Blaulicht-Blog

Streit um Parklücke führt zu Schlägerei

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 21. Oktober.

In Frohnau ist in eine Sparkassen-Filiale am Ludolfinger Platz eingebrochen worden.

In Frohnau ist in eine Sparkassen-Filiale am Ludolfinger Platz eingebrochen worden.

Foto: Morris Pudwell

+++ Unbekannte dringen in Schließfachraum von Bank ein +++

In Frohnau (Reinickendorf) sind am Mittwochvormittag mehrere Täter in den Schließfachraum einer Bank eingedrungen. Sie seien unerkannt wieder entkommen, sagte ein Polizeisprecher. Ob und wie viele Schließfächer aufgebrochen wurden, werde derzeit ermittelt. Die Bank befindet sich am Ludolfingerplatz. Lesen Sie hier mehr dazu.

+++ Streit um Parklücke mündet in Schlägerei +++

Ein Streit um eine Parklücke in Wilmersdorf eskalierte am Dienstagnachmittag und mündete in mehreren Ermittlungsverfahren. Eine 31-Jährige hielt gegen 13 Uhr für ihre Freundin in der Eislebener Straße eine Parklücke frei, als ein 57-Jähriger mit seinem Wagen in selbige fuhr, so dass die Frau beiseite springen musste. Als der Mann ausstieg, stellte sie ihn zur Rede und wurde von ihm ausländerfeindlich beleidigt. Nachdem die 31-Jährige ankündigte, dass sie die Polizei alarmieren würde, stieg der Mann wieder in sein Auto und fuhr davon. Zwischenzeitlich erschien die 34 Jahre alte Freundin mit ihrem Fahrzeug und folgte dem Mann, wobei es noch in derselben Straße zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden kam.

Nunmehr kam auch der 32-jährige Ehemann der 31-Jährigen hinzu, der mit dem 57-Jährigen in Streit geriet und ihn geschlagen haben soll, weil dieser ihn zuvor ausländerfeindlich beleidigt haben soll.

Die dann eintreffenden Polizeieinsatzkräfte schlichteten die Situation, nahmen die Personalien aller Beteiligten sowie den Verkehrsunfall auf. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Außenspiegel von Auto reißt Seniorin um - Kopfverletzungen +++

Am Dienstagabend hat eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in Fennpfuhl (Lichtenberg) schwere Verletzungen erlitten. Die 79-Jährige stand gegen 18.20 Uhr auf der Fahrbahn der Storkower Straße, als sie vom Außenspiegel eines 30 Jahre alten Autofahrers erfasst wurde. Die Frau wurde zu Bodenn geschleudert und zog sich eine Kopfverletzung zu. Sie wurde in eine Klinik gebracht. Mit den Ermittlungen wurde ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeibetraut.

+++ Polizeieinsatz wegen Coronahilfen-Betrug in Kreuzberg +++

Seit dem Morgen findet in Kreuzberg ein Einsatz des Landeskriminalamtes (LKA) statt. Unterstützt werden die Beamten von einer Einsatzhundertschaft der Polizei. Sie setzen mehrere Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug im Zusammenhang mit Corona-Hilfen durch. Lesen Sie HIER mehr!

+++ Polizei nimmt Dealer und Drogenkäufer fest +++

Am Dienstagnachmittag haben Einsatzkräfte einen mutmaßlichen Drogenhändler und einen Rauschgiftkäufer in Kreuzberg festgenommen. Nach vorangegangenen Beobachtungen hatte das Fahndungsteam gegen 14 Uhr einen 18- Jährigen, der aus einer in Verdacht geratenen Wohnung in der Neuenburger Straße kam, kontrolliert. Bei seiner Durchsuchung fanden die Kräfte vier szenetypische Verpackungen mit mutmaßlichem Cannabis. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde ein 23-Jähriger, als mutmaßlicher Rauschgifthändler festgenommen. Die Gesetzeshüter fanden rund 100 Gramm einer Substanz, bei der der Verdacht besteht, dass es sich um Cannabis handeln könnte. Weiterhin wurden mehrere Flaschen des unter das Betäubungsmittelgesetz fallenden Schmerzmittels Tilidin, mit insgesamt etwas mehr als einem Liter Inhalt, aufgefunden. Beides und ein mutmaßlicher Verkaufserlös im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich wurden beschlagnahmt. Beide Festgenommenen wurden nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt.

+++ Miettoilette in Flammen +++

In Friedrichshain brannte in der vergangenen Nacht eine Miettoilette. Ein Passant bemerkte die Flammen gegen 23 Uhr auf einer Baustelle in der Scharnweberstraße und versuchte zunächst, diese mit einem Feuerlöscher zu ersticken. Das Vorhaben misslang und der Brand entfachte erneut, so dass alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr tätig wurden. Verletzt wurde niemand. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

++++ Radfahrer nach Unfall mit Auto kurzzeitig bewusstlos +++

Nach einem Verkehrsunfall am Dienstag in Mitte verlor ein Radfahrer kurzzeitig das Bewusstsein. Er kam anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war der 33-Jährige gegen 8.30 Uhr im Engeldamm in Richtung Heinrich-Heine-Straße unterwegs, als er an der Kreuzung Leuschnerdamm von einem Auto erfasst wurde, das in Richtung Köpenicker Straße fuhr. Die 47-jährige Autofahrerin stand unter dem Eindruck des Geschehens.

