Blaulicht-Blog

Betrunkene Frau überfährt Mann und schleift ihn mit

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, den 28. September.

Ein Polizist untersucht den Unfallort, eine Parkhaus-Einfahrt an der Kopernikusstraße in Friedrichshain.

Ein Polizist untersucht den Unfallort, eine Parkhaus-Einfahrt an der Kopernikusstraße in Friedrichshain.

Foto: Morris Pudwell

+++ Betrunkene Frau überfährt Mann und schleift ihn mit +++

Ein Mann ist in der Nacht zu Montag in Friedrichshain bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überfuhr eine 55 Jahre alte Autofahrerin den Mann gegen 0.45 bei der Einfahrt in eine Tiefgarage an der Kopernikusstraße. Er soll auf dem Boden zur Einfahrt gelegen haben. Die Frau schleifte demnach mit ihrem Auto den Mann meterweit mit und entfernte sich zunächst von ihrem Auto. Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam geworden war, jedoch zunächst nicht in die verschlossene Tiefgarage gelangen konnte, informierte Bewohner des Hauses, die den Zugang ermöglichten. Rettungskräfte versorgten den derzeit noch unbekannten Schwerverletzten und brachten ihn zur weiteren medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus. Die 55-Jährige erschien wenig später wieder an ihrem Auto und gab sich als Fahrerin zu erkennen. Die Frau stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke, so dass ihr in einem Polizeigewahrsam Blut abgenommen wurde. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Auto überschlägt sich in Lindenberg +++

Zu einem schweren Unfall ist es am Montag in Lindenberg im Landkreis Oder-Spree gekommen. Ein Autofahrer ist aus noch unbekannten Gründen von der Straße abgekommen. Der Autofahrer raste die Böschung hinunter und prallte dann gegen eine niedrige Mauer. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass sich der Wagen überschlug und an einer Hecke zum Stehen kam. Die Feuerwehr befreite den Fahrer aus dem Wrack. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Am Pkw entstand Totalschaden.

+++ Verfolgungsfahrt mit Polizei - Autofahrer bleibt im Teich stecken +++

Ein Autofahrer hat sich am Montag in Treptow eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. An der Kreuzung Königsheideweg / Baumschulenstraße soll der Fahrer dann die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Er durchbrach einen Zaun und raste auf das Gelände des historischen Späth-Arboretums. Dabei verfehlte er eine Skulptur nur knapp. Auf dem Gelände soll er versucht haben, mit dem Auto weiterzufahren. Weit kam der Autofahrer aber nicht mehr - er blieb in einem Teich stecken. Danach soll er zu Fuß geflüchtet sein. Es soll sich um einen polizeibekannten Mann handeln.

+++ Polizei entdeckt Munition und Waffen in Einfamilienhaus Milow +++

Zahlreiche Waffen und Munition hat die Polizei in einem Einfamilienhaus in Milow (Havelland) entdeckt. Daraufhin seien am Sonntag der mutmaßliche Besitzer vorläufig festgenommen und die umliegenden Häuser vorübergehend evakuiert worden, teilte die Polizei am Montag mit. Anschließend untersuchten Experten des Landeskriminalamts das Haus und weitere Gebäude.

Dabei habe sich herausgestellt, dass die Waffen größtenteils unbrauchbar gemacht worden waren und nur noch zu Dekorationszwecken dienten, berichtete die Polizei. Daraufhin wurde der Tatverdächtige aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen den Mann wurde aber ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

+++ Parteibüro in Friedrichshain beschmiert +++

Unbekannte haben am Montag in Friedrichshain ein Parteibüro beschädigt. Gegen 7 Uhr bemerkte eine Objektschutzstreife Farbschmierereien an dem Wohnhaus an der Colbestraße. Polizisten leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Der Staatsschutz hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

+++ Illegales Rennen: 28-Jähriger bei Unfall schwer verletzt +++

Ein 28-Jähriger ist am Sonntagmittag bei einem Unfall in Wilmersdorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Mann gegen 12.40 Uhr mit seinem Auto den Hohenzollerndamm in Richtung Fehrbelliner Platz. Hierbei soll er laut mehrerer Zeugen viel zu schnell gefahren sein und ständig den Fahrstreifen gewechselt haben. An der Kreuzung zur Mansfelder Straße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Auto, mit dem ein 63-Jähriger aus der Mansfelder Straße herausfuhr. Beide Fahrer wurden dabei verletzt. Der 28-Jährige musste aufgrund seiner schweren Kopf- und Rumpfverletzungen in einem Krankenhaus stationär verbleiben. Beide stark beschädigten Autos wurden zur Erstellung eines Geschwindigkeitsgutachtens sichergestellt. Der mutmaßliche Raser musste seinen Führerschein abgeben und muss sich nun wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Ausgehöhlter Bauplattenstapel: 110.000 Schmuggelzigaretten entdeckt +++

Zollbeamte haben in einem Kleintransporter in Lichtenberg rund 110 000 illegal eingeführte Zigaretten entdeckt. Diese seien in einem Hohlraum eines Bauplattenstapels in dem Wagen versteckt gewesen, teilte das Berliner Hauptzollamt am Montag mit. Die Kontrolleure hatten demnach am Sonntagabend den geparkten Transporter mit polnischem Kennzeichen in der Dolgenseestraße unter die Lupe genommen. Gegen die beiden Insassen im Alter von 35 und 36 Jahren sei ein Steuerstrafverfahren eingeleitet worden, hieß es. Die hinterzogenen Abgaben betragen demnach rund 21.000 Euro. Das Fahrzeug und die Schmuggelzigaretten wurden beschlagnahmt.

