Fahrerflucht

Radfahrer stirbt bei schwerem Unfall mit Geländewagen

Fahrerflucht: Nach dem Unfall bei Oranienburg fand die Polizei den SUV mehrere Kilometer weit entfernt mit plattem Reifen.

Der beschädigte Geländewagen fuhr offenbar nach der Kollision mit dem Radfahrer weiter.

Der beschädigte Geländewagen fuhr offenbar nach der Kollision mit dem Radfahrer weiter.

Foto: Thomas Peise / BM

Oranienburg. Bei einer Kollision am Sonnabendabend mit einem Geländewagen auf einer Landstraße nahe Oranienburg ist ein 55 Jahre alter Radfahrer ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Unfallwagen sei aber nicht an der Unfallstelle angetroffen worden, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Sonntag. Beamte hätten das Auto nach dem Zusammenstoß am Sonnabend in Schmachtenhagen gefunden. Das ist etwa sechs Kilometer vom Unfallort entfernt.

Fotos aus der Nacht zeigen das Auto mit einem platten Reifen, einem beschädigten Kotflügel und einer ebenfalls stark beschädigten Windschutzscheibe. Der Radfahrer erlag den Angaben zufolge noch an der Unfallstelle im brandenburgischen Landkreis Oberhavel seinen schweren Verletzungen. Ein Notarzt habe nichts mehr für den 55-Jährigen tun können.

Der 66 Jahre alter Halter des mutmaßlichen Unfallwagens konnte unweit des Unfallortes auf der Landstraße zwischen den Orten Wensickendorf und Zehlendorf festgestellt werden, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Oberhavel am Sonntag. Der genaue Hergang und die Ursache des Unfalls auf der Landstraße sei weiter unklar, sagte der Sprecher. Handelt es sich bei dem Wagen um das Unfallauto, muss der Fahrer den Aufprall mitbekommen haben, hieß es. Die Ermittlungen liefen.

Zu einem weiteren schweren Autounfall ist es auf der Nassenheider Chaussee in Neuholland (Landkreis Oberhavel) gekommen. Dort sind vier Menschen verletzt worden. Der Fahrer des Wagens sei bei Liebenwalde von einer Landstraße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Sonntag.

Der Beifahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Ein weiterer Mitfahrer erlitt auch schwere Verletzungen. Lebensgefahr bestehe aber nicht, hieß es. Der Fahrer und ein weiterer Insasse des Wagens wurden bei dem Unfall am Sonnabendabend leicht verletzt. Weitere Details blieben zunächst offen. Die Unfallursache war ebenfalls unklar.