+++ Küche brennt in Mariendorfer Wohnung +++

In der Nacht zu Mittwoch hat es gegen 2.20 Uhr am Monschauer Weg in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) in einer Wohnung gebrannt. Es sollen Einrichtungsgegenstände in der Küche im dritten Stock des Wohnhauses Feuer gefangen haben haben. Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch unter Kontrolle. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Anwohner gelangten ohne Hilfe der Feuerwehr ins Freie. Das Haus wurde belüftet. Die Anwohner konnten wenig später wieder zurück in ihre Wohnungen.

+++ Mehrere Festnahmen nach Einbruch in Einfamilienhaus +++

Polizisten nahmen in der Nacht mehrere Männer in Mahlsdorf fest. Gegen 22.20 Uhr hörte ein Zeuge ihm verdächtige Geräusche an einem Haus an der Summter Straße, erblickte daraufhin zwei Männer und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten derweil vom Grundstück, wobei sie vom Zeugen verfolgt wurden. Polizeikräfte nahmen die beiden Männer im Alter von 23 und 36 Jahren noch in der Nähe fest und fanden Einbruchswerkzeug. Nahe beim Festnahmeort entfernte sich unterdessen ein BMW mit weiteren Männern. Das Auto fiel jedoch weiteren Polizisten an der Kreuzung Wolfsberger Straße/Grunowstraße wegen erhöhter Geschwindigkeit auf und sollte von diesen angehalten und überprüft werden. Die Anhaltesignale missachtete der Fahrzeugführer und flüchtete weiter. An der Kreuzung Wolfsberger Straße/Pilsener Straße bog der Fahrer nach links in die Pilsener ab, verlor die Kontrolle über den Wagen, geriet nach rechts auf einen Grünstreifen und blieb dort zunächst stehen.

Die Einsatzkräfte waren gerade dabei den BMW mit dem Einsatzwagen zu blockieren, als dessen Fahrer das Auto plötzlich wieder in Bewegung setzte, vom Grünstreifen zurück auf die Fahrbahn fuhr, dort den Funkstreifenwagen rammte und den Versuch unternahm, diesen wegzuschieben. Schließlich blieben beide Fahrzeuge stehen und die Polizeibeamten nahmen den 27-jährigen Fahrer und dessen 30-jährgen Beifahrer fest. Verletzt wurde niemand. Mit einer staatsanwaltlichen Anordnung durchsuchten die Einsatzkräfte anschließend das Fahrzeug und stellten Beweismittel sicher. Weitere Einsatzkräfte brachten das mutmaßliche Einbruchsquartett in ein Polizeigewahrsam.

+++ Brandstifter zünden Auto von Neuruppiner Bürgermeister an +++

Unbekannte haben am Dienstagabend das Auto des Neuruppiner (Ostprignitz-Ruppin) Bürgermeisters Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) in Brand gesteckt. Das bestätigte die Stadtverwaltung am Mittwoch. Wie die Polizeidirektion Nord mitteilte, hatten Zeugen den Brand auf einem Privatparkplatz in einem Wohngebiet am Seeufer bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und verhindern, dass das Fahrzeug komplett in Flammen aufging. Die Täter hätten ein Stück Kohlenanzünder auf einem Reifen gelegt und angezündet, berichtet die "Märkischen Allgemeinen Zeitung". Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Von einem politischen Motiv gehe man zunächst nicht aus, sagte eine Sprecherin.

+++ Mann brüllt in Imbiss Nazi-Parolen - Festnahme +++

Polizisten nahmen am späten Dienstagabend einen Mann in Prenzlauer Berg fest. Gegen 22.30 Uhr alarmierte der Geschäftsführer eines Schnellrestaurantes an der Landsberger Allee die Polizei und teilte mit, dass sich in der Filiale ein Mann befinde, der den Gastraum nicht verlassen wolle. Der Widerspenstige soll zudem wiederholt seinen rechten Arm gehoben und nationalsozialistische Parolen gerufen haben, welches auch mehrere anwesende Gäste gesehen und gehört haben sollen. Die Einsatzkräfte nahmen den 43-Jährigen fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholmessung beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von ungefähr 1,5 Promille. Darüber hinaus lag gegen den Mann ein gültiger Haftbefehl vor, auf Grundlage dessen er der Justiz überstellt wurde. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Unfall auf A12: Stundenlange Teilsperrung aufgehoben +++

Die Teilsperrung der Autobahn A12 zwischen den Anschlussstellen Storkow und Fürstenwalde ist zehn Stunden nach einem schweren Lkw-Unfall aufgehoben worden. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten auf der Strecke Richtung Polen hatten bis in die frühen Morgenstunden am Mittwoch gedauert, wie ein Sprecher des Polizeilagedienstes sagte. Zunächst war die Polizei nach dem Unfall am Dienstagnachmittag von einer Sperrung bis zum späten Abend ausgegangen.

Ursache für den Auffahrunfall mit zwei Leichtverletzten war nach Polizeiangaben vermutlich Unaufmerksamkeit eines Lkw-Fahrers. Einsatzkräfte mussten zwei völlig ineinander verkeilt Lastwagenwracks mit Spezialgerät zum Abtransport auseinandersägen. Auch Pakete lagen auf der Fahrbahn verteilt.

Benzin in Garage verpufft - Mann verletzt

Bei einer Verpuffung in einer Garage in Alt Madlitz bei Briesen (Oder-Spree) ist ein Mann verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war am Mittwoch durch eine Benzinverpuffung in der Garage des 67-Jährigen ein Brand ausgebrochen. Der Mann wollte das Feuer noch selbst löschen - ohne Erfolg. Er wurde mit leichten Verletzungen von einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte. Die Feuerwehr, die mit mehreren Einsatzwagen vor Ort war, konnte den Brand inzwischen löschen. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden, auch angrenzende Gebäude wurden demnach nicht beschädigt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung und zur Unglücksursache aufgenommen.