+++ 37-Jähriger attackiert Polizisten +++

Ein 37-Jähriger hat in der Nacht zu Montag Polizisten in Oberschöneweide angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, machte eine 37-Jährige die Beamten gegen 22.20 Uhr auf den Mann aufmerksam, der in Ihrer Wohnung an der Deulstraße randalieren sollte. Als die Kräfte dort eintrafen, soll der Mann immer noch randaliert haben. Während die Beamten versuchten ihn festzuhalten, soll er versucht haben, einem Polizeikommissar in den Arm zu beißen und ihn zu treten, was jedoch misslang. Der Versuch, einen Finger von dem Polizisten zu verdrehen, gelang dem Mann. Der Polizist wurde hierbei leicht verletzt. Einem weiteren Kommissar überdehnte der 37-Jährige zwei Finger, sodass dieser aufgrund der entstanden Verletzungen seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Um nicht angespuckt zu werden, mussten die Kräfte dem Festgenommenen beim Abtransport eine Papiertüte über den Kopf ziehen. Da gegen den Tatverdächtigen ein Haftbefehl vorlag, wurde er zu einen Polizeigewahrsam gebracht, um ihn der Justiz zu überstellen. Dort wurde zunächst eine Blutentnahme durchgeführt. Der 37-Jährige muss sich nun auch noch wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mutmaßlicher Auto-Einbrecher festgenommen +++

Polizeikräfte haben in der vergangenen Nacht in Charlottenburg-Nord einen mutmaßlichen Autoeinbrecher auf frischer Tat festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten Polizisten gegen 2 Uhr den 46-Jährigen dabei, wie er offensichtlich an dem Schloss eines an der Windscheidstraße/Gerviniusstraße geparkten Audi manipulierte und wenig später in das Fahrzeug einstieg. Die Polizeikräfte nahmen den im Fahrzeug sitzenden Mann wenig später fest, zogen ihn aus dem Wagen und legten ihm die Handfessel an. In dem Audi fanden die Beamten diverses Werkzeug, das zum Öffnen von Fahrzeugtüren geeignet ist. Den bereits einschlägig polizeibekannten Mann brachten die Polizeikräfte in einen Polizeigewahrsam. Er wurde für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert.

+++ 38-Jähriger geht in Flur auf Polizisten los +++

In der Nacht zu Montag sind Polizisten in Moabit angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die Einsatzkräfte gegen 2.40 Uhr bei einem Streit in einer Wohnung an der Wittstocker Straße. Zur Streitschlichtung wurde dann ein 38-Jähriger aus der Wohnung geleitet. Im Hausflur soll der Mann dann mit erhobenen Fäusten auf die Kräfte losgegangen sein und gegen einen Koffer getreten haben, der beim Umfallen einen Beamten am Bein traf. Anschließend soll der 38-Jährige mit einer Faust in Richtung eines weiteren Beamten geschlagen haben, der ausweichen konnte. Dem Tatverdächtigen, der daraufhin zu Boden gebracht wurde, wurden Handschellen angelegt. Verletzt wurde niemand. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Friedhofsmauer mit Nazi-Symbolen beschmiert +++

Einsatzkräfte der Polizei sind am Sonntagabend zu einer Farbschmiererei in Westend gerufen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte gegen 18.35 Uhr eine unbekannt gebliebene Anruferin auf die Sachbeschädigung an einer Friedhofsmauer in der Heerstraße aufmerksam gemacht. Die aufgemalten Symbole wurden abgedeckt, sodass sie nicht mehr sichtbar waren. Eine rasche Entfernung der Farbe wurde durch den Leiter des Friedhofs zugesagt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ist nun mit den weiteren Ermittlungen betraut.

+++ 33-Jähriger zeigt Polizisten den Hitlergruß +++

Ein 33-Jähriger hat am Sonntagmittag in Friedrichshain einer vorbeifahrenden Polizei-Streife den Hitlergruß gezeigt. Wie die Polizei mitteilte, nahmen die Polizeikommissarin und der Polizeiobermeister zunächst den ersten verbotenen Gruß des 33-Jährigen an der Boxhagener Straße wahr. Der Tatverdächtige, der die Funkstreifenbesatzung dabei direkt angesehen haben soll, wiederholte die Geste dann noch einmal. Nach der Feststellung seiner Personalien durch die Funkwagenbesatzung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 33-Jährige muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

+++ Auto im Märkischen Viertel angezündet +++

Wegen des Verdachts der Brandstiftung im Märkischen Viertel ermittelt ein Brandkommissariat. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zeugin am Sonntag gegen 14 Uhr Rauch aus dem Innenraum eines in der Quickborner Straße abgestellten Opel bemerkt und daraufhin Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Durch die Hitzeeinwirkung wurde auch ein danebenstehender Ford beschädigt. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen dauern an.