fahrbahn der Zufahrtstraße gerannt sein, wobei es zu einem Zusammenstoß mit einem Elektroroller kam, der mit zwei bislang unbekannten Personen besetzt war.

Durch die Kollision sollen alle Beteiligten zu Boden gestürzt sein. Dabei verletzte sich der 16-Jährige so schwer am Kopf, dass Rettungskräfte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Das beteiligte Duo flüchtete zu Fuß unerkannt vom Unfallort.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer (030) 4664-172301 (Montag bis Freitag, zu den Bürodienstzeiten) oder per E-Mail an Dir1K23@polizei.berlin.de zu melden.

+++ Auflieger rutscht ab - Sattelzug blockiert Lindauer Allee +++

Gegen 22 Uhr riss am Donnerstagabend der Auflieger eines Sattelzuges ab und rutschte vom Sattel herunter. Der Auflieger blockierte mehrere Stunden lang die Lindauer Allee Richtung stadtauswärts. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Die Einsatzkräfte waren mit einem Kran vor Ort. Der Auflieger wurde auf seine Stützen gestellt und von einem anderen Lkw abgeholt.

+++ Mutmaßlicher Drogenhändler verletzt Polizisten +++

Bei einer Widerstandhandlung vergangene Nacht in Neukölln erlitt ein Polizist schwere Verletzungen. Gegen 1 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei zu einem unzulässigen Lärm und dem Verdacht des illegalen Handels mit Drogen auf einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Elbestraße. Auf dem Hof trafen die eingesetzten Polizisten auf drei Männer, die sich lautstark unterhielten und von denen ein starker Cannabisgeruch ausging. Vor einer wegen des Verdachts des Drogenhandels bevorstehenden Überprüfung rannte einer der drei Männer, ein 23-Jähriger, plötzlich los und versuchte zu flüchten. Der Polizeiobermeister konnte diesen noch mit einem Arm ergreifen und hielt ihn fest. Aus diesem Griff riss sich der 23-Jährige jedoch los, verletzte dabei den Polizisten schwer und flüchtete. Dessen Kollege konnte den Flüchtenden jedoch schon nach einigen Metern einholen, zu Boden bringen und festnehmen, da dieser auf dem Gehweg der Elbestraße stolperte. Auf dem Boden setzte sich der Tatverdächtige weiterhin zur Wehr, sodass eine Fesselung nur unter großer Anstrengung mit körperlicher Gewalt möglich war. Dabei verletzte sich der Polizeikommissar leicht. Bei einer anschließenden Durchsuchung des 23-jährigen Tatverdächtigen fand der Polizist in dessen Bekleidung Drogen. Unmittelbar neben dem Mann lag ein Beutel mit weiteren Drogen, der dem 23-Jährigen zugeordnet werden konnte.

Die zwischenzeitlich ebenfalls geflüchteten beiden anderen Männer, im Alter von 22 und ein 24 Jahren, konnten durch weitere Einsatzkräfte festgenommen werden. Alle Drei wurden nach Feststellung ihrer Identität am Ort entlassen. Während der leichtverletzte Polizeikommissar seinen Dienst fortsetzen konnte, brachten nachgeforderte Rettungskräfte den an einer Schulter schwerverletzten Polizeiobermeister zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis führt ein Fachkommissariat.

+++ Audifahrer ohne Licht unterwegs, Flucht vor Polizei +++

Eine Flucht vor der Polizei endete am Freitagmorgen mit einem Verkehrsunfall in Rummelsburg. Eine Funkstreife bemerkte gegen 3.20 Uhr in der Wilhelminenhofstraße einen Audi, der ohne Licht unterwegs war. Die Aufforderung zum Anhalten wurde ignoriert. Stattdessen fuhr der Wagen davon. Während der Fahrt durch die Edisonstraße, Treskowallee und Straße am Tierpark wurden neben den Geschwindigkeitsregeln auch rote Ampeln missachtet. Die Flucht setzte sich über die Alfred-Kowalke-, die Rummelsburger und die Sewanstraße fort.

Im Hönower Weg rammte der Audi einen Einsatzwagen und entkam dann unerkannt. Durch den Hinweis einer Anwohnerin in der Mellenseestraße wurde das Fluchtfahrzeug dort ohne Insassen festgestellt. Die entfernten Kennzeichen lagen unweit in einem Gebüsch und sind mutmaßlich gefälscht. Der Wagen und die Kennzeichen wurden sichergestellt sowie Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und des Verkehrsunfalls eingeleitet. Verletzt wurde bei dem Ereignis glücklicherweise niemand.

+++ Brand in Zehngeschosser in Staaken +++

Im Eingangsbereich eines zehngeschossigen Wohnhauses in Staaken hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Ein Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Den Angaben zufolge hatte in dem Haus an der Heerstraße abgelagertes Gerümpel Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat gelöscht. Die Ursache des Brandes war zunächst unbekannt.

+++ Versuchter Einbruch in Wettbüro endet mit Festnahme +++

Polizisten nahmen am Freitagmorgen drei mutmaßliche Einbrecher in Tempelhof fest. Ein Anwohner beobachtete gegen 3.20 Uhr zwei Personen, die sich an der Eingangstür eines Wettbüros im Tempelhofer Weg zu schaffen machten sowie einen weißen Audi, der am Straßenrand wartete. Noch im Ladeninneren wurden zwei Männer im Alter von 18 und 22 Jahren festgenommen. Das Auto konnte an der Kreuzung Gottlieb-Dunkel- Ecke Gradestraße angehalten und der 20-jährige Fahrer festgenommen werden. Das Trio wurde der Kriminalpolizei überstellt, die die Ermittlungen wegen Geschäftseinbruchs übernommen hat.

+++ Feuerwehr löscht brennendes Auto im Britzer Tunnel +++

Die Feuerwehr hat am Donnerstagabend auf der A100 im Britzer Autobahntunnel ein brennendes Auto gelöscht. "Es brannte ein PKW in voller Ausdehnung mit starker Rauchentwicklung", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Der Fahrer sei unverletzt, hieß es weiter. Die Tunnelröhren waren wegen der leistungsstarken Entlüftung schnell wieder rauchfrei. Der Tunnel wurde während des Feuerwehreinsatzes in beiden Richtungen gesperrt. Ringsherum um die Zufahrt Buschkrugallee und Britzer Damm kam es am Abend zu Staus.

Bis zur planmäßigen Sperrung ab 21 Uhr wurde der Britzer Tunnel auch nicht mehr geöffnet. Von 21 bis 5 Uhr war die A100 wegen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in beiden Richtungen zwischen AS Buschkrugallee und AS Gradestraße gesperrt.

+++ Einfamilienhaus in Saalow abgebrannt +++

Aus noch unbekannter Ursache ist ein leerstehendes Einfamilienhaus im zur Gemeinde am Am Mellensee gehörenden Saalow (Teltow-Fläming) komplett abgebrannt. Menschen seien nicht verletzt worden, teilte die Polizei in Potsdam mit. Anwohner hatten am frühen Freitagmorgen die Feuerwehr gerufen. Als diese eintraf, stand der Dachstuhl schon in Flammen. Die Löscharbeiten zogen sich fast vier Stunden hin.