Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Toter bei Wohnungsbrand in Friedrichshain

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In Friedrichshain hat es in einem Wohnhaus gebrannt. Ein Mann starb.

In Friedrichshain hat es in einem Wohnhaus gebrannt. Ein Mann starb.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 13. Oktober.

+++ Toter bei Wohnungsbrand in Friedrichshain +++

Bei einem Wohnungsbrand in Friedrichshain ist ein Bewohner gestorben. Wie die Feuerwehr in der Nacht zu Montag mitteilte, hatten die Einsatzkräfte den Mann leblos in seiner brennenden Wohnung gefunden. Die Reanimation blieb erfolglos, der 57-Jährige starb noch vor Ort. 16 weitere Bewohner wurden aus dem Haus an der Niederbarnimstraße gerettet. Einige erlitten leichte Verletzungen.

Aus noch unbekannter Ursache war gegen 23.30 Uhr in einem Zimmer in der ersten Etage des fünfstöckigen Wohnhauses in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Ein Anwohner hatte die Flammen bemerkt und die Feuerwehr gerufen, die mit knapp 100 Einsatzkräften vor Ort war. Diese hatten den Brand rasch unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindern. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes (LKA) muss nun die Brandursache ermitteln. Die Niederbarnimstraße war zwischen Frankfurter Allee und Boxhagener Straße bis 1.40 Uhr voll gesperrt.

+++ Motorradfahrer unter Auto eingeklemmt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg wurde in der vergangenen Nacht ein Motorradfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 57 Jahre alte Fahrer mit seinem Auto gegen 23 Uhr den Segitzdamm in Richtung Ritterstraße. Auf der Kreuzung Reichenberger Straße/Ritterstraße/Segitzdamm stieß der Pkw-Fahrer mit dem 31-jährigen Motorradfahrer zusammen, der vom Kottbusser Tor kommend auf der Reichenberger Straße in Richtung Ritterstraße fuhr.

Der Biker stürzte, geriet unter den PKW und wurde eingeklemmt. Mit Hilfe von Passanten gelang es der Besatzung eines Streifenwagens des Polizeiabschnitts 53 den Pkw anzuheben und den verletzten Zweiradfahrer zu bergen. Der 31-Jährige erlitt Verletzungen am Rumpf und am Arm und wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 57-Jährige blieb unverletzt.

+++ Jogger von Sattelzug erfasst und schwer verletzt +++

Am Montagvormittag hat sich in Rudow ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 44 Jahre alter Jogger überquerte gegen 11 Uhr hinter einem haltenden Bus die Johannisthaler Chaussee in Höhe Stelzenweg und wurde dabei von einem Sattelzug erfasst. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungswagen auf die Intensivstation eines Krankenhauses. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Nächtliche Auseinandersetzung an der Liebigstraße +++

Nach der Räumung der Liebigstraße 34 in Friedrichshain wird das Haus von einer privaten Firma bewacht. Mitarbeiter gerieten in der Nacht in Konflikt mit Linken. Mehr zum Thema lesen Sie HIER!

+++ Störung in Eichwalde - S-Bahnverkehr eingeschränkt +++

Der S-Bahnverkehr ist am Dienstagmorgen aufgrund einer Störung am Bahnübergang in Eichwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) eingeschränkt. Fahrgäste müssen auf den S-Bahnlinien S8 und S46 mehr Zeit einplanen. Die S8 verkehrt laut Bahn nur zwischen Birkenwerder und Grünau.

+++ Räuber überfällt Tankstelle in Pankow +++

Ein Räuber hat Montagnachmittag eine Tankstelle in Niederschönhausen (Pankow) überfallen. Der Mann betrat gegen 21.30 Uhr den Verkaufsraum an der Wackenbergstraße und bedrohte den 26 Jahre alten Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte die Einnahmen. Mit seiner Beute flüchtete er zu Fuß in Richtung Brosepark. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Mann in Moabit homophob beleidigt und im Gesicht verletzt +++

In Moabit (Mitte) ist Dienstag früh ein Mann geschlagen und beleidigt worden. Der 31-Jährige war gegen 4.40 Uhr an der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße unterwegs. Vor einem Hotel fragte ihn ein Unbekannter, ob er eine Zigarette bekommen könne. Dann stieß ihm der Mann mit dem Knie ins Gesicht und beleidigte ihn homophob. Der Angreifer flüchtete danach über die Lüneburger Straße. Der leichtverletzte 31-Jährige alarmierte die Polizei. Rettungskräfte behandelten ihn vor Ort. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin (LKA).

+++ Brandstiftung und Hakenkreuz-Schmiererei in Neukölln +++

In der vergangenen Nacht ist die Polizei zu einem Einsatz in Neukölln gerufen worden. Ein Zeuge hatte gegen 23.30 Uhr auf dem Innenhof eines Wohnhauses an der Sonnenallee eine brennende Mülltonne entdeckt, die er anschließend selbst löschte. Anschließend stellte er im Hausflur an der Decke ein Hakenkreuz fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt (LKA) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

( BM/dpa )